Müllvermeidungsstrategie Teil 2

Schön, wenn man im Internet so viel Inspiration findet! Das hab ich mir von Bea Johnson abgeschaut.

Statt dieser Fitzlplastiktütchen beim Obst- und Gemüsekauf im Supermarkt kann man ganz wunderbar Wäschenetze nutzen. Ware abwiegen, Ettikett ausdrucken, auf das Wäschesackerl kleben – und die Kassiererin strahlt. Naja, zumindest die im Biosupermarkt. Sie hat dann auch noch gefragt, ob sie die Klebis abmachen soll…ist das nicht herzallerliebst?

Wäschenetze gibt es in verschiedenen Größen in jeder Drogerie. Ich habe für zwei kleine Wäschenetze jweils 99 Cent bezahlt. Ihr könnt auch rumfragen, irgendwo liegen diese Dinger bestimmt noch rum…

7 Gedanken zu “Müllvermeidungsstrategie Teil 2

  1. Huhu,

    mal wieder eine super Sache auf die blöden Plastiktüten zu verzichten!

    Ich nehme derweil einfach Baumwoll/Leinenbeutel, die ich schon seit Jahren eh zum Einkaufen dabei habe. Ich wiege Obst und Gemüse ab und gebe es dann in den Beutel. An der Kasse lege ich die Beutel aufs Band, so dass man reinsehen kann. Zettel klebt oben drauf. Bisher hat noch keiner gemeckert :)

    Krass ist, wenn man sich an der Kasse umschaut und einfach mal bewusst wahrnimmt, wieviel Plastik von den Leuten da gekauft wird – auch, wo es sich gänzlich vermeiden lässt. Ich hoffe dann immer, dass jemand meine Leinenbeutel sieht und es nach macht ;) Wieso braucht man für einen Paprika oder einen Kopf Weißkohl nen Plastikbeutel???

    Ich habe in meinem Stofffundus vor Kurzem einen Netzstoff entdeckt – den will ich bald zu Obst- und Gemüsenetzen umfunktionieren. Muss mir nur noch überlegen, wie ich das ganze zusammen nähe. Oder vielleicht nur mit einer Kordel!? Mal sehen. Solche Netze sind vielleicht doch etwas freundlicher für die Kassierer/innen, so können sie direkt alles sehen.

    Eine Alternative zu den Wäschenetzen sind auch die Einkaufsnetze, die man früher hatte. Kennt ihr die noch? Im Netz findet man sie noch, gibt’s auch aus verschiedenen Materialien.

    Grüße und viel Spaß beim nächsten Einkauf mit Wäschenetz :)
    Jessy

  2. Super Idee!
    Wie schwer wohl so ein Wäschenetz ist? Das blöde ist ja, dass das mitgewogen wird und das kann grade im Biosupermarkt je nach Kilopreis auf Dauer ganz schön ins Geld gehen. Oder?

    In meinem Supermarkt wird übrigens direkt an der Kassa gewogen. Wenn ich größere und saubere Dinge (Salat ist ja oft nass und erdig) kaufe wie Paprika oder Bananen, dann leg ich sie einfach direkt aufs Band. Alles andere kommt in einen Papierbeutel, den ich dann gleich als Biomüllbeutel weiterverwende.
    Aber das mit dem Wäschenetz gefällt mir besser (Biomüll suppt oft so durch das Papier durch…)

  3. Hi Tordis,

    ich wiege Obst und Gemüse immer ohne das Netz/Beutel ab und gebe die Sachen dann anschließend für den Transport hinein. Bei Bananen etc. nehme ich wie du, einfach gar nichts. Braucht man ja auch nicht. Bei einzelnen Tomaten und herumfliegenden Karotten schon eher ;)

    Erst am Wochenende ist es mir aber im Hofladen passiert, dass man meine Äpfel mit dem Baumwollbeutel abgewogen hat, da muss ich das nächste Mal drauf achten.

    Viele Grüße
    Jessy

  4. Geniale Idee! Ich wollte mir in letzter Zeit unbedingt so Netztaschen häkeln, um die für diesen Zweck zu verwenden. Eine habe ich schon, aber mehr leider noch nicht geschafft zu häkeln. Dabei ist so ein Wäschesäckchen ja auch eine gute Alternative. Mir gehts vor allem darum, dass es noch irgendwie durchsichtig ist, und die Leute an der Kasse, dann nicht extra zur Kontrolle nochmal reinschauen müssen.
    Das werde ich mir mal schön merken!

  5. Huhu,

    ich hab so einen „Wäschesack“ noch nie gesehen. Super Idee! Das werd ich mir mal abgucken und beim nächsten Einkauf benutzen :D
    Mal gucken, wo ich diese Dinger her bekomme….

    lg Sabrina

  6. Ja das was Jessy da meinte, wollte ich auch schon ansprechen.
    Gibt´s denn da bei den Gemüsewaagen überhaupt noch ne Tara Taste? Sonst zahlt ihr ja jedesmal das Wäschebeutel-Gewicht mit…
    (Auch wenn man diesen Minibetrag für unsere Umwelt schon investieren kann ;) )

    Alternativ zum Wäschesackerl, könnte man sich zum Beispiel auch ein Einkaufsnetz häkeln. Das kann dann so grobmaschig sein, wie man das will.

    1. Also mir ist das noch nicht passiert, weil die Leute an der Kasse die Ettiketten abscannen. Wenn sie direkt an der Kasse abgewogen werden, kann man zuvor ja das Netz abwiegen lassen, damit sie es später abziehen. In diesem Fall würde sich auch ein kleiner Aufkleber o.ä. anbieten, wo man die Gewichtzahl hinschreiben kann.

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