Wochenrückblick KW14/2019

Ich weiß, ich weiß: bin viel zu spät dran! Aber gestern musste ich unbedingt was über den Megamarsch herausfinden, also bin ich zum Ziel gefahren und hab ein paar kaputte Leute befragt, was das Schlimmste war, bin danach noch die 1. Etappe des grünen Rings gewandert, hab mir die entgegen kommenden Finisher angefeuert und mir Gedanken über meine Beine gemacht. Jedenfalls hab ich Bock auch mal 100 km rund um Hamburg zu gehen. Nächstes Jahr. Oh und falls du das schon mal gemacht hast, schreib mir deine Tipps unten in die Kommentarzeile!

Aber erstmal zurück zum Internet:

Dazu gehört bestimmt ein bisschen Übung, klingt aber alles machbar: 5 Things to Stop Doing When You’re Struggling and Feeling Drained

6 Produkte der Zukunft – da frag ich mich natürlich automatisch, ob das wirklich sinnvoll ist und ob wir das alles wirklich brauchen? Ich mein…so ne Brille für Werbeausblendungen klingt erstmal geil, aber genauso gut könnte man einfach die Werbung im öffentlichen Raum einschränken und eben nich jede Freifläche vollpflastern mit Aufstellern, Plakaten, sich drehenden Werbewänden und beleuchteten Bildschirmen… #minimalismus

Apropos Zukunft: Da haben Leute ein paar Experten befragt: What do we do now that will be considered unthinkable in 50 years?

Office Tactics for Introverts

Hm. Welche Idee wohl mein Leben verändert hat? 20 Ideas That Changed My Life

Hier, wenn du was erinnern willst, mach am besten KEIN Foto davon

Diesen TED Talk über Sucht und Abhängigkeit fand ich sehr interessant. Es geht nicht nur um Drogensucht, sondern auch um Ess- oder Smartphone-Sucht und die Tatsache, dass unsere Gesellschaft immer einsamer wird.

das wars schon. Ich muss jetzt nämlich noch das Bad putzen!

To Do – im April

Ta-Da – der April ist da!
Diesmal war ich erfolgreich mit meiner Quest und es ist ein bisschen schade, dass es schon vorbei ist.
Das sind meine Fundstücke:

Wie man sieht, habe ich keine 30 Gegenstände gefunden, was mich einerseits sehr wundert (es liegt überall so viel Zeug herum, es ist Wahnsinn) andererseits auch nicht (zu lange krank, daher kein täglicher Weg). Das Puzzleteil ist auch nur 1 Teil, aber durch den Regen hat es sich aufgelöst in 3 Schichten. Was das runde Teil ist kann ich nicht rekonstruieren – vielleicht ein Ring?
Jedenfalls hat es Spaß gemacht, seine Augen aufzumachen und zu gucken was herum liegt. Das Aufbewahrungstütchen existiert ja noch, vielleicht mach ich also einfach weiter :D
Was hast du gefunden?

Kommen wir zu der…

Der Bildungsurlaub in Berlin war trotz Kälte klasse, Blut spenden war ich aufgrund meiner Erkrankung nicht und „Captain Marvel“ hab ich auch noch nicht geschafft, weil es mit meiner Superheldenfilmguckkollegin zeitlich nich gepasst hat. Dafür konnte ich neben meiner Quest auch mein „Erneuerungsshopping“ abhaken. Ich habs einigermaßen stressfrei hinbekommen, weil ich mir vorher einen genauen Plan zurecht gelegt habe und ich das meiste auch an einem Tag in einem Geschäft abhaken konnte. Und wie es sich für Minimalisten so gehört, verschwanden auch gleich 3 Säcke voll mit Klamotten, die mir zu groß geworden sind. (*luxusproblem*)

Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben:

  • Ins Kino: Shazam!, Captain Marvel und natürlich Avengers Endgame
  • Blut spenden
  • zum Zahnarzt
  • die Walk Challenge weiter machen ab Woche 3
  • evtl. Heilfasten
  • ins Kunstforum

So, und weils ja nich langweilig werden soll:

Gefundene Gerüche:
Geh nach draussen. Fertige eine Liste aller Gerüche in deinem Viertel an. Sei so detailgenau wie möglich. Versuch, die Quellen zu identifizieren.

Nimmst du diese Quest an?

(Was daraus geworden ist, steht dann in der nächsten To Do Liste, Accountability und so)

Wochenrückblick KW13/2019

tach, frisch zurück ausm Bildungsurlaub! Bin geurlaubt und gebildet und nur (wieder) minimal krank geworden, weil es wirklich ultrakalt war. Aber Spaß hat es gemacht!
Jetzt kuschel ich mich aber erstmal wieder zurück ins Internet:

So hübsch!

Oh, das ist ein nützlicher Artikel und nich nur dieser digital minimalism Einheitsbrei! Here’s How Successful People Organize Their Computer Desktops und wer schöne Desktop Hintergründe braucht, guckt mal hier oder hier

Alle, die Bewohner von Tiny Homes belächeln, sind meiner Meinung nach ein bisschen kurzsichtig, denn anscheinend denken diese Leute die Power des 3D-Drucks nich mit. Und ich glaube in Zeiten von häufiger vorkommenden Naturkatastrophen oder halt ein normales Leben in der Tornado Alley…da lässt man sich lieber für ein Bruchteil der Kosten ein Haus drucken anstatt langwierig eines zu bauen, oder?

Die 3D gedruckten Mars Habitate haben jedenfalls von der NASA eine Auszeichnung bekommen. Sehen sehr cool aus, find ich.

Symmetry

wow. WOW. W-O-W. Facebook = Internet.

Noch nich gehört, aber so ein „commonplace notebook“ klingt wie ne schlaue Sache.

Morgan Freeman versucht, Bienen zu retten.

heilsame Selbstwahrnehmung

Das neue Verpackungsgesetz zeigt nach 3 Monaten schon positive Auswirkungen (okay, ja ein bisschen müssen wir da noch tun…aber immerhin!)

Wer „influenct“ dich eigentlich?

The Disciplined Pursuit of Less (ein sehenswertes 9-Minuten-Video) – ich fand die Phrase „information overload“ to „opinion overload.“ ganz treffend. Es wäre doch toll, wenn wir wieder mehr Ideen austauschen könnten oder is das out? Kenn mich da nich mehr so aus.

Komm gut in die neue Woche!

Gelesen im März

3 Wochen erkältet sein bedeutet auch: viele Bücher. Ich war zwar eine ziemliche Matschbirne, aber dank Onleihe und kurzen Erzählungen kam der Lesegenuß nicht zu kurz!
Mein kleines Highlight war „Ich, Eleonor Oliphant“. Das Buch habe ich in Erwartung eines seichten Frauenromans geliehen, aber ich war überrascht was das für eine Perle war!

„Ich, Eleanor Oliphant“ von Gail Honeymann

Eleonor, eine junge unscheinbare Frau, gerade 30 geworden lebt so dahin. Sie löst Kreuzworträtsel, telefoniert jeden Mittwoch mit ihrer Mutter und arbeitet ansonsten in der Buchhaltung einer Werbeagentur. Ihr Leben verläuft eintönig und sie ist meistens allein. An einem Abend besucht sie gezwungenermaßen mit ihren Kollegen ein Konzert verknallt sich sofort in den Sänger der Band. Ab sofort ändert sich alles für Eleonor – sie hat ein Projekt: Den Mann ihrer Träume ansprechen und ihre Einsamkeit abschütteln.
Fazit: die Geschichte hat unerwarteten Tiefgang und die Charaktere sind allesamt sehr feinfühlig gezeichnet und trotz ihres Schmerzes sehr sympathisch. Ich fand es sehr lesenswert, daher eine Empfehlung.

„Serverland“ von Josefine Rieks
Reiner sammelt Notebooks und alte Computerspiele – echte Raritäten seitdem das Internet abgestellt wurde. Wie das damals wohl war? Als Reiner mit seinem alten Schulfreund Meyer eine alte Serverfarm entdeckt, beginnt Reiner neugierig zu werden. Er schreibt ein Programm um auf die alten Server zugreifen zu können. Meyer hat zwar keine Ahnung von Technik, aber er hat Kontakte, deshalb packt er Reiner in sein Auto, sie fahren nach Holland und Reiner flippt ein bisschen aus als er sieht, wo sie gelandet sind: Eine Lagerhalle voller alter Google Server…
Fazit: gute Idee, leicht zu lesen, allerdings hab ich ein bisschen Tiefgang des Protagonisten vermisst. Vielleicht war das auch gar nich so gedacht. Hm.

„Das kann doch weg!“ von Fukimo Sasaki
Der japanische Blogger und Lektor Fukimo Sasaki gibt in seinem Buch 55 Tipps für ein besseres Leben rund um eine neue minimalistische Lebensweise.
Fazit: lesenswerter Einblick in den japanischen Minimalismus. Da hätte ich mir gerne noch mehr Bilder gewünscht, hätte man auch als schönes dickes Mini-Coffee-Table Book aufziehen können, aber gut. Die Tipps sind allesamt brauchbar und schnell durchzulesen. Klar, für mich als „alten Hasen“ in dem Themenbereich nix Neues, aber die Perspektive hat gut getan.

„Der Schrecken der Finsternis“ von H.P. Lovecraft
Der junge Mann sitzt am Schreibtisch, starrt aus dem Fenster und merkt: Der dunkle Kirchturm im italienischen Viertel der Stadt wirkt sehr düster und irgendwie verwunschen. Er wird immer neugierigr und beschließt eines Tages die verlassene Kirche zu erkunden. Was er entdeckt, ist grauenvoller als er gedacht hat…
Fazit: super Geschichte, schnell zu lesen – Empfehlung!

„Die Farbe aus dem All“ von H.P. Lovecraft
Der Meteorit, der in das kleine Städtchen Arkham auf einer Farm einschlug, ist ein merkwürdiges Gebilde: Er trägt schillernde Blasen in sich. Als sich der Meteorit auflöst und die Farbe in den Boden sickert, beginnt Flora und Fauna auf schreckliche Weise zu mutieren und das hat auch Auswirkungen auf die Bewohner.
Fazit: spannend und gruselig erzählt, sehr lesenswert!

„Grundfragen der Maschinenethik“ von Catrin Misselhorn
Ethische Probleme beginnen schon bei der Fragestellung, ob der Staubsaugerroboter oder Rasenmäherbot kleine Tierchen einsaugen soll oder nicht. Wer entscheidet sowas? Wer programmiert sowas? Wo macht man sinnvolle Ausnahmen? Und was ist erst mit Pflegerobotern oder KIs? Maschinen werden immer smarter und selbstständiger und bereitet einiges Kopfzerbrechen – Fragen über Fragen, deshalb ist es dringend notwendig, sich mal über die Maschinenethik zu unterhalten. Dieses Buch bietet in 3 Kapiteln eine Diskussionsgrundlage für jedermann.
Fazit: zugegeben, nich gerade die Kost für das morgendliche Bus- und Bahnfahren, aber sehr lesenwert, da es Einsteigern und Menschen mit vorhandenen Fachwissen in gut gegliederten Kapiteln viele Informationen zur Thematik bietet.

Comics:

Captain Marvel 1-12 von Kelly SueDeConnick

Join Captain Marvel as she attempts to return an alien girl to her home world, and defend the rights of aliens revolting against the Galactic Alliance. Guest-starring Guardians of the Galaxy!
Fazit:

Das wars schon. Was hast du im März gelesen?

Wochenrückblick KW12/2019

Gleich gehts nach Berlin, wo ich eine Woche Bildungsurlaub machen werde. Aber vorher gibts noch eine Handvoll Lieblinks, die mir letzte Woche über den Weg liefen:

Urlaub ist ein guter Anlass um seine To-Do Liste über Bord zu werfen. Folgende Artikel könnten dabei helfen:
How my productivity improved when I stopped using a to-do list
How Writing an ‚Emotional To-Do List‘ Helped Me Push Past Procrastination (< das ist eine großartige Idee, die ich nächste Woche ausprobieren werde. Nicht weil ich unter schlimmer Prokrastination leide, aber ich glaube es schadet mir überhaupt nicht, mehr über meine Gefühlswelten bei bestimmten Tätigkeiten zu wissen. Denn so kann man bestimmt eine Hacks einbauen, wenn man feststellt, dass man etwas aufschiebt, weil es langweilig ist) How to Hack Those Draining Tasks on Your To-Do List (auch interessantes Buch)

So haben Erwachsene neue Freunde gefunden und vielleicht ist das alles ja auch gar nicht so kompliziert!?

Jetzt ist es 1 Jahr her, seit ich Twitter und Instagram aufgegeben habe (also…glaube ich…ich kann mich ehrlich gesagt nich mehr erinnern!?) – aber ich vermisse nichts. Daher fand ich den Artikel über radical boredom ziemlich interessant, weil er mich wieder daran erinnert hat, wie langweilig ich dieses ewig immergleiche präsentieren von scheinbar tollen, durchgestylten Leben ist (und wir wissen sogar, dass es fake ist, was es noch fader macht). Entweder wird einem dadurch was verkauft, oder es hat für mich keinen Mehrwert. Wenn man ein neues Statusupdate, ein neues Bild oder Tweet mit einem „Aha“ denkt, ist es langweilig und daher überflüssig. Oder?

https://www.forschung-und-wissen.de/ – Das ist eine tolle Seite! Oh und übrigens – diese hier auch: https://www.riffreporter.de/

Dieser Film hat mich echt überwältigt. Toll visualisiert, schöne Musik – das Universum ist dramatisch! Man wird dabei nicht nur von den Stimmen bekannter Astropyhsiker begleitet, man erfährt auch noch den aktuellen Stand der Kosmologie (dauert aber 30 Min.)

Ein bisschen Glück? Julian erklärt das. Er trägt auch einen Kittel.

The Pressing Need for Everyone to Quiet Their Egos

Gut aufgemachte Biografien von Nobelpreisträgerinnen, weil man ja ständig überlegen muss, wie viele weibliche Wissenschaftlerinnen es gibt. Und einem dann meistens nur Lise Meitner, Jane Goddall oder Marie Curie einfallen. Wenn überhaupt.

So, jetzt noch schnell die Zahnbürste einpacken und ab gehts!
Ich wünsche dir eine Woche voller neuer Erkenntnisse :)

Wochenrückblick KW11/2019

Gerade war ich draußen. Vorher hat es geregnet, jetzt regnet es auch. Da komm ich mir immer wie eine kleine Wettergöttin vor, die Regen gezielt umgehen kann. Das wäre cool :D
Naja jedenfalls bin ich, die Stubenhockerseele, froh wieder ins Internet tauchen zu können:

Ein bisschen Nostalgie? Bitteschön.

Can Marie Kondo Help Highly Sensitive People? – ich behaupte, Minimalismus bzw. ein aufgeräumtes, organisiertes Zuhause ist für HSPler absolut essenziell!

44 Movie Scenes That Influenced How I Live My Life – was für eine tolle Liste! Eigentlich sollte jeder so eine Liste haben. Welche Filme haben dich beeinflusst?

Alltagstätigkeiten soweit streamlinen und organisieren, damit sie möglichst wenig Zeit und Aufwand beanspruchen? Genau mein Ding! Aus dieser Liste mache ich zwar schon fast alles, weil das im Grunde nix Neues ist (jeder der sich mal mit Organisation beschäftigt hat, wird nix Neues daran finden) aber vielleicht gibt das dem einen oder anderen Leser ja noch eine Idee. How to Streamline Every Area of Your Life Aber Achtung: Ich finde, bevor man was organisiert sollte man es genau überdenken, denn meistens erledigt es sich dann von selbst. #Minimalismus

Social Media stirbt leise, weil Kinder jetzt google docs zum Chatten benutzen. Wer hätte das gedacht? :D

Digitaler Minimalismus heißt jetzt Digital Wellness und das kann man natürlich kaufen. Das Smartphone mal daheim zu lassen wäre tatsächlich zu einfach.

Verstehe nicht, warum man Menschen mit Behinderungen nicht auch ganz normal in Modestrecken zeigt. Es geht doch.

Puh…gottseidank hatte ich mit meinenm Hotels bisher immr Glück…aber guckt euch das an!

Falls jemand irgendwann irgendwo mal mit nem Teleksop am Straßenrand steht – geht hin und fragt, ob ihr durchgucken könnt. Es lohnt sich. Der nächste Astronomietag ist übrigens der 30. März 2019. Have Fun!

Ach übrigens – ich verlinke hier ja oft auf viele englischprachige Seiten. Falls das mit deinen Englischkentnnissen mal nich so klappen sollte, lass dir die Sachen einfach übersetzen. Das geht mit deepL ganz hervorragend.

Das wars. Kommt gut in die neue Woche!

Die einzige Stilregel, die du brauchst

Okay wenn ich noch einmal irgendwo lese, dass jede Frau ein kleines Schwarzes oder ein Tuch von Hermès braucht um als stilvoll zu gelten, dann werde ich vermutlich verrückt. Was ist das bei den Herren? Die Rolex und das Einstecktuch? Ich verstehe nicht, woher diese altbackenen Stilregeln herkommen und warum man im 21. Jahrhundert immer noch glaubt, dass diese Sinn machen? Sie werden von Zeit zu Zeit immer wiedergekäut – anstatt das man Menschen beibringt, wie man sich richtig Schnitte und Farben für seinen Körper aussucht, damit man immer gesund und strahlend aussieht. Man sagt uns, wir sollen uns Dinge wünschen und kaufen, obwohl sie teuer sind „weil man das nun mal braucht, wenn man stil- und niveauvoll durch die Welt schreitet“.

Ich sehe das anders.

Superheldenstil

Die einzige Stilregel, die wir brauchen ist die:

Kleide dich so, dass du dich wie ein/e Superheld/in fühlst.

(Das haben mir 10 Jahre Superheldenfilme anschauen beigebracht)

Merkmale eines Superhelden-Outfits:

  1. Hoher Wiedererkennungseffekt
  2. Funktional
  3. Schnell anzuziehen
  4. Hat diverse Eigenschaften, wie z.B. wasserdicht, gepanzert, Tarneffekt, eingebaute Features…
  5. Angepasst an die Körperform des Helden
  6. Zeitlos
  7. keine Markennamen, das Heldenhafte ist die Marke!

Ich habe überlegt, wie sich das vielleicht auf die Normalo-Klamotten in den Läden übersetzen ließe und freue mich über mein Stilmotto. Natürlich ist so dieses „Erneuerungs-Shopping“, was mir eh bevorsteht – ein bisschen schwieriger, aber es muss ja nicht alles auf einmal sein. Hauptsache sie erfüllen o.g. Eigenschaften. Und das kann man alles ja prima mit einer Capsule Wardrobe / Grundgarderobe vereinbaren, oder?

  • Welche Kleidungsstücke machen dich stark und unverwundbar?
  • Welche klare Botschaft senden sie aus? Will ich das?
  • Wohinter möchtest du deine normale Identität verbergen? Dachtest du an Make-up oder an einen Helm? Eine Brille?
  • Wie komfortabel ist deine Kleidung?
  • Wie funktional ist deine Kleidung?

Also – zieh das an was du magst und dich cool, stark, schön, heldenhaft macht. Mehr Stilregeln braucht es nicht.

Wochenrückblick KW10/2019


Hatschi! Die Erkältungswelle hat mich trotz meiner Mikrobiom-Experimente dann doch erwischt. Mit dieser Nebenhöhlenentzündung kann ich leider nicht lange am Bildschirm sitzen (lesen und Filme gucken is auch schwierig), aber ein paar Links hab ich trotzdem zusammengeklaubt:

Erzähl deine Geschichte – tolle Tipps, nicht nur für dein Business!

Dieser Artikel ist toll – und passiert wohl nur Städtern? (Lies auch die Kommentare) Ich hab ne Handvoll solcher Leute! zum Beispiel die zwei Boys, die aussehen, als seien sie in einem Informatik-Team. Immer wenn ich die beiden treffe, weiß ich, dass ich zu spät zur Arbeit komme. Hast du auch so einen Fast-Fremden? :D

Oh! Diese Artikel passen gut zusammen: Are You Addicted to Doing? und Who killed the Weekend?

Ich liebe diese Comics so sehr

Dieses Spiel klingt super

Hier wird geheult

In Zeiten der Digitalisierung ist es wohl auch sinnvoll, weniger aber besser zu arbeiten. Das Hirn kann nur 1 Stunde gut und produktiv arbeiten und braucht dann 15 Min. Pause.

„It’s an unnerving sensation, being alone with your thoughts in the year 2019.“ und hier gibts passend dazu auch noch Lock Screen Wallpapers für mehr Achtsamkeit mit dem Handy

Das wars schon! Ich wünsch dir einen guten Wochenstart! :)

Gelesen im Februar

Da die Filmliste keine Rede Wert ist (das kommt das einfach in die nächste Liste) kommt hier die kurze, feine Leseliste aus dem Februar:


„Atomic Habits“ von James Clear

Gewohnheiten und eine Lebensstilveränderungen bestehen wie Atome aus vielen kleinen Bausteinchen. Genau das ist der Ansatz: Klein anfangen – große Wirkung. In 4 Gesetzen schildert Clear die Grundzüge einer erfolgreichen Gewohnheitsänderungen – wissenschaftlich fundiert.
Fazit: Wie auch seine Blogbeiträge und Newsletter-Mails besteht das Buch aus einer Fülle an gut zu lesender Infos, die einen auf viele Ideen bringen. Ich hätte mir zwar gerne noch mehr Beispiele aus dem echten Leben gewünscht (also wie andere das machen) aber alles in allem, ist das Buch gut durchdacht und hilfreich.

The Microbiome Diet by Raphael Kellman
Das Mikrobiom scheint die neue Wunderwaffe zu sein. Vom Leaky Gut Syndrom ausgehend erklärt der Mediziner für ganzheitliche Gesundheit, wie der Darm zur Gesundheit beiträgt und warum man mit schlechten Bakterien dick und krank bleibt. Jedes Kapitel bzw. Unterkapitel wird mit Fallbeispielen aus seiner Praxis eingeleitet. Kern des Buches ist allerdings sein 21-Tage-programm zur Wiederherstellung einer intakten Darmschleimhaut, aufgeteilt in 2 Phasen.
Fazit: ganzheitlicher Ansatz mit vielen Aspekten zu chronischen krankheiten sowie einem 21 Tage-Programm zur Wiederherstellung eines gesunden Darms. Ich habe das Buch gerne gelesen und konnte viel für mich mitnehmen. Die Fallbeispiele waren motivierend und auch wenn sich vieles wiederholt (amerikanischer Sachbuchstil halt), ist es brauchbar. Seine Tipps habe ich beherzigt und mir geht es deutlich besser! Auf die Supplements, die er empfiehlt, kann man aber verzichten. Das Buch ist von 2015 und wer was aktuelles Lesen will, kann sich ja mal die Doc Fleck Bücher „Schlank!“ anschauen.

„Der Schnitt durch die Sonne“ von Dietmar Dath

6 Menschen werden ausgewählt, weil sie auf der Sonne eine Aufgabe zu erfüllen haben: Ein Koch, eine Schülerin, ein Physiker, eine Pianistin, eine Mathematikerin und ein Gitarrist. Gemeinsam sollen sie mit ihren Fähigkeiten das längst verschollene Sonnenkind auffinden, mit ihm reden und zwei gespaltene Parteien zur Einsicht bewegen, damit kein interstellarer Konflikt entsteht. Dabei ist alles anders als man denkt.
Fazit: das Buch war mir stellenweise viel zu intellektuell und mathematisch. Ich glaube nicht, dass ich es verstanden habe, aber weglegen konnte ich es auch nicht. Denn dafür waren die Dialoge und die Figuren viel zu interessant. Ich würds nicht direkt empfehlen, aber wenn dir Asimov gefällt und du mal was neues brauchst, guck dich mal nach dem Buch um.

Das wars schon! Welche Leseempfehlung hast du für den März?

To Do – im März

Der letzte Monat im Quartal ist angebrochen und eigentlich wünsch ich mir genau das: einen Bruch. Keinen Knochenbruch! Eher einen Schnitt, so wie Silvester. Einen kleinen Neustart. Ich bin gerade nicht fähig, mir selbst sowas zu basteln, denn seit 3 Wochen ist der Wurm drin. Meine Walk-at-home Challenge, die ich im Februar begonnen hatte, lief super. Nach 3 Wochen habe ich schon einen Unterschied gemerkt und ich war sogar traurig, dass diese durch den Urlaub ein bisschen unterbrochen wurde.  Dann wurde ich krank und nun bin ich raus. Wie blöd. Gespielt habe ich auch nicht, meine Comics aber schon gelesen. Aus der Quest mit der Brille ist auch nichts geworden!

Also keine Ahnung warum da so der Wurm drin ist. Vielleicht muss man in solchen Fällen so tun, als wär gar keiner da und sich nicht irritieren lassen?

Zum Beispiel mit Verzicht – schließlich ist ja „Fastenzeit“. Eigentlich halte ich nichts von diesem Pseudo-Fasten, weil es im Vergleich zum Heilfasten ja eher pillepalle ist, aber ich mach trotzdem mal mit. Vielleicht tut es mir ja gut? Ich will auf Kaffee und Süßigkeiten in jeglicher Form verzichten. Verpackte Süßigkeiten habe ich mir schon so gut wie abgewöhnt, aber jetzt müssen auch Torten, Kuchen, Eis und Gebäck dran glauben. Da geh ich cold turkey. Weil mir das mit dem Koffein immer schwerfällt, habe ich letzten Freitag schon damit angefangen und es ist eigentlich gar nicht mehr schlimm, wenn man es übers Wochenende mit viel Schlaf ausgleichen kann. Ersetzt wird Kaffee mit Decaf oder Schwarztee, aber ich merke jetzt schon, dass auch ein guter Grüntee oder Kräutertee völlig ausreicht. Ist immerhin gut geeignet um seinen Tee aufzubrauchen :D

Was sonst noch?

  • „Captain Marvel“ angucken
  • Bildungsurlaub in Berlin!
  • Blut spenden
  • Erneuerungsshopping

Letzter Punkt bereitet mir Unbehagen. Eigentlich steht in diesen Diätbüchern, man solle sich mental drauf vorbereiten, das Ziel als schlanke Person visualisieren und sich dann auf das neue Einkleiden in kleinerer Größe freuen.

Tja. Es stand aber bisher nirgends was davon, wie man das als Minimalistin, die Shopping kacke findet, macht :D Und ich brauch leider so ziemlich alles neu. Das was noch passen würde, löst sich nämlich auch schön langsam auf. Kurz: ich sehe aus wie ein Lump und will das nicht. Das Projekt Hosen secondhand zu finden, habe ich nach dem letzten Reinfall aufgegeben. Und nun brauche ich dringend einen Plan, wie ich das angehe, ohne wahnsinnig zu werden. Mal sehen.

Und weil März ist, versuche ich es mit einer neuen

Der tägliche Weg:

Sammle jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule Gegenstände (Versuche 30 zusammen zu bekommen)

Ich habe mir eine kleine Tüte in die Tasche gesteckt, wo ich alles hineintun werde!

Nimmst du diese Quest an?

(Was daraus geworden ist, steht dann in der nächsten To Do Liste, Accountability und so)