supersimples Trinklog fürs Büro

Jaaaa, wie oft vergisst man zu trinken. Ich weiß schon. Jetzt kommen gleich wieder Kommentare von wegen „ich schaff das problemlos“ und „ach, es reicht doch wenn man nur dann trinkt, wenn man durstig ist“ – diese Art von Kommentaren höre ich von meinen Kollegen, die mein Erinnerungssystem belächeln. Aber echt, wenn ich nur nach meinem Durstgefühl trinken würde, würde ich nicht mal 500 ml pro Tag schaffen. Mir ist es auch egal, wie viel empfohlen wird. Je nach Literatur von 1,5 Liter bis 2,5 Liter. Kann man ja gerne tun, wenn man den halben Tag aufm Klo verbringen will. Es gibt nicht mal einen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass man so viel trinken soll. Also mache ich das nur von der Farbe meines Urins abhängig.

Fürs Büro habe ich mir ein simples System überlegt, ganz ohne App – mit übrig gebliebenen Post-it-Flags.
trinksystem

Das funktioniert so:

Auf der rechten Seite meines Monitors habe ich die Zielmenge kleben, dabei sind 1 Flag = 0,5 L Wasser
Wenn ich 0,5 L getrunken habe, ziehe ich ein Flag ab und klebe es auf die linke Seite des Monitors.

That’s it! So kann ich immer ganz einfach sehen, wie weit ich bin.

Ich peile 1,5 L täglich an, das ist so meine ermittelte Wohlfühlmenge, die in 9 Stunden gut zu schaffen sind. Bei Hitze fällt mir das ziemlich leicht, wenn es kühler ist, bin ich auch mit einem Liter Wasser zufrieden, da trinke ich aber dann mehr Tee.

Na dann Prost! :D

5 Gedanken zu “supersimples Trinklog fürs Büro

  1. Ich bin auch auch nicht so der Vieltrinker. Vor einigen Jahren hatte allerdings jemand aus meinem unmittelbaren Familienumfeld massive Probleme mit Nierensteinen, die wohl auf sein ‚zuwenigtrinken‘ zurückzuführen waren. Seitdem versuche ich tinktechnisch am Ball zu bleiben.

    Wie dem auch sei. Neben meinem Rechner steht eine 1-Liter-Kanne, die jeden morgen mit frisch gefiltertem Kranwasser gefüllt wird und ein Glas. I.d.R. ist die Kanne zum Feierabend, also nach ca. 9 Stunden leer. Morgens ein bisschen was vorher, abends noch den ein oder anderen halben Liter, so sollte ich ungefähr auf meine 2 Liter kommen. Mal mehr mal weniger.

    Meiner Meinung nach hilft es mehr zu trinken, wenn Getränke Geschmack haben. Da ich allerdings überhaupt kein Warm- oder Heißtrinker bin, kippe ich oft irgendwelche Säfte dazu. Hier reicht mir eigentlich ein Verhältnis von etwa 4 oder auch 5:1, nur um ein bisschen Geschmack zu haben.

  2. Ich habe festgestellt, wenn ich am Morgen einen halben Liter Wasser aus dem Hahn trinke mein Körper einen Energieschub bekommt. Woran das genau liegt kann sicherlich jemand anders erklären. Na jedenfalls habe ich mir vor einiger Zeit einen Wassersprudler gegönnt. Mit dabei waren einige 0,5 und 1L Flaschen. So mache ich mir nun am Morgen 1L sprudelndes Nass und nehme die Flasche mit zur Uni oder trinke sie bis zum Mittag daheim leer. So stehe ich schon am Mittag mit 1,5 L Flüssigkeit da. Da nerviges Einkaufen und Pfandhorten weg fällt gehe ich auch großzügiger mit dem Trinken um und kann mir jederzeit neues machen. Da ich nur 2 Einheiten zur Verfügung habe (0,5 u. 1L) behalte ich die Übersicht über die bereits zu mir genommene Flüssigkeit.

    Übersicht ist denke ich auch das wichtigste, wenn man über sein Trinkverhalten nachdenkt. Bei „Hier mal nen Glas, da mal ne Tasse“ ist es schwer die wirkliche Liter Zahl zu behalten.

  3. Der Energieschub erklärt sich aus einen einfachen Faktor. Der Mensch gibt während des Schlafs 0,5 bis 1L Flüssigkeit ab. Benötigt wird dies zum Beispiel um die Atemluft anzufeuchten per Nase. Und ein Teil um die Körpertemperatur passend zu regulieren für den Schlaf. So landet ein wenig Schweiß im geliebten Bett. Auch beim ausatmen geht Flüssigkeit verloren. Somit braucht der Mensch danach Flüssigkeit um den Bestand der sein muss wieder aufzufüllen. Da dies aber nicht in der Nacht geschieht, zieht der Körper die Flüssigkeit erst einmal da ab wo er sie während des Schlafs her bekommen kann ab(Gewebe, Blut e.t.c) Wird dieser Mangel dann beseitigt fühlt man sich besser.
    Des weiteren ist die Bilanz Idee nur eine Erfindung der Moderne. Jeder Mensch hat seinen angepassten Bedarf. Menschen die viel wasserreiche Kost Salat, Gemüse, Obst essen verspüren weniger Durst. Da auch hier bis zu 1,2L am Tag raus gewonnen werden. Dazu kann unser Organismus es nicht speichern! Er braucht theoretisch in der Stunde 50ml an Zufuhr, was in der Praxis nicht so geht meistens. Die gleiche Menge verarbeitet er zum ausscheiden. Trinkt ein Mensch schlagartig viel und es mangelt nicht an Flüssigkeit bringt er diese auch recht schnell wieder weg. Der feste Wert ist wie Dr. Bruker es mal sagte der Getränkeindustrie zu verdanken. Weiterhin sagte er „Der Mensch soll trinken wenn er Durst hat.“ Ausgeklammert hat er ganz klar alle Genussmittel Kaffee, Alkohol, Limonaden, gesüßte Getränke da sie keine echten Getränke sind. Ebenso Milch, Säfte diese sind Lebensmittel mit Nährwert die sich nicht zum Durst löschen eignen.

  4. Ich habe aufgehört, mir wegen des Trinkens ein schlechtes Gewissen zu machen. Ich trinke direkt aus dem Hahn oder sprudele (leicht). Dann gieße ich das Wasser in eine Karaffe, in die ich Zitronenscheiben und Minze vom Balkon getan habe. Das kann ich dann bis zu drei mal aufgießen. Ich habe einige Englisch-Schüler bei mir zuhause, die bekommen das auch. Und das „sieht dann nach was aus“ – und nicht nur nach „die spart am gekauften Mineralwasser“. Blöd, ich weiß, aber mir schmeckt es so am besten und auch von meinen Schülern hat sich noch keiner beschwert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*