Nur Mut, bitte Lächeln! #bloggerfuerfluechtlinge

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Noch habe ich zwar nicht viel darüber zu erzählen, aber mir gefällt die Aktion, deshalb mache ich mit.
Meine Erfahrung mit Flüchtlingen beschränkt sich bisher nur auf meine berufliche Tätigkeit, aber da ich momentan als Quartalsmotto „Soziales und Beziehungen“ habe und ich mir den Kopf um Herausforderungen zerbreche, kam die Einladung zum „refugges welcome“ – Fest für die in den Messehallen untergebrachten Menschen genau richtig!

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Ich liebe Twitter und das Bloggen, aber mein Kopf ist mittlerweile verschmutzt von dieser medialen Filterblase, in der ich mich befinde. Ich finds gut mitzudenken und gesellschaftspolitisch informiert zu sein, aber es wird mir momentan einfach zu viel. Mein Mitgefühl, meine Aversionen und die mediale Reizüberflutung passen gerade überhaupt nicht zusammen. #Minimalismus ist angesagt und ich suchte nach einer einfachen Lösung dafür.
Deshalb war ich Samstagnachmittag offline und bin rausgegangen. Mit Franzbrötchen, Kaffee und nem Teleskop im Gepäck haben wir uns mit Freunden beim Fest verabredet, haben in einer weltoffenen und sehr dankbaren (Party-)Atmosphäre geteilt, gelacht und diskutiert. Mit dem Teleskop haben wir uns die Sonne angesehen und wieder mal festgestellt: Der Blick zum Himmel ist uns allen gemein und funktioniert auch ohne Worte.

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Worauf ich hinaus will: Angst hat man, wenn man etwas nicht kennt. Man weiß nicht, wie man neue Situationen einschätzen soll und ist unsicher und muss seine Vorurteile gegenüber anderen überwinden. Das ist unbequem und deshalb eine Herausforderung. Ich erinnere mich an den Kultur-Großstadt-Schock, als ich Kleinstadtmädchen hier in Hamburg ankam und im Umgang mit den vielen unterschiedlichen Nationen und deren Akzenten noch total unsicher war. Das führte teilweise zu ein paar peinlichen Missverständnissen LOL
Aber das ist doch gerade das Schöne und Spannende am Menschsein: Herausforderungen annehmen und sich selbst vewandeln. Neugierig bleiben, lernen und die Welt entdecken.
Am Anfang braucht man nur ein bisschen Mut für ein Lächeln. Und das ist im Grunde doch ziemlich einfach.

Ein Gedanke zu “Nur Mut, bitte Lächeln! #bloggerfuerfluechtlinge

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