Mein Filofax-Setup für 2015

Weil per Mail* gefragt wurde, hier mein Filofax Setup 2015. Quick ’n dirty. Alle, die sich nicht für analoge Organisation interessieren, können jetzt woanders hinklicken, die Papernerds können hier bleiben :D

Im letzten Jahr haben sich einige interessante neue und alte Dinge ergeben, die sich nun in meinem Setup widerspiegeln. Ich finde diesen Filofax-Hype bei Instagram super, aber ich bin zu faul zum Dekorieren. Ich stempel mit meinen kleinen Stempelchen manchmal ein paar Symbole und Washi-Tape Reste klebe ich auch manchmal rein, aber da ich die Seiten sowieso wegwerfe, ist mir das Material zu schade. Trotzdem freu ich mich, dass andere daran Spaß haben und die Bilder mit mir teilen :)
Aber: Ein bisschen bunt muss es schon sein. Anstatt die Registerblätter zu beschriften, hab ich einfach wieder Washi-Tape aufgeklebt:

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1) Wisst ihr noch, wie ich über das Bullet Journal gelästert habe? Es war trotzdem wichtig, weil es mich daran erinnert hat, wie ich mich früher (2008) organisiert habe. Ich habe meine Wochen-To-Do-Listen in ein kleines Notizheftchen geschrieben und die Tages-To-Do auf einem Haftnotizzettelchen daneben geklebt. Dazu ein kleiner Kalender für meine Termine. Es hat funktioniert. Irgendwann wurde mir das mitschleppen von so vielen kleinen Dingsis zu doof und ich habe mir einen Filofax zugelegt.
Und irgendwie habe ich mir nach meinem Bullet Journaling Beitrag gedacht: „Die Idee mit den Kästchen ist gar nicht so doof, denn da sieht man, was man zumindest angefangen hat“. Ich habe realisiert, dass ich wenige Termine, aber viele Aufgaben organisieren muss, also bin ich wieder zu meiner alten Methode zurückgekehrt und schreibe nur noch Wochen-To-Do-Listen. Das reicht mir. Ich habe immer zwischen der Wochenansicht ein beidseitig bedrucktes Aufgabenblatt geheftet.

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2) Weil das letzte Jahr nicht so toll gelaufen ist, musste auch da eine Verbesserung her. Also habe ich mir eine kleine Abteilung gebastelt, um meine Ideen und meine Motivation sichtbar zu machen. Da sind Affirmationen, Zitate, kluge Sprüche, Nachdenkfragen und hübsche Bildchen drin.

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3) Damit ich auch ja am Ball bleibe, habe ich wie üblich mein Logfile eingeheftet. Die weißen Klebepunkte sind mein Smiley-System, daneben steht mein Monatsmotto. Am Monatsende mache ich eine kleine Reflektion und male ein Gesicht auf den Klebepunkt. Kleine Spielerei, aber lachende Gesichter in seinem Kalender finden ist super. Ehrlich.

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Meine Sektionen sind: Kalender (Jahresübersicht und Woche auf einer Seite mit Aufgabenblatt dazwischen), Listen (z.B. Masterlisten für Wohnungsprojekte), Notizen (z.B. Filmtipps, Buchempfehlungen, Ideen, die ich nachrecherchieren will), Arbeit (Notizen zu Meetings und Gut- bzw. Minusstundenübersicht), Blog (Ideensammlung), Ausgaben to go (alles, was ich unterwegs ausgegeben habe, ohne Rechnung), Adressen und Geburtstagskalender. Dazu kommt noch eine Klarsichthülle, wo ich Briefmarken drin habe. (Für die Postkarte zwischendurch, ne?)

Durch das neue Kalenderformat und das reduzieren meiner To-Do-Listen ist mein Filofax leichter als vorher und ja, ich glaub ich hab ihn: „Planner Peace“ :D

*Ich liebe Leser-E-Mails und Beitragsanfragen, hört bloß nicht auf damit!!! :D

3 Gedanken zu “Mein Filofax-Setup für 2015

  1. Oh, die Motivationsabteilung ist ja super. Vor allem das Coverbild dazu. Erinnert mich dran, dass ich ja eigentlich mal anfangen wollte, mir ein bisschen Grafikdesign beizubringen… Aber irgendwie hält mein Januar Motto immer noch an „less“ – vielleicht auch gar nicht so schlecht, hm.

  2. Ich habe auch dieses Jahr mit Wochen-ToDo-Listen angefangen und muss sagen, dass die wunderbar für mich funktionieren. Kein zusätzlicher Aufwand, um Aufgaben in Projekte zu sortieren oder mit Kontexten zu taggen, und wenn mir der Platz ausgeht, heißt das nur, dass ich mir zu viel zu tun vorgenommen habe. :)

  3. In Sache Kalender habe ich schon sehr viel ausprobiert:
    Time System (verschieden Formate), X47, einfache Moleskine-Agenden usw.
    In der Zwischenzeit habe ich einen kleinen Monatskalender, den ich in einem kleinen Leuchtturm-Notizbuch hinten eingeklemmt habe. So habe ich genug Platz für Notizen und Aufgabenlisten usw. für längere Zeit bei kleinem Volumen.
    Da ich nicht viel Termine habe, aber etwas zum Notieren dabei haben möchte, reicht das völlig. Minimalismus pur ;-)

    Lg Blue Balu

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