Tag 11 – Selbstmanagement

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Meine ursprüngliche Idee dazu war aus der Abteilung „MEHR“, aber ganz spontan denke ich: warum nicht weniger?

Im Vergleich zu anderen mag ich überorganisisert erscheinen, was ich aber gar nicht bin. Auch ich komme mal nicht pünktlich, vergesse etwas oder suche stundenlang nach irgendeinem Ding. Kommt zwar nicht oft vor, aber es kommt vor.
Und wenn es vorkommt, nervt es mich so unendlich, macht mir einen Wirrkopf, dass ich mich gestresst fühle. Also organisiere ich mich ein bisschen und genieße meine Faulenzerei.
(Denn Bequemlichkeit ist der einzige Grund, warum ich nach einer optimalen Organisation strebe)

Dass ich in den Augen anderer dabei manchmal übertreibe, erscheint logisch. Mir fällt sowas ja nicht mehr auf, deshalb habe ich ursprünglich auf meinem Zettel ein „MEHR“ stehen gehabt.
Jetzt habe ich aber entschieden, es soll weniger werden oder ganz aufhören:

– Weniger bis gar keine To-Do Listen mehr schreiben (klappt schon recht gut, Zen to Done sei Dank)
– Kein schlechtes Gewissen mehr haben, wenn ich zu spät komme (völlig unnötig, denn wenn ich mal zu spät bin, bin ich meistens trotzdem die erste… LOL…) oder mal doch einen Geburtstag vergesse (puh, obwohl ich finde, dass das unverzeihlich ist)
– Auch mal Aufgaben im Haushalt delegieren oder einfach mal nix machen
– Mal das Wochenende herumfaulenzen ohne irgendwas abhaken zu müssen

Und bei dir? solltest du weniger oder mehr organisiert sein? :D

6 Gedanken zu “Tag 11 – Selbstmanagement

  1. To-Do Listen ? Die nennt man beim Coaching auch „Frustliste“, denn jeder der so etwas führt neigt dazu, immer mehr drauf zu packen als er machen kann. Fazit: Es bleibt immer etwas was ein ärgert. Besser ist sich morgens einmal zu fragen „Was ist mir heute wichtig?“ Da kommt man auf weniger, und schafft es. Und das motiviert.
    Ich mache das so, und seit dem erstaunlich lasse ich nichts liegen. Weil ich ja eben nur mache was ich mir antworte. Und bin natürlich froh wie gut ich bin.

    1. Ich komme mit To-Do-Listen herrlich klar und mache mir immer eine für die ganze Woche und schreibe dann pro Tag die drei wichtigsten Punkte auf, die man dann ganz locker und bequem abarbeiten kann. Ich finde, To Do Listen sind ein hervorragendes Mittel seinen Kopf frei zu bekommen und das abhaken macht Spaß und Erfolge werden sichtbar, vor allem wenn man sich mal wieder um eine Aufgabe herumgedrückt hat.
      Aber es stimmt schon, zu viel drauf packen ist nicht gut.

  2. Tja, aber was macht man dann mit den übrigen Sachen, die trotzdem zu tun sind? Für gewöhnlich liegen ja etliche Dinge an, die in unserem nervigem „Zeitkorsett“ auch keinen Aufschub dulden und deswegen mehr als 3 Dinge am tag erledigt werden müssen… (Sicher, manche kann man „innerhalb“ einer bestimmten zeit erledigen, aber es bleiben doch mehr als 3 Sachen am Tag… Die anderen Anliegen produzieren ja dann Ärger, wenn sie nicht abearbeitet werden. Was macht ihr damit?

    1. …also man muss schon auch noch mal unterscheiden, ob was wichtig und ob es dringend ist.
      Die drei wichtigsten Sachen sind wichtig+dringend, z.b. einen Handwerker anrufen, der den Wasserrohrbruch repariert.
      Und ich glaube von dieser Kategorie gibt es pro Tag nicht allzu viel (zumind. bei mir nicht, weil ich mir das alles entsprechend einteile). Außer man verschiebt alles Wichtige und dringende so lange bis man nicht umhin kommt, diese Sachen zu erledigen, aber genau das soll und kann ja vermieden werden.
      Wäsche waschen ist zwar wichtig, aber nur dann dringend, wenn ich wirklich gar nichts mehr anzuziehen habe. So etwas kann ich also notfalls verschieben und da dann wiederrum Zeit freischaufeln für dringende Sachen.

  3. Tja, also, bei mir gibt es immernoch objektiv zu viele Sachen, die wichtg wären… Dabei bleiben sogar, genau wie vorgeschlagen, solche Sachen wie Wäsche waschen als unwichtiger liegen…
    Denn die Dinge, die wichtig sind, erfordern evtl. oder meistens einen nicht gerade geringen Zeitaufwand… Und genau diese Vorkommnisse wie Wasserrohrbrüche werden dann höchstspontan zu Ereignissen, die zuerst, anstatt den vorgesehenen, erledigt werden müssen. Das Leben ist zu kompliziert. ^^

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