To Do – im August

Der August ist daaa! Und ich hab dir aufgrund meiner Blogpause gar nicht erzählt, was aus meinen Juni-Vorhaben geworden ist und worum es im neuen Quartalsprojekt geht.
Im Juni wollte ich meditieren und achtsamer sein. Und das hat so lala geklappt. Der Umgebungswechsel half tatsächlich ziemlich gut, aber die persönlichen Probleme haben mein Gedankenkarusell dann doch ganz schön schnell angeschubst. Die Mediationsapp habe ich kein einziges Mal benutzt, weil ich abends zu müde war. Da war mir Schlaf wichtiger als noch meditieren zu müssen. In Wirklichkeit ist es nämlich so: ich halte nicht viel vom Still sitzen und meditieren. Ich kann am besten achtsam sein, wenn ich Dinge im Alltag bewusst tue. Egal ob ich Bus fahre, lese, laufe oder abspüle. Mich dann EXTRA wieder still hinzusetzen ist schon wieder so ne Hürde…
Außerdem weiß ich nicht, ob ich viel von dem Begriff ACHTSAM halten soll. Achtsamkeit ist zwar gut, schränkt den Blickwinkel aber doch ziemlich ein, oder? Man blendet aus und konzentriert sich. Das ist nützlich und gut, aber viel wichtiger finde ich es, seine AUFMERKSAMKEIT zu trainieren. Wie oft gehen wir durch Türen und drehen uns noch mal um? Bieten wir jemanden den Platz im Bus an? Wie oft bemerkt man den Wetterwechsel tatsächlich? Wie fühlt sich der eigene Körper draussen zwischen den Menschen an? Oder ist das Achtsamkeit und Aufmerksamkeit letzlich doch dasselbe?
Hm.

Für das nöchste Quartal, das den Juli, August und September einschließt, kümmere ich mich um den Bereich „Soziales/Beziehungen“ – meine persönliche Achillesverse. Ich bin gerne allein und kann mich wunderbar beschäftigen, ohne überhaupt mit anderen zu reden. Die Unterwasservideos auf YouTube helfen dabei auch sehr gut. Aber echter, persönlicher, (offline-)Kontakt ist mir auch ziemlich wichtig. Nur irgendwie total unterentwickelt. Für mich ist das immer so schwierig, weil ich das Alleinsein ganz essentiell brauche, um meine Batterien aufzuladen. Und manchmal ballen sich soziale Zusammenkünfte so extrem, das ich hinterher total ausgelaugt bin und mich noch mehr zurückziehen muss.
Jedenfalls will ich mich dahingehend traineren und der Anfang im Juli mit dem Minimalismus-Treffen ist gemacht.

Für den August habe ich mir eine kleine Challenge vorgenommen, die etwas mit Beziehungen zu tun hat UND für mich trotz allen Umständen wohl zu schaffen ist: SOCIAL MEDIA!!!!
Ich werde in diesem Monat so viele Kommentare auf Blogbeiträgen, Instagram-Bildern oder auf Pinterestboards hinterlassen, dass es schon wie Spam rüberkommt!! Jawohl!!!eins!!!elf!! Ich versuchs zumindest.
Lese tue ich ja gerne Blogartikel, zum Kommentieren bin ich aber dann doch meistens zu faul (oder zu müde, wenn ich bedenke WANN ich im Internet abhänge…*hüstel*). Oder es klappt nicht (aktuell bei blogspot ein Problem, keine Ahnung warum das ausgerechnet bei mir nicht klappt). Ich bin gespannt.

Ansonsten will ich mit dem intermittierenden Fasten experimentieren und

  • zwei mal pro Woche laufen und ein mal pro Woche einen Fitnesskurs besuchen und das Ganze mit meiner 3-Min-Sportroutine verbinden
  • mit Herrn DingDong ein paar Ausmistaktionen durchführen
  • die letzten beiden Bücher meiner Sci-Fi-Klassiker-Leseliste lesen (die ich mir als Pflicht auferlegt habe, alles andere ist Kür)

Was hast du für den August geplant?

7 Gedanken zu “To Do – im August

  1. Bzgl. des Meditierens und der Achtsamkeit: Letztlich gehts ja auch darum, im normalen Alltag achtsamer zu werden. Diese ganzen großen und kleinen Dinge. Ich sehe es so: die traditionellen Übungen wie Sitzmeditation sind letzlich eine Übung, da mit die Achtsamkeit im Alltag besser klappt.
    Es gibt übrigens auch Gehmeditation, achtsames(!) Yoga. Und die Alltagsachtsamkeit: Man kann auch achtsam joggen, Fahrrad fahren, Zähne putzen, Holz hacken, auf dem Sofa gammeln, Eis essen, schwitzen, frieren,… kurz: eigentlich so alles.
    Entscheidend ist, dass es einfach passt, da ist jede/r anders. Sitzmeditation passt nicht für jede/n. Gerade am Anfang ist Bodyscan besser, bei Sitzmediation sind dann auch Anleitungen gut.

  2. Die Idee mit dem „einfach auch mal Blog-Einträge, etc. kommentieren“ find ich gut. Denke mir auch so oft, dass ich mal mehr kommentieren sollte, weil ich ja auch gern lese, aber selten werden aus den Gedanken geschriebene Worte. Aber jetzt hat es doch tatsächlich mal geklappt…:-)

  3. Ich schreib jetzt auch mal meinen ersten Kommentar. Tada!
    Im August wird erst mal Urlaub gemacht. Urlaub von der angeheirateten Familie. Urlaub von Haushaltspflichten. Urlaub vom Alltagsstress. Urlaub von Gedanken an Krankheiten. Urlaub von Essensplänen.
    Was mir dabei fehlen wird?
    Die Arbeit und die Kollegen, denn das hat mich die letzten Monate über Wasser gehalten. Klingt komisch? Ist aber so.
    Nur meinen Sohn den nehme ich mit und nichts wie raus an den Strand, an die Nordsee, lange schlafen und möglichst viel lesen!

    P.S. Vielen Dank für Deinen Blog, den ich total gern lese.

  4. Nochmal so richtig faulenzen bevor hier ein neues Leben in die Bude kommt. Die Ruhe genießen, so wie heute mich einfach nach dem Frühstück nochmal hinlegen und schlafen. Letzte Vorbereitungen treffen, lesen, mich langweilen (jeden Tag eine Verabredung wäre total nett, nur kenne ich leider nicht so viele Leute, die auch so viel Zeit haben – wie ich momentan), Bürokratie-Sachen erledigen (Anträge & so), kochen, Rad fahren, den Garten genießen…
    Nicht so viel Zeit im Internet verbringen – klappt ganz gut. Den Fernseher auslassen, klappt meistens auch. Denn auch wenn ich Zeit habe, dieses sinnlose Lesen und Gucken, dass tut mir einfach nicht gut.
    Liebe Grüße
    Nanne

  5. Ich glaub, bei deiner Social Media – Challenge für den Monat mache ich mit. Früher habe ich es geschafft, regelmäßig auf anderen Blogs zu kommentieren, aber in letzter Zeit hat das stark nachgelassen und manchmal schaffe ich es noch nicht einmal, Kommentare auf dem eigenen Blog zeitnah zu beantworten.

    Liebe Grüße, Svenja (Apfelmädchen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*