the new materialism – manifesto

Das Internet mag ich deshalb so gerne, weil ich das Gefühl habe, dass mir alles was toll ist einfach so entgegen springt. Zum Beispiel auch diese Website, wo es nicht nur ein tolles eBüchlein mit dem Titel „the new materialism“ gibt, sondern auch deren gleichnamiges Manifest. Und das finde ich total genial, weil es super zu meinem Jahresmotto passt.

manifesto for the new materialism

1. Liking ‘stuff’ is okay, healthy even – we can learn to love and find pleasure in the material world

2. Wherever practical and possible develop lasting relationships with things by having and making nothing that is designed to last less than 10 years

3. Get to know things – before you acquire something, find out at least 3 things about it

4. Love stuff – mend, maintain and re-use things until it is no longer possible, then recycle them

5. Get active – only acquire something new if you are also learning a new, useful skill

6. Share – look at all your things, think about what your friends might need or could benefit from, and share at least one thing a week

Punkt 5 ist seeehr interessant, findest du nicht auch? Das muss man mal durchdenken.

5 Gedanken zu “the new materialism – manifesto

  1. Wow!! DAS ist ja mal richtig gut! Oh ich mag es, dass dir diese Schätze aus dem Netz so entgegenspringen!! Punkt drei habe ich jetzt ein paar Mal gedacht, als ich in mein BücherRegal geschaut habe. „Hätte ich mir doch ein bisschen Zeit gelassen und das ein oder andere zum Thema recherchiert oder zum Autor… Dann hätte ich das Buch vermutlich doch stehen lassen.“ Jetzt muss ich sie im Nachhinein, ungelesen, weil doch nicht interessant loswerden… Tja, in Zukunft dann besser so: s.o.!

  2. Ich werde einige Gedanken nicht mehr los. Besonders wenn ich solche Sachen lese, wie dieses „Manifest“.
    Könnte es sein, dass wir das Thema Minimalismus zu ernst nehmen? Oder anders ausgedrückt: Ist der Minimalismus zu unserem Lebensinhalt anstelle einer Lebenshilfe mutiert? Sollte es nicht vielmehr sein, dass der Lebenstil Less einfach ein Teil von uns ist, ohne dass wir gross Gedanken darüber wälzen, Philiosphien entwickeln? Wenn wir (ich nehme mich da gant fest mit rein) uns ständig Gedanken über Minimalismus machen, sind wir wohl noch meilenweit davon entfernt, ein einfaches Leben zu leben. Wir sind noch weit entfernt von einer Selbstverständlichkeit in unserem Tun, Denken und Handeln und halten uns an Äusserlichkeiten (auch gedanklichen) fest.
    Sicher brauchen wir gelegentliche Anstösse. Aber indem wir den Minimalismus zur Religion erklären – auch wenn wir dies nie zugeben würden – leben wir in einer minimalistisch angehauchten Scheinwelt. Vielleicht auch bewusst oder unbewusst als Abgrenzung zur Mitwelt.

    1. Klar, das könnte natürlich sein.
      Ich sehe mich allerdings nicht als Minimalistin, eher eine „Erforscherin der Leere“ und mir macht es Spaß das Thema zu hinterfragen. Mir dient alles als Inspiration, also auch so ein Manifest.
      Zur Religion würde ich den Minimalismus nicht erheben, da er für mich schlicht und einfach ganz praktisch ist.

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