Tag 9 – Geld und Finanzen

Bah, Tag 9 langweilt mich jetzt schon fürchterlich, aber ein Grund, warum ich mich einen ganzen Tag lang mit diesem Thema befasse, ist die Notwendigkeit das mal zu tun. Ich schiebe das nämlich immer weit, ganz weit von mir. Es ging bisher immer nur um Geld haben oder nicht haben. Und nun habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein regelmäßiges Einkommen. Durch Minimalismus gebe ich so wenig davon aus, das mir pro Monat recht viel übrig bleibt. Damit lässt sich was Sinnvolles anstellen, nur was?

Damit will ich mich heute mal befassen. Ich werde auch in die Bücherei gehen und mir mal dieses Buch bestellen/ausleihen, damit ich mich mal richtig erwachsen fühle :D (naja, und weil ich davon überhaupt gar keine Ahnung habe…)

Und damit das Ganze auch was Praktisches kommt, werde ich heute auch was neues machen!
Für meine „to go“ – Ausgaben (hier mal Kakao trinken, da mal ein Mandelhörnchen usw.) werde ich mir ein monatliches Budget setzen. Wenn das Budget aufgebraucht ist, hab ich halt dann Pech gehabt. Das ist nämlich der einzige Bereich, wo ich wirklich viel Geld ausgebe, weil ich einfach morgens zu faul/zu müde bin, um mir Brötchen einzupacken. Oder wenn ich mir was einpacke, ist es zu wenig. Ich krieg das nicht hin und das Buget soll mich dazu animieren, das mal anders zu machen. Mal sehen, wie das wird :D Wenn es in einem hübschen Geldbeutel ist, dann wirkt es vielleicht diesmal ;D

Falls du mitmachst: Was machst du heute?
Hast du ein Budget? Wenn ja, für was?
Führst du Haushaltsbuch? Ich kenne außer mir niemanden, der ein Haushaltsbuch führt, deshalb habe ich manchmal das Gefühl, dass ich der totale Freak bin…:/

9 Gedanken zu “Tag 9 – Geld und Finanzen

  1. Ein Haushaltbuch ist wirklich ein essenzielles Mittel um festzustellen, wie viel Geld du hast und wie viel du ausgeben kannst. Ich habe zwar kein fixes Buch dafür aber eine OpenOffice Tabelle mit fixen und variablen Kosten und Budgets für Essen & Trinken, Kulturelles und das Auto

  2. Wenn der Umzug um ist und ich die neuen Mietpreise und Nebenkosten adrücke, werd ich mir auch mal ein Haushaltsbuch zulegen.
    Momentan bringt mir das nichts, weil hier und da mal ein paar Hundert oder Tausend für die Renovierung und Möbel draufgehen. Aber danach muss ich wegen diverser Versicherungen und dem bereits gebuchten Urlaub heftig sparen, denn mir viel gestern siedensheiß ein, dass dies Jahr zur inspektion auch noch TÜV und AU dazu kommen. :-(
    Deshalb wollte ich mir auch für bestimmte Dinge im Monat ein Budget setzen.

  3. ich führe seit Jahren eine „Haushaltsbuch“ in Form einer EXCEL-Tabelle.

    Zum Frühstück: Morgens hätte ich auch keine Lust/Zeit das zu machen. Also mache ich es am Abend. Für mich kein Problem.

  4. Ich wäre niemals diszipliniert genug für ein Haushaltsbuch…
    Deswegen nutze ich Software dafür (Finanzblick fürs iPad).
    Den Überblick sollte man schon haben, fördert nämlich manchmal Erschreckendes zu Tage (wie meine Ausgaben für Unterhaltungselektronik zum Beispiel …)

    Ansonsten tue ich mir schwer mit festen Budgets. Der größte Luxus, den ich mir gönne, ist beim Lebensmitteleinkauf nicht auf Preise zu schauen.

  5. Da ich ziemlich wenig Geld zur Verfügung hatte, habe ich vor über drei Jahren angefangen eine Art Haushaltbuch zu führen um immer den Überblick zu haben. Allerdings in Form eines PC-Programms, das mir dann auch alles was ich ausgebe in Gruppen und Statistiken anzeigen kann ….

    Es ist wirklich einfach zu bedienen und wenn man immer brav die Rechnungen aufbewahrt oder sich merkt was man wann wofür augegeben hat, sieht man am Ende des Monats genau wofür man am meisten Geld ausgegeben hat, weil man alles was man ausgibt in Gruppen unterteilen kann. Geht außerdem schnell und ist sehr übersichtlich.

    Hier der Link dazu:
    http://www.mymicrobalance.com/

    Zudem ist es immer eine gute Gedächtnisübung sich daran zu erinnern wofür man Geld ausgegeben hat ;D

    LG

  6. Ich führe kein Haushaltsbuch, aber ich führe die gute alte Tradition meiner Oma weiter, „Umschläge“ zu führen. Das geht so: Es fängt natürlich mit der Rechnung an, wieviel Geld habe ich, was sind meine Fixkosten und was brauche ich darüber hinaus im Alltag bzw. was kann ich mir leisten. Daraus entstanden meine verschiedenen Umschläge, für die ich nur einmal im Monat Geld abhebe (und wenn möglich, nur bar bezahle): „Leben“, „Kleidung“ (für jeden ein eigener!), „Diesel“, „Kinder“ und mein Lieblingsumschlag: „Der-Claudia-Mami-nicht-Mensch-Sparschein“ kreativ von meiner Tochter gestaltet, dort kommen meine Geldgeschenke und mein Taschengeld (ja, ich geb mir auch welches :) ) rein. Das ist der Umschlag, aus dem ich dann – wie die Kids meine Süßigkeiten, Bücher, Kino, Geschenke etc. finanziere. Natürlich darf man auch mal mogeln und von dem einen Tütchen was ins andere schmuggeln… Aber je länger ich das mache, desto mehr halte ich mich dran. Ach ja, und im „Leben“-Umschlag sind die Wochenbudgets, um unnötige Fresseinkäufe im Supermarkt zu vermeiden – hilft! Es ist auch schon die Handlung, einmal monatlich die Tüten zu füllen, die dann in eine Geldkassette kommen (so eine altmodische natürlich von meiner Oma), der Schlüssel dazu ist… wird nicht verraten ;)

  7. Hallo,

    ich benutze „Microsoft Money“ als Haushaltsbuch. Es ist ein professionelles Programm, das kostenlos erhältlich ist.

    Wie wäre es für das überschüssige Geld mit „(www.)earlyretirementextreme(.com)“ -> finanzielle Unabhängigkeit, früh anfangen, wenn man minimalistisch lebt, kann man nach relativ kurzer Zeit (5 Jahre !) frei sein für Dinge, die einem wirklich wichtig sind.

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