Secrets of Adulthood – Geheimnisse des Erwachsenseins

Ich weiß nicht mehr wo, aber neulich wurde wieder viel über Glück geredet. Dabei musste ich wieder mal an das Happiness-Projekt von Gretchen Rubin denken. Und dabei habe ich mich an ihre Geheimnisse des Erwachsenseins und an ihre persönlichen Gebote erinnert.
Damals, als ich das Buch gelesen habe, kam mir nie in den Sinn so eine Liste mit „Geheimnissen des Erwachsenseins“ für mich selbst zu erstellen. Mit fast 30 fühle ich mich immer noch nicht erwachsen.
Aber heute habe ich Lust es zu versuchen. Hier also meine Liste, mit Sachen, die ich in den letzten Jahren begriffen habe.

  1. Es geht auch ohne.
  2. Wärme hilft mir immer.
  3. Jeder hat ein Stressfrühwarnsystem. Es ist wichtig, die Anzeichen zu kennen.
  4. Die ersten, spontanen Ideen sind meistens die Besten.
  5. Im Zweifelsfall: Weg damit.
  6. Selbstwertgefühl ist das Wertvollste, was Menschen haben können.
  7. Weniger ist besser als gar nichts.
  8. „Nein“ sagen ist nicht schlimm. Es ist aber auch eine große Kunst, das zu können
  9. Man braucht weniger als man denkt.
  10. Ein Problem mit einem Schläfchen zu lösen, funktioniert immer.
  11. Einen Scheiß muss ich.
  12. Die Leute merken sich, ob du nett bist.
  13. Perfektionismus ist Illusion. Niemand merkt, ob du 100 % oder 80 % gibst.
  14. Vorurteile sind praktische Hilfsmittel, aber man sollte sich nie auf seinen Eindrücken ausruhen.
  15. Kein Mensch weiß, was Erwachsen-sein eigentlich genau ist. Das geht nicht mit 18 los. Man erkennt Erwachsene daran, dass sie nicht mehr ohne Weiteres Karussell fahren oder Schaukeln können.

Puh, war gar nicht so leicht. Und dabei hätte ich noch mehr schreiben können.
Welche Erkenntnisse hast du bisher gesammelt? Was war deine wichtigste Lektion? Musstest du einige Sachen auf die harte Tour lernen?
Teile deine Geheimnisse im Kommentarpostfach (…das hoffentlich funktioniert)

9 Gedanken zu “Secrets of Adulthood – Geheimnisse des Erwachsenseins

  1. Meine Lebensweisheit mit 42:
    Um etwas zu erreichen, ist entscheidend, dass man am Ball bleibt.
    Dabei entfalten auch kleine Schritte nach einer Weile große Wirkung.

  2. Haha, ich mag deine Nummer 10!

    Bei mir würde sie heißen „Es gibt kein Problem, das sich nicht mit einem guten Keks lösen ließe.“
    Gretchen Rubin habe ich im Winter gelesen und für dieses Jahr mit anderen Schwerpunkten als Projekt übernommen.
    Meine große Erkenntnis bisher lautet „Ich kann, wenn ich will. Ich muss nur wollen!“ Klingt ein bisschen trotzig, ist aber nicht so gemeint. Tatsächlich bin ich gerade überwältigt davon, dass ich seit Januar schon mehr Sport gemacht habe, als im gesamten letzten Jahr und dass es definitiv eine Frage des Willens ist.

    Ich mag deinen blog! :-)

    Herzliche Grüße
    Frau Weh

  3. „Einen Scheiß muss ich.“
    Präzise.
    Als ich diesen Gedanken zum ersten Mal ernsthaft und selbstbewusst verinnerlicht habe, wurde mir bewusst, dass ich endlich Entscheidungen treffe, die mich als (erwachsenen) Mensch ausmachen und hinter denen ich stehen kann.
    Entscheidungen, für die ich mich niemandem gegenüber rechtfertigen muss. Entscheidungen, die fehlerhaft sein können, aber für die ich selbst Rechenschaft trage.

  4. „Man erkennt Erwachsene daran, dass sie nicht mehr ohne Weiteres Karussell fahren oder Schaukeln können.“

    Man erkennt richtig Erwachsene daran, dass sie es wieder können. Das weiß ich seit ich im Regenwald von Costa Rica ein 80jähriges Paar beim Canopy-Trip traf.

    1. Ich meinte das eigentlich eher auf den komischen anatomischen Umstand bezogen, dass einem als Erwachsener schneller schwindlig wird. Früher bin ich stundenlang Karussell gefahren und habe geschaukelt bis der Arzt kommt, aber jetzt geht das nicht mehr so gut. Hm. Könnte aber auch daran liegen, dass man einfach zu groß für die Kinderschaukeln geworden ist :D

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