To Do – im April

Das 2. Quartal bricht an und somit auch ein neues Quartalsmotto. Es geht in den folgenden drei Monaten um geistiges Wachstum. Was nährt mich geistig und spirituell?
Obwohl ich mich für vieles interessiere und begeistern kann, bleibt da oft die Gefühlsebene auf der Strecke. Ich versuche immer nur zu verstehen, zu lernen und zu begreifen und meine Schlüsse daraus zu ziehen und das auf alles zu übertragen, aber ich frage mich fast nie WAS diese Fragerei mit MIR macht. Nährt mich das überhaupt geistig oder verstopfe ich nur mein Gehirn? Wie erlange ich durch all die Fragen Klarheit? Oder ist „Wundern“ und „Klar im Kopf sein“ ein Widerspruch?

Damit ich das alles mal in Ruhe erforschen kann, heißt mein Monatsmotto für April PLOOP. Diese Abkürzung steht für „Pubertätsloop“ und bezeichnet nichts weiter als die Wiederholung der Sachen, die mir früher ziemlich gut gefallen haben. Und mit „früher“ meine ich Kindheit und mein Leben als Teenager. (Vermutlich gibt es für sowas einen Fachausdruck, ich kenn den aber nicht.)
Denn ich glaube, alles, was wir tun und mögen, ist nichts weiter als das was wir schon immer mochten und gerne getan haben. Nur vielleicht in einer anderen Art und Weise. Manchmal verlagern sich Interessen oder werden aufgrund anderer Menschen aufgegeben oder eingeschränkt. Manchmal ertrinken sie einfach im hektischen Alltag.
Ich habe recht viel Ploop in meinem aktuellen Leben unterbringen können, aber manchmal verlagert sich das ein bisschen und wird von der Alltagsroutine verdeckt. Und nachdem ich so viel Spaß im Anders-April hatte, dachte ich mir, das könne man mit den Dingen aus der Vergangenheit wiederbeleben.
Als (Pseudo-)Minimalist lebe ich in der Gegenwart oder in der Zukunft und blicke selten zurück, auf das, was war und was mich eigentlich ausmacht. PLOOP soll mir helfen, mich selbst wieder besser kennenzulernen und alle meine Interessen und Gefühle mal abzuklopfen.

Ein paar Ideen:

  • meine Lieblingsfilme und meine Lieblingsmusik wieder hören
  • 30 Tage Schreiben über mich (Das war ein Heft aus der Flow, das liegt hier immer noch herum)
  • Unplug und Achtsamkeit
  • Leeeesen und herumliegen
  • verstecken spielen
  • im Wald herumlaufen
  • mich mit Psychologie, Buddhismus und Philosophie beschäftigen
  • etwas lernen

Was ich davon genau mache, weiß ich noch nicht.
Und als Nachwehe des Aufmiezel-März kommt da noch ein Typberatungskurs dran. Ansonsten lasse ich das alles mal auf mich zu kommen.

Was planst du im April?

7 Gedanken zu “To Do – im April

  1. Interessantes Motto! Ich hab mich im April dem Sport verschrieben und werde jeden Tag zumindest eine Runde laufen gehen. Bin gespannt, ob ich durchhalte und wie sich der April auf mich auswirkt.
    Wünsch dir viel Erfolg für dein PLOOP!

  2. Wow, wo nimmst ddu immer so tolle Ideen her? Die Ploop-Challenge finde ich ne super Idee und bin gespannt was du berichtest.

    Ich hab mir diesen monat ganz prosaisch vorgenommen, der Prokrastination den Kampf anzusagen.

    Liebe Grüße

  3. Das mit der To-Do-Liste mache ich auch immer sehr gern. In den nächsten 3 Monaten habe ich mir 2 sehr dicke Bücher rausgelegt die ich endlich mal lesen möchte. Und da sitze ich seit gestern Abend dran und kämpf mich da durch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*