To Do – im Juli

Kaum zu glauben, dass das Jahr schon wieder so alt ist. Die Tage fangen schon wieder an kürzer zu werden, obwohl der Sommer noch nicht mal richtig angefangen hat. Immerhin erledigt sich so der Kauf einer zweiten kurzen Hose, den ich sowieso schon ewig vor mir herschiebe.
Da wir nun die Mitte des Jahres bereits hinter uns haben, ist es Zeit für einen persönlichen Rückblick, wie sich so meine Jahresziele entwickelt haben.
Ich wollte:

  • 30 Minuten laufen können
  • wieder stricken lernen
  • einen neuen tollen Job
  • mehr als 10 regelmäßige Blogleser (regelmäßig = mind. 1 x pro Woche)
  • Sauerteigbrot backen


Geschafft habe ich bisher:

  • 30 Minuten laufen
  • einen neuen tollen Job
  • und laut Statistik habe ich mehr als 10 Leser. Stimmt das? :D

Für den Rest hab ich ja noch ein halbes Jahr Zeit :D

Aber jetzt zu Juli! Ich will diesen Monat etwas gesünder leben, deshalb werde ich mir in einem Brainstorming mal ausdenken, was das alles beinhalten soll. Vielleicht mache ich daraus noch schnell ein Experiment :D
Da ich einen neuen Job habe, bleiben meine Ziele weniger hochtrabend:

  • mich gut in die neue Stelle einarbeiten
  • streetart machen
  • mind. 2 x ins Kino gehen (Beginners und Harry Potter), vielleicht auch mal ein OpenAir-Kino besuchen, wenn es das Wetter zu lässt
  • am Wochenende offline sein

Was planst du für den Juli?

12 Gedanken zu “To Do – im Juli

  1. Hast Du mich mitgezählt?

    Ich bin begeisterter und regelmäßiger Leser Deines Blogs – habe ihn als RSS-Feed aboniert. Mach weiter so und viel Erfolg im neuen Job.

    Gruß

    Frank

  2. Hallo,

    inspiriert durch deine Texte, plane ich regelmäßig deine neusten Einträge zu lesen! (wenn ich nur wüsste was es mit diesem RSS-Feed auf sich hat).

    War schon immer ein Fan von Minimalismus und dem ganzen was damit direkt oder indirekt zu tun hat. Hab es aber die letzten Jahre schleifen lassen. Dein blog gab mir den Anstoß wieder vermehrt darauf zu achten. Hab schon zig Dinge der Juli-TO-DO-Liste erledigt.
    Also vielen Dank mal dafür.

    Heute hab ich in einem anderen Text folgendes gelesen und ich muss sagen, es bereitet mir ein wenig Sorgen:
    „»Minimalismus ist nur Mittel zum Zweck.« Die gewonnenen Freiräume und Freiheiten müssen also sinnvoll genutzt werden. »Sonst sitzen Sie am Ende in einer übersichtlichen Wohnung mit sehr viel Freizeit und langweilen sich zu Tode.«“
    Genau darin sehe ich die Gefahr, da auch mein Freundeskreis (darf das bei einem Freund und einer Freundin schon so genannt werden) sowie Liebesleben sehr „minimalistisch“ ist…..

    Gruß, nen schönen Juli!
    newbie

    1. Hey Newbie,
      danke für deinen Kommentar, ich wünsch dir auch einen schönen Juli :)
      Möge er voll Sonnenschein sein (denn das haben wir alle bitter nötig :D)

      Wie meintest du das mit „Freundeskreis/Liebesleben – sehr minimalistisch“? Meinst du damit, dass du dich langweilen würdest, weil du kaum Freunde/Liebesleben hast?

  3. Liebe Frau Ding Dong!
    Juhu, ich hab dich und deinen Blog in der großen weiten Bloggerwelt gefunden! Freu ich mich sehr drüber und hab in der letzten Woche immer mal wieder bei deinen Einträgen rumgestöbert. Du schreibst über viele Themen, die mich so auch beschäftigen und das auf eine ganz wunderbare und angenehme Weise! Dankeschön und mach weiter so!
    Gratulation zu deinen Etappenzielen! Und da hast du jetzt auf jeden Fall eine neue regelemäßige Leserin ;) Lustig, einige deiner Jahresziele sind meinen nicht ganz unähnlich: Job (aber erstmal muss ich meine Magisterarbeit endlich abgeben), Stricken, Laufen, Brot backen und (JUHU!) nächste Woche endlich zu Harry ins Kino. Außerdem hab ich mir für dieses Jahr vorgenommen: wieder mehr nähen und schwimmen gehen.
    Reduzierter zu leben beschäftigt mich schon recht lange. Denkanstöße kamen vor allem von Heidemarie Schwermer und Anne Donath, über die du ja auch schon geschrieben hast :) Dabei war mir bisher gar nicht klar, dass es so eine richtige Minimalismusbewegung gibt. Interessante Sache ;D Aber ich finds eigentlich egal wie man das Kind nun nennt. Ich kann mich auch überhaupt nicht anfreunden mit diesem amerikanischen totalen Minimalismus, wobei ich schon nachvollziehen kann warum es sich gerade da so entwickelt hat. Aber es gehört doch mehr dazu als einfach nur seinen Krempel zu entsorgen. Deshalb ich find ichs hier ganz prima von Ideen und Experimten zu lesen! ich probier übrigens grad deine Deo-Alternative aus und bin ganz fasziniert davon wie gut das funktioniert! Hammer :) Dank dir!
    Ich selbst versuch derzeit mein ‚Gepäck‘ zu minimieren. Ich hab immer das Gefühl auf jede Eventualität vorbereit sein zu müssen, was eigentlich ziemlich beklemmend ist – und außerdem schlecht für den Rücken, weil ich zu viel Zeug dabei hab. Ob ich nur mal in die Stadt will oder länger bei jemanden zu Besuch bin. Gerade wenn ich in die Heimat fahre brauch ich praktisch gesehen ja nix, denn bei meinen Eltern hab ich von Zahnbürste bis Bett alles Nötige, auch ein paar Notfallklamotten. Trotzdem hab ich immer einen riesen Rucksack dabei. Deshalb heißt es das nächste Mal: ich fahr ganz ‚ohne‘! Mal sehen wies wird :)
    Gut find ichs auch immer nicht gleich Sachen zu ersetzen wenn sie kaputt gehen -vor allem bei Klamotten (in der Regel hat man auch ohne die vierte Jeans genug zum anziehen) aber auch bei allen anderen Sachen. Dann hat man ein bisschen Zeit zu überlegen und auszuprobieren ob der Gegenstand wirklich soviel genützt hat oder obs auch ohne gut geht. Vielleicht finden sich ja manchmal auch praktische Alternativen. Beispielsweise war ich mal auf der Suche nach einer neuen Seifenschale, fand aber nur welche aus Plaste, die mir nicht gefallen haben und obendrein zu teuer waren. Zufällig hatte eine Freundin grad ne Menge Kokosnussschalen übrig. Super! Praktisch, schlicht und schön! Auch Reycling find ich prima. Sehr inspirierend dafür dieser Blog (auch wenn viele Kindersachen dabei sind, die ich nun noch nicht brauch): http://catherinehug.de/
    Zum Plastikthema fällt mir noch ein: ich nehm beim Abwasch immer Waschlappen, die dann einfach in die Kochwäsche kommen. Spart Geld und diese Synthetikdinger konnt ich noch nie leiden, zumal die so schnell stinken. Unseren Topfkratzer aus Edelstahlwolle koch ich ab und zu mal aus. Dann kann man den auch ewig ganz hygienisch benutzen. Naja, zumindest lang :)
    Du fragst immer mal nach deutschen Minimalisten und bei deinem Beitrag zu Walden hab ich mich an den Holzkünstler Siggi Zecherle erinnert, der schon seit fast 20 Jahren im Wald lebt. Spannende Sache. Im Bayrischen Fernsehen gabs vor kurzem einen Beitrag: http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/unkraut/unkraut-regionales-und-gesundes-leben-im-wald-ID1275059908766.xml Hast du schon von ihm gehört? Leider kann man den Beitrag glaub ich nicht mehr gucken. Aber zumindest lesen :)
    Wenn Dinge zu extrem und total sind schreckt mich das ab, wie auch dieser totale Minimalismus. Bei Siggi Zecherle find ich interessant, dass er einfach so lebt wie er es möchte ohne zu krasse idealistische Zwänge und dabei aber auch ganz realistisch bleibt. Er ist jetzt älter und will deshalb aus dem Wald wegziehen.
    Ich hab mir natürlich auch so meine Gedanken gemacht, was Minimalismus für mich heißt und ganz viel hast du schon angesprochen (Schlichtheit, Reduktion, Vereinfachen, Bescheidenheit). Pragmatismus ist für mich noch so ein Schlagwort (sprich Sachbezogenheit und Nützlichkeit) das ganz gut die Sache beschreibt find ich. Kannst du damit was anfangen?
    Abschließend noch was Persönliches, wenn das okay ist. Mich würde interessieren wies bei dir im Zwischenmenschlichen mit den Minimalismusthemen läuft, sprich was hat Herr Ding Dong für ne Einstellung? Mein nicht platonischer Mitbewohner ist nämlich das genaue Gegenteil von minimalistisch. Obwohl eindeutig männlich ist er mehr Sammler als Jäger und großer Verfechter der Einstellung „das kann man noch mal gebrauchen“ ;D Das machts im Alltag manchmal ganz schön schwierig denselbigen reduzierter zu gestalten, was natürlich aber auch wieder Anlass zu Diskussionen gibt und die schaden selten find ich. Wie läuft das bei euch?
    Ich wünsch dir ne schöne Woche! Viele liebe Grüße vom anderen Ende der Elbe!

    1. Liebe Strumps (toller Name!! :D)
      vielen Dank für deinen schönen, langen Kommentar – das freut mich total, dass du dich in diesem kleinen Stückchen Bloggerwelt etwas gefunden hast, was dir gefällt.
      Ich hab seit meinem Deo-Alternativ-Beitrag auch immer mal wieder meine alten Deos benutzt, aber keines hat so gut geholfen wie Natron. Ich nehme jetzt nur noch ganz wenig Stärke und mehr Natron, weil das bei mir noch besser hilft, aber Natron pur reizt bei mir auch die Haut. Is ja quasi ein Peeling unter den Armen ;D

      Danke auch für die beiden Links, werde ich mir natürlich noch genauer ansehen!
      Pragmatismus gehört natürlich für mich auch zum Minimalismus dazu, genauso wie Ruhe und Zeitlosigkeit, wobei sich das eher mit meinem persönlichen Geschmack vermischt. Ich bemühe mich sonst immer um eine allgemeingültige Definition um meine Erfahrungswerte besser abgrenzen zu können. So eine Erklärung gibt es aber zu Minimalismus eigentlich auch gar nicht :D
      Aber unnötiger Firlefanz um eine Sache (ganz schlimm bei Mode) geht gar nicht!

      So und nun beantworte ich deine letzte Frage:
      Über dieses „Zwischenmenschliche“ wollte ich noch einen extra Blogbeitrag schreiben, weil es mich natürlich auch betrifft. Herr DingDong gehört nämlich auch zu der Sammler-Sorte und er hat soooooooo viele Sachen (auch viele Erbschaften, die er mal bei Ebay verticken wollte, es aber immer noch nicht geschafft hat), das macht mich manchmal wirklich irre. Je mehr Übung ich in dieser einfachen Lebensweise habe, desto mehr überwältigt mich der Anblick all seiner Sachen und ich komme mir vor, als würde ich in diesem Zeug ertrinken. Trotzdem erinnert er mich gleichzeitig immer daran, auch in dieser Hinsicht entspannt zu bleiben. Er ist mittlerweile interessiert, aber es fehlt ihm noch der „Hau-Ruck“, damit das endlich los geht…
      Mehr davon gibts dann im Blogbeitrag. :)

    1. Streetart, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Streetart
      Ich will mit Streetart meine Nachbarn glücklich machen, weil die alle so süß sind und sich immer so freuen. Und ich will damit die grimmigen, alten Leute aufheitern.
      Maßnahmen: Wackelaugen, motivierende Aufkleber, Seedbombs, besonders künstlerische Lesezeichen (zufällig vergessen in der Büchereilektüre) usw. Ich schreib dazu später mehr :)

  4. Ja auch ich bin, seit ich Deinen Blog entdeckt habe, eigentlich täglich hier, um zu gucken, ob Du etwas Neues geschrieben hast.
    Bitte weiter so…
    Lieben Gruß
    Biene

  5. Ja auch ich bin inzwischen regelmäßiger Leser hier, nachdem ich festgestellt habe, daß ich ausnahmslos aus jedem Artikel hier etwas positives für mich mitnehmen kann. Dein Blog hat genau die richtige Mischung aus Persönlichem, Thematischen und einer richtig gemütlichen Atmosphäre !

    @ newbie: Du hast das schon richtig erkannt, Minimalismus kann ein zweischneidiges Schwert sein. Ich für meinen Teil bin bei meinem Minimalismus-Konzept auch sehr wachsam, da ich dazu neige, zu streng und zu asketisch zu mir zu sein (was sicher einen psychischen Hintergrund hat). Deswegen halte ich es für sehr wichtig, den gewonnene Freiraum zu nutzen. Für mich füllt Zen diesen Freiraum im Moment und ich finde, daß sich darin enormes Potential findet, das es einem ermöglichen kann, auch als Introvertierter zu mehr Zufriedenheit hinsichtlich Freundeskreis und Liebesleben zu kommen.

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