Minimalistischer leben: Der Werkzeugkoffer des Minimalisten.

Lange Gedankenspaziergänge habe ich in der vergangenen Zeit gemacht. Mein Ziel war (und ist), eine Art allgemeingültige Formel zu finden, was Minimalismus ausmacht und wie man den Begriff des Minimalismus ganz praktisch auf jeden Bereich im Leben anwendet. Auch wenn es schon irgendwo im Internet steht, schreibe ich es für mich (und natürlich auch für dich) der Ordnung halber nochmal auf.

Nachdem ich hier notiert habe, warum Minimalismus nützlich ist, möchte ich nun versuchen, die geistige Grundhaltung eines Minimalisten näher zu beleuchten. Oder anders ausgedrückt:


Was machen eigentlich Minimalisten? Und wie verdammt noch mal* wird man einer?

  • sie lassen los, was sie nicht glücklich macht, egal ob es sich dabei um Besitztümer, ungesunde Gewohnheiten oder ungesunde Beziehungen zu Menschen handelt
  • sie leben einfach (und wissen, dass das manchmal ganz schön schwierig sein kann)
  • sie tun/nutzen/konsumieren nur das was nötig ist und hören auf wenn es genug ist
  • sie unterscheiden zwischen Bedürfnis und Wunsch und wissen daher genau was sie wollen und was sie brauchen
  • sie wissen, dass man als Minimalist eigenverantwortlich und selbstständig handeln und denken muss
  • sie haben keine Angst, sich mit sich selbst auseinander zu setzen
  • sie wissen, dass ein minimalistisches Da-sein ein ständiger Prozess ist

Die zentrale Frage, die man sich als Minimalist permanent in allen Bereichen stellen muss, lautet: Wieviel ist GENUG? – das ist es, worauf es ankommt und das muss jeder für sich selbst herausfinden. Das ist zwar ein bisschen unbequem, schenkt uns aber viel Freiheit.

*das „verdammt noch mal“ bezieht sich auf meine endlose Suche im Internet und diversen Büchern ohne eine ultimative Antwort gefunden zu haben. Die jetzt erstmal für mich gefunden scheint. Man muss also doch erst einiges auf sich wirken lassen, bevor man sich selbst was dazu denken kann.

2 Gedanken zu “Minimalistischer leben: Der Werkzeugkoffer des Minimalisten.

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