Musiksammlung, minimalistischer.

Eigentlich kann man bei mir nicht unbedingt von einer Sammlung sprechen. Meine physisch vorhandene Musik in Form von CDs passt in 5 kleine Schachteln und die Songs/Alben, die ich in digitaler Form auf meinem Rechner habe, sind auch sehr übersichtlich. Ich bin kein Musikjunkie, ich finde die Geräusche der Welt ausreichend und interessant genug.
Deshalb macht es für mich irgendwie keinen Sinn mehr, soviele CDs in physischer Form zu besitzen. Ich höre nicht so viel Musik wie ich mir einbilde, weil mich tatsächlich Musik meistens eher stört und unkonzentriert macht. (Ich wünschte, ich hätte eine bessere auditive Aufmerksamkeit…)
Und mal ehrlich: CDs sterben doch bestimmt auch bald aus, glaubst du nicht auch?

Beim Ausmisten habe ich mir mal den Spaß gemacht zu gucken, was eigentlich ICH (herunter)gekauft habe und was ich von Freunden bekam:

Ich liebe es, neue Musikvorschläge zu bekommen, aber ich will nicht mehr die CD herumstehen haben.
Deshalb habe ich alles digitalisiert und die Mix-CDs weggeworfen. Die richtigen Alben, die mir wirklich was bedeuten (z.B. von Erykah Badu) habe ich als Back-up behalten. Die restlichen Alben die noch was taugen, spende ich der Bücherei oder Oxfam.

Gerade über’s Netz kommt man ganz leicht zu guter Musik, deshalb hier mal ein kleines Brainstorming:
Viele Blogger empfehlen regelmäßig Musik und generell findet man immer ganz leicht etwas zu seinem Geschmack über
last.fm
soundcloud
8tracks (selbst erstellte Musikmixes für jede Gelegenheit)
Internetradios (fast) ohne Werbung per Stream (z.b. hier oder über die itunes Liste)
Videoclips anschauen auf tape.tv
Musiksuchmaschine Midomi, falls man mal einen Songtitel vergessen hat – (Suche per Summen möglich!)

Wie bewahrst du deine CD-Sammlung auf? Hast du überhaupt eine? Welche Musik hörst du und was empfiehlst du für regenreiche Tage, die man zuhause verbringen mag?
Freue mich über zahlreiche Vorschläge! :)

29 Gedanken zu “Musiksammlung, minimalistischer.

  1. Liebe Frau DingDong

    Hach ja, die CD stirbt aus. Eigentlich schade. Denn schon zu oft habe ich die Erfahrung gemacht, gekaufte digitale Musik „verloren“ zu haben. Aber ich hoffe, dass mir dies in Zukunft durch regelmäßige Backups erspart in Zukunft erspart bleibt.
    Grundsätzlich habe ich sämtliche Musik in iTunes fein säuberlich katalogisiert. Das hat mich vor Jahren mal viel Arbeit gekostet, aber es hat sich gelohnt. Jetzt ist alles schön getaggt und mit Cover versehen.
    Und da sich mein Musikgeschmack in den letzten 10 Jahren doch stark geändert hat, kann ich nun sagen, dass ich Musik eigentlich gar nicht mehr kaufen muss. Weg von einzelnen Künstlern hin zu einzelnen Musikgenres (hauptsächlich Chillout und Ambient). Das Meiste gibt es als Podcast oder Mixe frei verfügbar.
    Außer natürlich Audiobooks, aber die gibt’s ja in der Bücherei.

  2. Liebe Frau DingDong,

    interessanterweise hat mich dieses Thema (incl. DV-Sammlung) letzte Woche auch beschäftigt und ich habe es für mich bis auf weiteres so gelöst.

    Wie bewahrst du deine CD-Sammlung auf?

    Ich habe die im Laufe der Jahre übrig gebliebenen, noch nicht verkauften oder verschenkten ca. 15 CDs ebenfalls digitalisiert. Bis auf 3 Alben (siehe welche Musik hörst du) habe ich diese zusammen mit einigen Büchern zu Oxfam gebracht.
    Die „digitale“ Sammlung habe ich in aller Ruhe untersucht und diese in „1_sicher löschen“, „2_vielleicht löschen“ und „3_auf gar keinen Fall löschen“ aufgeteilt. 1: klar: weg damit, 2: hebe ich noch mal 6 Monate auf, sollte ich es bis dann nicht gehört haben, wird automatisch „1“ daraus. „3“ wird nach 6 Monaten auch wieder auf Gültigkeit geprüft.

    Selbst was übrig blieb ist noch soviel, das ich mich oft frage, warum ist das so. Ganz, ganz selten hört man mal nur Musik. Beim Joggen mag ich es sehr selten, im Zug herrschen zu viele „Störgeräusche“ und die Ohren mag ich mir nicht kaputt machen und zu Hause läuft oft Digitalradio (rockanntenne, klassikradio um mal 2 Beispiele zu nennen).
    Früher hatte man auch ständig neue CDs gekauft von Bands die man gut fand, doch oft waren auf dem Album dann aber wirklich nur 2-3 Songs geil. Ich hatte niemand im Freundeskreis der nicht ne Riesen-CD-Sammlung hatte bzw. hat.
    Ich hab jetzt noch 3 Alben und find’s ok so wie es ist:
    – „We will rock you“ (Original German Cast) (Musicalaufnahme); selbst live gesehen und Klasse gefunden
    – „Nur zu Besuch“, Tote Hosen spielen ein geiles MTV-unplugged Konzert im Wiener Burgtheater
    – Coldplay , „Viva La vida“

    Ob die CD ausstirbt weiß ich nicht, die Schallplatte „lebt“ ja auch noch, wobei ich das schon wieder schön finde, irgendwie sinnlicher bisschen unperfekt mit Knacken und Knartzen und so, leider habe ich keine mehr.

    Bisschen anders verhält es sich mit meiner DVD-Sammlung, die ich aber auch sehr ausgemistet habe die letzten Jahre. Diese zu digitalisieren war mir zu aufwendig und hätte auch die Anschaffung einer größeren Festplatte bedarft. Also habe ich nur die Scheiben an sich genommen, teils das Cover zurecht geschnitten und alle Filme in solch einen Ordner einsortiert, spart echt viel Platz und gefällt mir so.
    http://www.amazon.de/Hama-00051318-CD-Wallet-96-Grafit/dp/B00006JA0O/ref=sr_1_15?ie=UTF8&qid=1313659692&sr=8-15

    Welche Musik hörst du und was empfiehlst du für regenreiche Tage?

    Beim Putzen, Spülen und Aufräumen gerne was Lautes, als da wären Creed, Metallica, Deep Purple, Selig, Gossip, Linkin Park, Tote Hosen und son Kram.

    Bei Nebel und Regen kommen melancholische Lieder von Coldplay gut, oder was toll ist „SIA – Breath me“.

    Beim Laufen, deutsches Liedgut, das man gut mitsingen kann, BAP, Hosen, Selig, Ärzte oder so was wie die Musik von Schiller.

    Sonntags morgen: Balladen, Sade, Klassik-Soundtracks (z.B. Last Samurai, Herr der Ringe..), Katie Melua -> was Ruhiges halt…

    Zum Schluss: Wenn du jetzt schon Probleme nach einem langen Abend mit paar Bierchen hast Frau Ding Dong, warte mal ab bis du 38 bist…

    In diesem Sinne, unterhalte uns weiter so gut mit deinem Blog!

    LG
    newbie

  3. Frau Ding Dong, da sprichst du ein Thema an, dass bei mir auch gerade aktuell ist!

    Ich bin seit einigen Wochen (mit Unterbrechungen) dabei, meine CD-Sammlung von ca. 200 Stück zu digitalisieren. Einiges habe ich vorher radikal ausgemistet, es müssten jetzt also weniger sein. Trotzdem noch sehr viel und bei so vielen ist da ewig kein Land in Sicht. ;-) Aber, auch wenn ich mich nicht als Musik-Junkie bezeichnen würde, liebe ich Musik. Obwohl ich in den letzten zwei, drei Jahren echt „ruhiger“ geworden bin, kaum noch was gekauft habe und öfters (Web-)Radio höre beziehungsweise noch öfter einfach gar nichts laufen habe.

    Mit meinen DVDs habe ich das gleiche gemacht wie newbie. Diese Ordner von Hama sind äußerst praktisch. Und es ist krass zu sehen, wie viel Platz durch die Verpackungen veschwendet wird!!! Ich hatte meine DVDs auch schon mal ausgemistet, habe aber noch einige, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob ich sie behalten soll oder nicht. Wenn ich mit meinem CD-Projekt durch bin, werde ich mir diese dann noch mal ansehen und entscheiden, ob sie bleiben dürfen oder gehen.

    1. Ja, puh 200 Stück sind ja echt ne Menge. Hast du mal daran gedacht, dass einfach sein zu lassen und die Lieder neu als mp3. zu kaufen? Geht schneller und kostet dich weniger Zeit. Andererseits – mei, wenn man die CDs eh schon daheim hat, wozu noch Geld verschwenden?
      An diese Ordner von Hama habe ich auch schon gedacht, aber wohin mit den Booklets? Von einigen CDs möchte ich die Booklets gerne behalten, aber passen die da auch rein?

  4. Liebe Frau DingDong,

    welch Zufall. Auch ich habe mich gestern endlich mal meiner CD-Sammlung angenommen. Die ist leider etwas größer und umfasst ca. 300 CD’s, zum größten Teil Altlasten. In den letzten Jahren ist der Haufen kaum noch angewachsen, da ich unlängst auf Digitalisierung gesetzt habe. Nun stehen in meiner Wohnung drei Stapel: Ca. 50 CD’s werde ich vorerst behalten, ca. 50 weitere kommen vorübergehend in die Warteschleife, der Rest weg.

    Musik und Minimalismus ist bei mir ein spannendes Thema, denn ich höre wirklich sehr, sehr viel Musik. In den letzten Wochen und Monaten, in denen ich mich jetzt mit Minimalismus beschäftigt habe – bin noch ein Grünschnabel :) –, musste ich jedoch feststellen, dass das Musikhören bei mir gelegentlich zu einem Automatismus verkommt. Das sieht in etwa so aus, dass ich morgens mein Notebook einschalte und dann oft ununterbrochen – manchmal bis spät in die Nacht – mich von Musik bei meiner Arbeit begleiten lasse. Mich hat das eigentlich noch nie gestört, vielmehr oftmals sogar unterstützt und gepusht. In diesem Sinne ist auch die große Auswahl, die mir zur Verfügung steht (ich nutzte sein einigen Monaten zudem den Streaming-Dienst Simfy), überhaupt kein Problem. Das empfinde ich nicht – z.B. im Gegensatz zu den ganzen Digitalbildern, von denen ich inzwischen Tausende ausgemistet habe – als „Clutter“. Zugegeben, meine Itunes-Bibliothek ist auch wesentlich besser gepflegt. ;)

    Last.fm ist zwar ein toller Dienst, den ich auch schon seit vielen Jahren nutzen. Leider kann auch dieser – wie so viele anderen Dienste im Web – so seine Schattenseiten haben: „Wow, diese Woche habe ich 900 Songs gehört, ok, nächste Woche knack ich die 1000.“ Von dieser ständigen Hatz nach mehr habe ich mich inzwischen vollkommen gelöst, was sich natürlich auch auf meinen Musikkonsum auswirkt, der nun viel bewusster und dadurch auch viel befriedigender ist.

    Die CD’s sterben aus. Na gut, das ist absehbar. Für wird aber auch die Datei auf der Festplatte allmählich obsolet. Mein Itunes ist zwar ganz schön und gut so, wie es ist (klar, ausmisten lässt sich natürlich immer noch was), trotzdem möchte ich in Zukunft keine Lebenszeit mehr in das Einspielen, Konvertieren und Taggen von Musik investieren. Im Moment sehe ich im Streaming, ob nun kostenlos oder mit Abo, meine Zukunft des Musikhörens.

    Abschließend noch die Empfehlung für regenreiche Tage. Wie wär’s denn mit Beach House, eine meiner Lieblinge des vergangenen Jahres.

    Beach House – Take Care

    Liebe Grüße
    Benjamin

  5. Ich höre auch sehr gerne und viel Musik. Abends bewusst am Notebook mit geschlossenen Kopfhörern.

    Meine Sammlung von 648 CD’s habe ich vor ca. 1 Jahr auf Festplatte kopiert und die CD’s verkauft, verschenkt oder entsorgt. Die Musikanlage habe ich auch verkauft. Audiophile sind für mich Esoteriker.

    Seit ich den Musik-Streaming-Dienst Spotify ( http://www.spotify.com ) nutze kaufe ich nur noch ganz selten Musik per Download. Ich muss Musikaufnahmen auch nicht mehr besitzen.

    Der Internetradiosender Byte.FM ( http://www.byte.fm ) ist auch sehr empfehlenswert …

  6. Liebe Frau Ding Dong,

    Dies hat mit dem konkreten Eintrag rein gar nichts zu tun, aber: Durch Zufall stieß ich heute auf diese wunderbare Seite hier und ich bin völlig begeistert. Soviele wunderbare Ideen, Gedanken, die sich mit meinen decken, dieser wunderbare Art zu schreiben und und und! Sicherlich werde ich so einiges selbst testen und nachmachen.

    Ich schätze mal, dass da ein ganz wunderbarer Mensch hintersteckt!

    Viele sonnige Grüße
    Anna

  7. Hey Frau Dingdong,

    über Musik im Minimalismus habe ich auch irgendwann schon mal nachgedacht. Ist ein interessantes Thema und verläuft vllt. so kontrovers wie beim Thema Bücher.

    Ich habe noch so etwa 15 CDs, die mir viel bedeuten und die ich höre. Da ich schon vor etwa 7 Jahren anfing, auf Vinyl umzusteigen, ist die CD-Sammlung eh immer kleiner geworden. Neulich vor dem Umzug habe ich dann alle gebrannten CDs (waren eh nicht viele) auf den Laptop übertragen und dann entsorgt. Original-CDs habe ich neulich bei Tauschticket reingestellt und bin sie überraschend schnell los geworden. Zwei habe ich noch bei ebay verkauft.

    Was die Platten angeht, habe ich letzte Woche begonnen, sie alle nacheinander durchzuhören und zu schauen, welche ich sowieso nie richtig mochte. Die anderen bleiben. Sind vllt. 200.

    Mein Bedürfnis nach Musik ist in den letzten drei Jahren aber wieder sehr zurück gegangen. Ich bin Handwerkerin seit 5 Jahren und somit über jeden Moment der Ruhe zu Hause dankbar. Andererseits erfasst mich aber auch ein Glücksgefühl, wenn ich eine richtig gute Platte höre und dann bin ich wieder im Musikfieber.

    Von digitaler Musik habe ich jedenfalls noch nie etwas gehalten. Habe auch noch nie Musik herunter geladen – wie das geht, weiß ich eh nicht. Viel zu kalt so digital.
    Für interessierte Minimalisten aber eine praktische Sache.

  8. Hallöchen Frau Ding Dong!

    Was für ein Timing mit deinem Thema!
    Auch ich bin kein sooo großer Musik-Typ. Ich habe mir nie viele CDs gekauft, da ich oft nur 2 oder maximal 3 Titel auf einer CD gut fand. Der Rest war Geldverschwendung.

    Die Alben, die ich habe, habe ich alle digitalisiert. Ist einfach praktischer. Ansonsten ist mir in den letzten Jahren aufgefallen, dass mir so alle paar Monate mal EIN bestimmtes Lied BESONDERS gut gefällt und ich dieses dann unbedingt haben möchte. Oft aber nur genau das Lied. Dank Internet, kann man ja inzwischen sehr schön selektieren und sich die Lieder auf der CD vorher anhören. So habe ich mir dann oft nur einzelne Lieder gekauft. Amazonmp3 finde ich für mich persönlich sehr praktisch.

    Gerade gestern habe ich http://www.simfy.com für mich entdeckt. Einfach nur für das Hören der Musik am Pc. Wenn mann diese grauenhafte Augenbrauen-Werbung mal ausblendet, ist der Dienst wirklich klasse.

    Die CDs, die ich nicht missen möchte sind: Enya, Mike Oldfield und der Sountrack von Wie im Himmel. Am Rest hänge ich nicht besonders..
    Obwohl meine erste CD (König der Löwen), die würde ich, glaub ich, nicht abgeben ;-)

    1. Wow, das ist ein sehr cooler Tipp mit dem Simfy-Player, kannte ich noch gar nicht – danke!
      Ich bin eigentlich auch der Dauerrepeat-Hörer, deshalb hatte ich niemals viele CDs. Mein letzter CD-Kauf war glaube ich 2003 oder so…

  9. @Zitronenkojotin:

    Vielen Dank für die Empfehlung von http://www.simfy.de!!! Ich habe mir die Seite auch mal angeschaut, super!! Bisher alles dort gefunden, was ich mal wieder hören wollte.
    Kann man super auf der Arbeit nutzen, einfach mal ne Playlist mit seinen All-time-favourits zusammenstellen und auf zufällige Wiedergabe stellen. Besser als alle nervigen Radiosender dieser Welt!

    Schönes Wochenende!

    p.s.: Deine Bilder und Fotos sind sehr, sehr schön und gelungen. Diese Begabung geht mir völlig ab. Würde es schon gern können, wenn man sieht, dass man so tolle Ergebnisse erzielen kann. RESPEKT!

  10. … auch ich bin gerade am aussortieren. Jedoch sind die CD’s an denen mein Herz wirklich hängt, meist Original-CD’s die beim digitalisieren sehr an Klangqualität verlieren würden. Ich mag es die Covers dazu anzufassen, die CD in die Hände zu nehmen und einzulegen, allerdings ging ich nicht ansonsten nicht sonderlich sorgsam mit diesen Dingen um, so dass viele schon alleine wegen der Kratzer im Müll landen mussten.

    Ach ich höre Internetradio. Doch wenn ich mich bewusst hinsetze um Musik zu hören, dann ist es mir doch schon lieber auf der Anlage, da es sich einfach wärmer anhört und die Zwischentöne alle vorhanden sind, nun bin ich aber soweit wie *Maria und steige nun auf Vinyl um, auch so habe ich mir immer wieder Neuerscheinungen auf Vinyl gekauft, da das Hörerlebnis ein anderes ist.

    Was das minimalistische angeht, mit der digitalisierung werden eben nicht nur die Hüllen sondern auch die Zwischentöne weniger, was das ganze oft kalt erklingen lässt. Teilweise leben auch meine Kassetten noch und ich liebe meine Mixtapes : )

    Erstaunlich wieviele Menschen jedoch gerade mit der selben Sache beschäftigt sind… Werde die Musiktips spannend verfolgen : )

    Welche Cd man unbedingt im Original hören sollte, ich sie so gerne weiter schenken würde, aber man sie einfach nicht kopieren sollte, weil sie mir so wertvoll erscheint: Joanna Newsom – YS (http://www.plattentests.de/rezi.php?show=4375)

    Ein schönes vielleicht CD-ärmeres, jedoch Klangvolles Wochenende
    J*

  11. Da war noch was: ich kaufe überhaupt auch noch Musik (jetzt auf Vinyl), weil Musik für mich einen Wert hat. Zum Beispiel habe ich mir 4 Platten von Beirut gekauft, die meinen Geldbeutel zwar ganz schön geschröpft haben, aber ich ehre damit auch den Interpreten, der mit Herzblut und Schweiss diese wundervollen Klänge gezaubert hat die nun mein Herz berühren.

  12. Musik auf CD ist bereits digitalisierte Musik. Meine gekauften CD’s habe ich in einem verlustfreien Codec ( http://de.wikipedia.org/wiki/Free_Lossless_Audio_Codec ) auf Festplatte kopiert.

    Ich möchte nicht die Musikindustrie ehren sondern die Musiker indem ich ihre Musik höre, weiterempfehle und ihre Konzerte besuche.

    Bei Spotify habe ich einen kostenpflichtigen Account und bei Byte.FM bin ich Mitglied im Förderverein.

  13. In den Tonstudios wird nur noch digital aufgenommen.

    Diese Aufnahmen werden dann für den analogen empfindlichen Tonträger Vinyl umgewandelt und für viel zu viel Geld an „Musikliebhaber“ verkauft.

  14. Da ich selber Musik mache, lege ich hohen Wert auf guten Klang – und der ist für mich nur dann da, wenn live gespielt wird. Das darf dann ruhig „unperfekt“ sein, eben nicht durch die Hexenküche moderen Studiotechnik gejagt. Ich mag den LIve-Rotz gerne.

    Mit den Tonkonserven bin ich da hingegen sehr leidenschaftslos, sind ja eh durch die Studio-Hexenküche glattgebügelt. Also sollen die für mich einfach zu handhaben, also praktisch sein und daher liegt bei mir alles seit ein paar Jahren auf der Festplatte, allerdings quetsche ich die Musik nicht über die normale Soundkarte raus, sondern über ein Audiointerface mit etwas besseren Audiowandlern und höre über einen guten Amp mit guten Boxen, kein High-End-Zeugs, aber eben gut.

    Ich höre übrigens sauwenig Musik (ausser natürlich, wenn wir selber machen)-

  15. @ bob & Finn. Stimmt… ist ja sowieso alles schon geglättet.
    Möglicherweise bin ich ein Cover-fetischist und versuche diese Leidenschaft unter dem Deckmantel der Klangqualität zu tarnen.

    Und beim lesen der Kommentare fiel mir auf, dass ich schon ewig nicht mehr auf einem Konzert war oder selbst musiziert habe… deswegen ehre ich nun persönlich den Musiker, den ich mit Glück morgen zu Gesicht bekomme (http://www.myspace.com/mawkishdin)
    und bin froh, nun einen Knick weniger in der Gehirnwindung zu haben.

    Guter Tip mit dem „verlustfreien“ Code.
    Ja Byte FM ist großartig (treuer Hörer ;)!

    Vielen Dank dafür
    mit summendem Gruß

  16. Erstaunlich, welch großes Anliegen es auf allen Blogs zum Thema „Vereinfachung“ es ist alles zu digitalisieren. Ganz abgesehen davon das mp3 rein klanglich, eher eine Beleidigung für die Ohren darstellen. Liebt jeder es seinen Rechner seine Musik anzuvertrauen oder seinem Handy, sonst was Pod. Und wie sieht es nun mit der Lesbarkeit dieser Daten aus? Bleiben in einer Zeit wo immer neue Ideen entstehen, die Dateiformate nun bestehen? Ehrlich wer sich die Computer Geschichte ansieht, weis das genau das nicht passiert! Und dann entscheidet eines Tages ein Hersteller wann ich meine Musik loslassen muss?
    Ich habe mir das einfacher gemacht. Ich höre einfach Radio, das hält meine Musiksammlung klein. Und Abwechslung bringt die Bücherei die verleihen CD’s genial und nehmen die zurück. Und das ohne Einbußen an Klang und Platz ;)
    LG
    Prot

    1. Ich bin ja eigentlich gar nicht soooo der große Musikhörer, deshalb reichen mir die Internetprogramme wie 8tracks, soundcloud oder grooveshark aus. Und CD’s leihe ich auch aus der Bücherei. Wenn sie mir gefallen, mache ich mir mp3s draus. Denn ganz ehrlich: Ich kann absolut tolle Klangqualität von normaler Klangqualität sowieso nicht unterscheiden. :D

  17. Meine Musiksammlung habe ich mittlerweile in iTunes Match und Google Music ausgelagert. Somit verbrauchen sie an meinem Rechner keinen kostbaren Speicherplatz und ich muss mich auch nicht mehr um die backups kümmern.

    Bei einer Bitrate von 256 KBit/s ist kein Unterschied zur CD hörbar.

  18. Die Möglichkeit auf mehr Musik zu stoßen finde ich auch wirklich toll.
    Früher habe ich die meisten Cd Tipps von Menschen bekommen, mit denen ich musikalisch auf einer Welle war.
    Im Bereich DeepHouse / Chill Out oder auch bei anderen elektronischen Dingen.
    Heute sind es mal YouTube Clips, dann wieder Simfy /Ping Vorschläge oder Facebook postings.
    Auf dem Weg zur Messe Mitte Januar hat ein Kollege im Auto Hotel California in einer Live version aufgedreht, unglaublich tolle….
    Musik, wenn ich Sie aktiv höre, sollte Kraftvoll, Intensiv sein und ein Gefühl transportieren oder auslösen

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