Neues vom zero-waste-home

Bea Johnson vom zerowastehome-Blog ist wohl jedem bekannt, der sich mit plastik- bzw. müllfreiem Leben beschäftigt. Pflichtlektüre!

Auf RTL gibts jetzt ein neues Filmchen über sie und ihre Familie. Es wird gezeigt, wie sie einkauft, wie ihre Küche aussieht, was sie im Bad benutzt und was im Fall von Geburtstag oder Weihnachten zu tun ist.

Den Film kann man sich hier anschauen.

Ich bin begeistert, vor allem von ihrem minimalistischen Zuhause, aber mittlerweile habe ich mich (fast) schon davon verabschiedet komplett müllfrei zu Leben. Mit meinen Hobbies klappt das irgendwie nicht. Hm. Naja, vielleicht gibts ja noch Hoffnung?

7 Gedanken zu “Neues vom zero-waste-home

  1. Ich habe die Hoffnung, dass sich so Konzepte wie der Original Unverpackt-Supermarkt in Berlin auch in anderen Städten durchsetzen. Dadurch könnte man bei mehr Lebensmitteln auf (Einweg-)Verpackung verzichten…

    Dieser Film über Bea Johnson ist wieder so ein typischer Beitrag, wie er ständig im Privatfernsehen läuft. Eigentlich sollte man ihnen hoch anrechnen, dass sie überhaupt über ein so vorbildliches Lebensmodell berichten. Man hat aber das Gefühl, dass Bea Johnsons Leben als „extrem“ dargestellt oder sogar vorgeführt wird und im Anschluss beweist dann die wenig charismatische junge Frau, dass Zero Waste in Deutschland ja überhaupt nicht geht. Sehr beschämend irgendwie und ein weiterer Grund, das (Privat-)Fernsehen lieber zu meiden.

    1. Ja, die Art des Beitrags ist grenzwertig. Sie hätten auch mal erklären sollen, warum die Verkäufer die Schalen nicht hinter die Theke nehmen dürfen und sie hätten auch erwähnen können, dass es geht, wenn die Box AUF der Theke steht, das ist nämlich überhaupt kein Problem. So wird ja nur suggeriert „uuuh..viel zu anstrengend, ich lass das lieber“.
      Trotzdem gut, das überhaupt über so ein „Extrem-Beispiel“ berichtet wird, denn interessierte Zuschauer werfen bestimmt mal ne Suchmaschine an und kommen dann auf Blogs von Leuten, die müllfrei leben wollen. Dort sehen die dann, dass das – zumindest in Teilen – wunderbar klappt.

  2. Sehr interessanter Einblick! Wenn ich mich da bei uns zu Hause so umschaue, komme ich mir im Vergleich zu Bea Johnson vor wie ein Messi :-P
    Aber ich denke, das komplett müllfreie und minimalistische Zuhause ist ein langer Prozess, der einfach Zeit und Geduld braucht. Wichtig finde ich schon, überhaupt ein Bewusstsein für die Thematik zu entwickeln und nicht mehr blind durch den Alltag zu laufen. Daraus ergibt sich ein stabiles Fundament für Veränderungen – wo auch immer die irgendwann hinführen.

    LG
    Clarissa

    1. Jep, genauso sehe ich das auch. Das geht nicht von heute auf morgen. Außerdem haben wir hier ja nicht die Möglichkeiten, die sie hat. Aber man kann das machen, was für einen stimmig ist. Ein bisschen was zu tun ist immer noch besser als gar nix zu machen.

  3. Tja die Erfahrung an der Fleischtheke habe ich auch schon mal gemacht. Dafür klappte es auf dem Markt an der Käse-Bude. Wäre toll gewesen, wenn RTL den Original Unverpackt Store gezeigt hätte, wo der doch gerade neu aufgemacht hat…
    Cool, dass man bei diesem Video mal mehr von Ihrem Haus gesehen hat.

  4. Hallo Frau Ding Dong,

    vom Ansatz her finde ich die Frau ja gut. Sie war mir auch ein Vorbild bei meiner Umstellung und Plastikverbannung. Nur finde ich die Familie insgesamt zu übertrieben. Meine Tochter kann selbst entscheiden, wie sie leben will.

    Hab den gleichen Edelstahltisch wie sie. Nur kleinere Gläser in der Küche für die Vorräte. Plastikverpackungen hab ich gar nicht mehr in der Wohnung. Kinder und diese gezeigten Riesengläser finde ich viel zu gefährlich. Hier wird den Kindern ja alles übergestülpt, müssen Second Hand tragen und auf Bonbons aus der Plastiktüte verzichten. Der Mann wirkte in der Reportage ja nicht gerade begeistert. Und wieder das Technikspielzeug überall. Haben die denn ein Auto? Wird das auch recycelt? Wirkt sehr steril. Naja. Wie ernährt sie denn die Katze? Von Obst ohne Aufklebern? Graues Plastik produziert sie ja genauso.

    Liebe Grüße – Tanja

    1. Ich wäre auch ziemlich gelangweilt, wenn man mir seit Jahren permanent die gleichen Fragen stellen würde. Die sind ja im englischen Sprachraum auch schon durch sämtliche Fernsehsender getingelt. :D
      Ansonsten wirken die alle auf mich – durch den Blog – schon ziemlich entspannt.

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