Minimalismus vs. vollgestopfte Wohnung

Endlich! Da hatte endlich mal jemand wieder eine gute Idee – nämlich mal in bewegten Bildern zeigen, wie so ein Minimalist wirklich lebt.
Und im Gegensatz dazu auch eine Person, die es – meiner Meinung nach – einfach nur übertrieben hat.
Obwohl. Ich finde der Minimalist übertreibt ja auch irgendwie, oder!? Es ist wirklich einfach so wenig zu besitzen, aber warum hat er denn so eine wahnsinnig große Wohnung wenn kaum was drin ist? Zum Feiern? Weil er am liebsten mit dem Rad durch die Wohnung fährt?
Selbst die Küche ist riesig und er lebt allein.
Für so jemanden reicht doch locker ein 1-Zimmer Appartment mit Schlafsofa, Schreibtisch und Kochnische.
Ich will nicht lästern, ich bewundere das irgendwie, aber verstehen tue ich das immer noch nicht so richtig.
Gemeinsam haben wir alle etwas: Wenn die Wirtschaft abflaut und das Geld knapp wird, muss man sich eben was ausdenken. Die einen verstecken sich hinter ihren Kram und die anderen geben einfach alles weg – bis zum (fast) letzten Hemd.
Gibt es eigentlich auch deutsche Minimalisten? Oder ist das nur ein amerikanisches Phänomen?

Ein Gedanke zu “Minimalismus vs. vollgestopfte Wohnung

  1. *meld* Oh, das ist faszinierend! Ich glaube, ich lebe da genau dazwischen. Ich bewundere den totalen Minimalismus, der ist immer wieder überaus reizvoll für mich. Und gerade jetzt würde ich bei mir gern weiter entrümpeln (ich tue das seit 9 Jahren). Aber ich habe die Befürchtung, dass dann mein 25 qm-WG-Zimmer zu leer würde … Ich möchte nicht in so leeren hallenden Räumen leben wie der Minimalist im Film. Aber andererseits überwältigt mich mein Kram gerade wieder … Ich glaub, mein Ideal von einem Heim ist eine kleine Blockhütte oder ein umgebauter Wohnwagen. Wenig Raum, nur die wichtigsten Dinge um mich herum, aber alles kuschelig und gemütlich.

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