To Do – im Juni

Uff, der Mai war ja so gar nicht mein Monat. Ich weiß nicht wo die Zeit hin ist, aber gefühlt habe ich _gar nichts_ gemacht. Habe weder bei dem Lauf mitgemacht, weil ich doch arbeiten musste, noch konnte ich genügend Zeit aufbringen, um mich für die Blutspende anzumelden. Und über meine biologischen Studien zum Thema Genetik muss ich auch nicht reden, ich hab das Buch nicht mal angefasst.
Ich weiß nicht, obs am Wetter lag, dass ich so unstrukturiert und lustlos war oder weil ich im April so viel Energie für meine „Anders“-Projekte verbraucht habe…jedenfalls war der Mai einfach nur doof.

ABER! Neuer Monat, neues Glück und ich versuche es wieder:

  • mit dem Lauftraining weiter machen und 1 Stunde anpeilen
  • das Kapitel über Genetik durcharbeiten
  • mich zum Blutspenden anmelden. Ich gebe nicht auf und versuche es weiter.
  • diverse Geburtstage feiern. Fast alle Freunde, Kollegen und Bekannten haben im Juni Geburtstag. Die Wochenenden werden ausgebucht sein und ich darf natürlich auch ein paar kluge Geschenke aussuchen :)
  • weiter mit intermittierendem Fasten experimentieren (hat da jemand Erfahrung?) und evtl. was drüber lesen
  • Meinen Kinogutschein für Star Trek Into Darkness 3D einlösen

Was planst du für den Juni?

7 Gedanken zu “To Do – im Juni

  1. Intermittierendes Fasten mache ich jetzt seit etwa einem Jahr (Mo, Mi, Fr sind bei mir 0-Tage, d.h. in der Regel ohne feste Nahrung). 15 Kilo weniger und seit einem halben Jahr stabil „normalgewichtig“ sind sichtbares und deutliches Resultat.

    Wichtiger sind mir aber gesundheitliche Auswirkungen. Bluthochdruck ist von medikamentenpflichtig z.B. zu völlig normal runter etc.
    Mir macht das System keine große Mühe und ich bin meist völlig im Einklang damit. Schlemmertage sind immer möglich, werden aber seltener.

    Insgesamt ergibt sich aus dem intermittierenden Fasten eine kalorienreduzierte Ernährung, ohne dass man in den echten Fastenstoffwechsel (der zwangsläufig auch den JoJo-Effekt hervorruft) geht und alle Wirkungen dieser Ernährungsweise sind tatsächlich auf die Kalorienreduktion zurückzuführen.

    … ach. Und Spass macht es auch :-) Wenn man dem österreichischen Kabarettist Bernhard Ludwig folgt (der hat hier Bücher drüber geschrieben), dann ist sogar ein Glas Rotwein beim Fastentag erlaubt.

    Wie auch immer. Wenn man es undogmatisch und mit Lust und Freude durchzieht, bleibt der Spass wirklich nicht auf der Strecke. Morgen esse und trinke ich eben, was ich will :-)

    Lg. Bernd

  2. Es ist immer so spannend, wie du oft plötzlich die selben Dinge interessant findest wie ich! Einer der vielen vielen Gründe, warum ich so gerne deinen Blog lese! Um das intermittierende Fasten schleiche ich schon länger herum, besonders diese 10in2-Methode von Bernhard Ludwig, die ja Bernd auch erwähnt, oder auch andere Konzepte.
    Ich möchte eigentlich nicht mehr als 2-3kg abnehmen, vielmehr glaube ich, dass es meinem Verdauungstyp entsprechen könnte.
    Eine Zeit lang hab ich genau auf mein Hungergefühl geachtet und nur danach gegessen. Ich hab bemerkt, dass ich gar nicht so oft Hunger hab und viel länger von viel kleineren Mengen satt bin als die Leute in meiner Umgebung. Ich brauche lange zum Verdauen und wenn ich zu viel gegessen hab, ist der restliche Tag völlig im Eimer, weil ich so müde und träge bin vor lauter Verdauen. All you can eat ist mein persönlicher Albtraum, danach leg ich mich mit meinem Kugelbauch erstmal 10 Stunden schlafen wie eine Schlange und hab am nächsten Tag irgendwie keinen Appetit. Laut TCM/5-Elemente-Küche bin ich ein Kohlenhydratetyp und das merke ich auch: eine Schüssel Porridge mit Obst zum Frühstück macht mich 5 Stunden lang glücklich und satt, von Fett und Eiweiß wird mir eher schlecht.
    Ich esse automatisch nur zwei Mal am Tag, um etwa 10 Uhr und ca. 15 Uhr herum. Direkt nach dem Aufstehen hab ich gar keinen Hunger (trinke nur Tee mit Hafermilch) und Abends mag ich gar nichts mehr essen, auch wenn der Magen sich vielleicht ein bisschen meldet. Und dazwischen brauch ich auch nix. (Ich finde es allerdings sehr schade, dass ich dermaßen wenig Essen brauche, weil ich einfach so wahnsinnig gerne esse :( Mehr Sport holt da auch nicht so viel mehr raus.)
    Wenn ich bei meinen Eltern bin, frage ich mich immer, wie ich das jemals 18 Jahre lang ausgehalten hab: 8 Uhr Frühstück, 12 Uhr Mittagessen, 15 Uhr Kaffee, 18 Uhr Abendessen. Bei meinen Schwiegereltern kommt dann noch eine Vormittagsjause dazu, hilfe!
    Es gibt irgendso ein intermittend fasting Konzept, wo man nur innerhalb von 5 Stunden (ich glaube, abends) seine Kalorien für den Tag essen soll (Warrior diet?). Lustigerweise ist das bei mir automatisch irgendwie so, wenngleich auch nicht grade am Abend.
    Ich kann mir aber vorstellen, dass das IF für Eiweiß/Fett-Typen ein Horror sein könnte, weil die erfahrungsgemäß alle 2-3 Stunden hungrig sind. Ich hab da so ein paar von der Sorte in meinem Freundeskreis und denen wird wirklich schwindlig sonst, Getreidebrei macht sie überhaupt nicht satt, fettes deftiges Essen (auch schon zum Frühstück) macht sie glücklich. Wenngleich auch nur 3 Stunden, haha! Die essen den ganzen Tag so dahin, sind aber sehr schlank, können unglaubliche Mengen verdrücken obwohl sie kaum Sport betreiben und sind auch immer hungrig.
    Oh ich bin sehr sehr gespannt, was du uns berichten kannst, solltest du es ausprobieren!

    1. Ja, gerade lese ich das Buch von Bernhard Ludwig, bisher das einzige Buch, was mir so spontan zu diesem Thema in die Finger kam. Aufmerksam wurde ich aber auf dieses Konzept, als ich in der Shape (*räusper* pssst) etwas von der 8 hour diet las. Da sollte man eben auch lange Fasten und erst mit einem sehr späten Frühstück gegen 11 h anfangen. Dann darf man 8 Stunden lang essen was man will um dann eben wieder zu fasten. Der Erfinder ist Arzt und hält frühstücken völlig überbewertet. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen – ich weiß jetzt was ich die letzten Jahre immer für mich falsch gemacht habe: Ich habe gefrühstückt. Und das passt einfach nicht zu mir. Früher habe ich nie gefrühstückt, da gabs morgens nur Tee und dann irgendwann Mittagessen. Und irgendwie bin ich dann in dieses dämliche „Ich muss frühstücken“-Dings reingerutscht und habe erst vor ein paar Monaten bemerkt, dass mir das gar nicht passt. Weil ich dann automatisch den ganzen Tag über mehr esse und ich da auch zu nix nein sagen kann. Mir geht es da genauso wie dir: Meine Verdauung läuft langsam, 2 Mahlzeiten, allerhöchstens 3 würden völlig reichen und auch morgens nach dem Aufstehen ein Joghurt oder Milch – bäh, da kann man mich hinterher in die Tonne werfen. Und die Portionen müssen auch nicht sonderlich groß sein.
      Das einzige Mal, als ich erlebt habe, wie ein schneller Stoffwechsel funktioniert und wie es bei diesen „Eiweißtypen“ abgehen muss, war, als ich 1 Woche auf Zucker verzichtet habe. Da hatte ich wirklich nach 2 Stunden wahnsinnigen Hunger und MUSSTE irgendwas essen. Das war zwar schön, aber auch sehr anstrengend. Und dann fängt man eben an Nüsse oder Obst zu futtern.
      Mal sehen, wie das IF genau geht, dann kann ich gerne mal berichten. Momentan verzichte ich aufs Frühstück und meistens sogar aufs Abendessen, weil ich vom Mittagessen noch so satt bin, dass ich nix mehr brauche. Damit geht es mir sehr gut.

  3. Intermittierendes Fasten klingt ja spannend. Das Konzept ist mir völlig neu und ich freue mich darauf, etwas darüber von dir zu lesen!

    Den Juni habe ich zu meinem Sportmonat erklärt: Joggen, klettern, schwimmen, Pilates, … Leider war ich im Mai viel krank, sodass das ausfallen musste. :(
    Mein größter Vorsatz: Sonne genießen!

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