Minimalist werden in 3 Schritten.

Meine Blogstatistiken sagen mir, dass viele Leser hierher stolpern, weil sie wissen möchten, wie man als Minimalist anfängt. (Also falls du deshalb hier bist: Ein herzliches Willkommen!)
Eine richtige Anleitung gibt es natürlich nicht, aber ich denke, es gibt ein paar Schritte, die man auf den Weg in ein einfacheres Leben gehen kann.

1. Weniger Zeug besitzen/kaufen
Der Grund, warum sich viele Minimalisten mit materiellen Besitztümern beschäftigen, ist ganz einfach: Dieses Zeug ist ständig um uns herum, will Aufmerksamkeit und gepflegt werden, man muss es aufräumen, organisieren, im Schlimmsten Fall sogar einlagern, weil man sonst irgendwann zu ersticken droht. An diesen Sachen hängen unsere Erinnerungen und leider auch oftmals noch Gefühle, die uns überhaupt nicht gut tun. Shopping als Freizeitbeschäftigung ist in diesem Fall natürlich kontraproduktiv.

Was du jetzt tun kannst:
Schau dich um, was stört dich am meisten? Ein vollgemüllter Schreibtisch? Ein Kleiderschrank der so voll ist, dass man „nichts zum Anziehen“ hat? Ein unordentliches, vollgestopftes Bücherregal?
Schnapp dir Kartons/Müllsäcke und sortiere alles aus, was Überflüssig ist. Bastel dir selbst visuelle Harmonie! :)
Durch visuelle Klarheit wird man auch innerlich klar, durch putzen, aufräumen und wegwerfen schafft man sich selbst ein gutes Gefühl.

2. Weniger Verpflichtungen und Termine
Arbeiten, Vereinstätigkeit, Ehrenamt, Partys, Freunde („Freizeitstress“), Leute, die dich um einen Gefallen bitten – lerne, auch mal Nein zu sagen. Oder auch mal um Hilfe zu bitten. Wenn man keine ruhige Stunde für sich hat, dreht man irgendwann durch. Naja, ich zumindest ;D
Muss man denn überall dabei sein? Hast du Angst etwas zu verpassen? Und wenn ja: Was verpasst du wirklich?

Was du jetzt tun kannst:
Mach dir eine Liste mit den Dingen, die dir wirklich wichtig sind und setze Prioritäten. Wenn ganz oben deine Gesundheit steht und du regelmäßig Sport treiben willst, gehe eine Verpflichtung mit dir selbst ein.
Lerne außerdem ab und zu mal nein zu sagen, wenn du keine Lust auf irgendwas hast. Erforsche, wie sich das anfühlt. Genieße die Zeit, die nur dir zur Verfügung steht.

3. Mehr gute Beziehungen
(Ich will hier nicht zum Opportunismus aufrufen!!!)
Energievampire, Spacken und Langweiler – du kennst bestimmt auch solche Leute, die ewig rumnörgeln, die an allem und jedem was zu meckern haben, bei denen das Glas immer halb leer ist, die ständig lästern und einem permanent die Laune verderben, weil alle Schuld haben…blabla…sowas finde ich echt schlimm. Das hilft meiner Meinung nach niemanden. Im Grunde ist es eher die Unfähigkeit dieser Leute mit sich selbst oder bestimmten Situationen zufrieden zu sein. Und dann gibt es so großartige Menschen, wie deine Freunde, auf die du stolz bist, die dir gut tun, bei denen du entspannen kannst, bei denen man nichts sagen muss und trotzdem viel verstanden wird. Mit welchen Leuten willst du deine Zeit verbringen?

Was du jetzt tun kannst:
Verbring mehr Zeit, mit Leuten die du magst und verbring weniger – sehr viel weniger – Zeit mit Leuten, die dir deine gute Laune austreiben wollen. Wie geht es dir damit? Fühlt sich nicht alles sehr viel leichter an?

So, hoffe, das hat ein paar Fragen beantwortet. :)

Ein Gedanke zu “Minimalist werden in 3 Schritten.

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