To Do – im April

Tschüss März, Hallo April!
Der März war gut. Ich konnte viel lesen und gucken und mich endlich mal wieder ein bisschen entspannen. Wir haben ein Ferienhaus in Meck-Pomm gemietet und waren auf Vogelexkursion. Naja gut. Wollen wir mal bei der Wahrheit bleiben: Wir gammelten rum, aßen viel zu viel Kuchen und guckten ab und zu Vögel an, die wir dann fleißig bestimmt haben. Wir haben eine Adler-Safari im Nationalpark mitgemacht und das Vogel bestimmen ist schon zu einem Reflex geworden. Das macht Spaß und ist ein als Hobby deutlich tauglicher als Astronomie. (Anscheinend klappt das mit mir und normale Hobbies nicht…es muss anscheinend immer was nerdiges sein :/) Lustig ist, dass ich mich ursprünglich mehr mit Meeresbiologie auseinandersetzen wollte und jetzt doch bei den Vögeln gelandet bin. Aber wenn es irgendwo ein tolles Aquarium gibt, bin ich auch dabei. (Das Müritzeum haben wir nicht geschafft)

Was wir auch nicht geschafft haben: gemeinsam ausmisten. Dafür war der Monat dann doch irgendwie zu kurz.

Der Frühling motiviert mich sehr, deshalb gebe ich dem April doch ein Motto. Es wird ein Aktiv-April und ein Abschluss-April.
Aktiv werden in Sachen Sportlichkeit und besser auf den Körper achten. Das ist irgendwie durch äußere Stressfaktoren komplett untergegangen. Und abschließen will ich endlich sämtliche Projekte, die hier noch so halbfertig herumfliegen. Das nervt mich. Ich geh voll motiviert Stoff kaufen und näh dann doch nix. Toll. Ich könnte nie ein Haus bauen, weil ich nie über die Grundmauern hinaus käme. Keine Ahnung. Ich bin ein Beginner und kein Beender. Das will ich ändern. Nur wie? Momentan fällt mir da nur ne Challenge ein.

Aber der Reihe nach:

#Aktiv-April:

  • Zu einem Klassentreffen gehen. Das hätte ich eigentlich niiie und nimmer vor gehabt, aber ich dachte, das passt 1. zu „Raus aus dem Schneckenhaus“ und 2. zu meinem Biografie-Projekt.
  • Montags mal zum Sport und Angebote durchtesten
  • keine verpackten Süßigkeiten kaufen bzw. essen
  • wenn ich es trotz Allergie hinkriege: mal wieder die Laufschuhe anziehen

#Abschluss-April:

  • ein T-Shirt nähen
  • gemeinsam einen großen Teil ausmisten (da gehts hauptsächlich um Herrn DingDongs Sachen, die auch Geld bringen könnten)
  • einen Wende- Kapuzenschal nähen
  • den Schal von vor 200 Jahren fertig stricken
  • Ausbesserungsarbeiten in der Wohnung erledigen
  • geliehen Bücher und Comics auslesen und zurückgeben
  • eine angefangene Serie zu Ende schauen

Ich merk bei meiner Abschluss-Liste sofort worans hakt: Die einen Sachen sind mir nicht soooo wichtig, dass ich genügend Motivation aufbringen kann und bei den Näh- und Strickprojekte fürchte ich mich total davor es zu versauen. Dabei WEISS ich, dass ein Versagen ja gar nicht schlimm ist. Dann trenn ich halt wieder ein Stück auf und machs nochmal. Und einen Plan B gibts auch immer noch (z.B. Kollegen fragen oder den Schneider um die Ecke um Rat bitten)
Also mal sehen was wird.

Hast du im April noch unvollendete Projekte, die du endlich fertig stellen willst?
Bist du ein Beginner oder ein Beender? Was sind deine Tricks?

3 Gedanken zu “To Do – im April

  1. Ich bin eher ein „Ich nehme mir was vor, lasse es ewig liegen und wenn ich es dann mache, denk ich mir hinterher, ‚man, so schwer war es jetzt auch nicht. hättest ja schon viel früher machen können'“-Typ. Und hinterher ist es ein so schönes Gefühl, endlich was erledigt zu haben. Blöd, dass ich bisher noch nicht daraus gelernt habe, Sachen eher anzupacken.
    Tricks würde ich auch gern wissen ;)

    Momentan hab ich keine liegenden Sachen, außer den normalen Bücherstapel, denn ich lesen will und dann wieder zurück in die Bibliothek bringen muss. Aber das ist jetzt nicht stressig, sondern das macht mir ja Spaß. Und das sehe ich auch nicht als „abarbeiten/erledigen“ an.
    Da fällt mir ein, den Socken müsste ich mal zu Ende bringen. Damit fang ich doch jetzt gleich an.

    Viel Spaß in deinem April!

    1. upppps …“„Ich nehme mir was vor, lasse es ewig liegen und wenn ich es dann mache, denk ich mir hinterher, ‚man, so schwer war es jetzt auch nicht. hättest ja schon viel früher machen können’“-Typ.“ ja, das kenn ich :D

  2. Ich lasse mich sehr schnell inspirieren und bin daher auch eher ein Beginner ;-) allerdings finde ich es nicht schlimm, Projekte auch mal nicht zu beenden wenn das Interesse weg ist. Ich hab es probiert, aber anscheinend war es nichts für mich also brauche ich auch nicht weiter Zeit reinstecken.

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