To Do – im Juni

Alles auf Anfang!
Der Juni ist da, Zeit seine Vorhaben, Jahresmottos oder was auch immer zu reflektieren. Ende des Monats ist ein halbes Jahr rum, ist das zu fassen?!
Der Mai war übrigens sehr gut! Ich weiß nicht genau, wie das passiert ist, aber plötzlich hatte ich keine Kämpfe mehr mit mir, meinem Willen und den Gewohnheiten, die ich schon immer ändern wollte. Weniger Kaffee trinken? Gemacht – jetzt halte ich es sogar mal ne ganze Woche ohne Kaffee aus und das tut mir sehr gut! Ich verzichte nicht komplett auf Kaffee, trinke ihn aber sehr bewusst.

Weniger bis gar keine Süßigkeiten mehr essen? Klappt auch. Am Wochenende gibts ein Croissant zum Frühstück, aber selbst der Nachmittagskuchen fiel öfter mal weg. (Wobei ich das eigentlich gar nicht will hahaha) und dann halte ich ganz nebenbei ne „Diät“ (= viel Gemüse, selber kochen und generell weniger essen) durch und hab schon 4 kg abgenommen.
Keine Ahnung, warum.
Plötzlich klappts.
Vielleicht, weil ich gelernt habe, keinen großen Aufstand mehr zu machen. Ich habe mir Strategien überlegt und mir dann gesagt „das probierst du jetzt mal eine Woche aus und schaust dir das dann an“ – und das hat bisher so gut funktioniert, dass ich der ganzen Sache selbst nicht traue :D

Da steckt natürlich viel Vorarbeit drin, viiiiiel nachdenken und Pläne schmieden. Aber der lockere Ansatz „Ausprobieren“ hat mich überhaupt erst starten lassen. Und das ist wirklich super. Nachdem ich im April Projekte abschließen wollte und das nicht geklappt hat (im Mai übrigens auch nicht, dafür war an den WEs zu viel los und ich war lieber draussen), stand auf meiner To-Do-Liste: „Herausfinden warum das nicht funktioniert mit dem Projekte abschließen“. Das habe ich gemacht. Dazu habe ich die Unstuck Web App ausprobiert und über das Ergebnis musste ich erstmal herzlich lachen! Denn es kam nach 5-Min. Geklicke heraus, dass ich keinen Plan habe und es mir an Organisation fehlt!!! ICH!!! Wenn jemand Pläne machen kann, dann ja wohl ich! Zunächst dachte ich, ich hätte mich verklickt, aber dann hab ich mir ein paar Artikel durchgelesen und ne Nacht drüber geschlafen. Tja. Ich mache gerne Pläne, aber anscheinend nie solche, die in der Realität und in meinem Alltag funktionieren. Ich plane und organsiere nicht praxisbezogen genug, das war mir irgendwie nur nie so klar. Am „Diät“-Beispiel habe ich bisher immer versagt, weil ich nie konkret wurde. Ich habe zwar groß Speisepläne für ne Woche geschrieben, aber nie alles vollständig ausgefüllt, mir nie Gerichte ausgesucht, die ich wirklich 100 % essen würde und erst Recht nicht strategisch dafür eingekauft. Kein Wunder warum das nie funktioniert hat.
Nach dieser Unstuck-Sache habe ich das diesmal anders gemacht und jetzt steh ich abends in der Küche und koche. Das find ich soooo krass :D :D :D Ich bin jetzt erstmal vorsichtig optimistisch und untersuche wie lange das anhält…

Das habe ich vor:

  • zur Hansebird/Tag der Stadtnatur gehen
  • Burger essen! Idealerweise auf dem Foodtruckfestival. In Ermangelung an schönen Biergärten werde ich das mal probieren.
  • Urlaub planen – hurraaa! Das fällt mir nach wie vor leicht :D Es geht im Juli wohl nach Thüringen!
  • Lesen, lesen, lesen
  • den Tauschschrank aufräumen und ausmisten

Wie war dein Mai? Was sind deine Pläne für Juni?

3 Gedanken zu “To Do – im Juni

  1. Spannend, was du schreibst! Um die vier Kilo beneide ich dich ein wenig, und gleichzeitig motiviert mich das weiter zu machen. Meinen persönlichen Weg der Ernährungsveränderung und Abnahme entwickle ich gerade und ich fühle mich gut dabei. Die letzten Schwangerschaftskilos und altes Übergewicht werden weichen (davon bin ich überzeugt!) und ich sammle gerade Ideen für weitere kleine Schritte. Seit zwei Monaten trinke ich keine Limonade mehr, zwischenzeitlich hat der freiwillige Verzicht auf Schokolade gut funktioniert. Wenn ich mir vorgestellt habe, dass der Schokoriegel z.B. nur aus Fett, Zucker, Kakaomasse (gibt dann das bisschen brauen Farbe, was nötig ist) und ggf. noch Aroma besteht, fiel es mir nicht schwer nichts zu kaufen. Danach ist das leider bisschen wieder eingerissen. Ich analysiere jetzt auch meine Fehler und versuche Alternativen zu finden. Und weil z.B. mir meine gewünschte Gesamtgewichtsabnahme erstmal total viel Angst gemacht hat und zum Scheitern verholfen hat, gehe ich jetzt viel kleinschritter vor. Machbarer. Ich bin zum ersten Mal richtig motiviert und bleibe dran. Da purzel zwar nicht die Kilos wie bei dir, und gleichzeitig habe ich das Gefühl das wird und es ist eine Frage der Zeit, weil wenn eine Sache nicht gut funktioniert und es mir nicht gut dauerhaft damit geht, dann braucht es eine andere Alternative. Gute Alternativen, welche die Spaß machen und meine Seele mitnehmen.

    Das alles läuft halt neben Alltag mit Kind – und den versuche ich so doll zu genießen wie möglich. Bewusst zu erleben. Meine Zeit ist abends, wenn das Kind schläft. Dann habe ich kleine Zeitfenster, eine Stunde, mal zwei.

    Im Juni genieße ich meine freie Zeit (mit Kind / frei von der Arbeit) und beschäftige mich gerne und hoffentlich erfolgreicher als im Mai mit der Jobsuche. Möchte Initiativbewerbungen verschicken, hatte bisher aber keine Zeit dafür freischaufeln können.

    Ich lese hier immer gerne mit, liebe Frau Ding Dong,
    liebe Grüße nach HH aus HB!
    Nanne

  2. Moin Frau DingDong!

    Das Phänomen mit dem „Loslassen“ & dann läufts bemerke ich mittlerweile / momentan auch bei mir. Resultat ist nämlich wie bei dir: einfach machen statt groß rumlamentieren. :)
    Und das Lied mit den unrealistischen Plänen kann ich bezogen aufs Essen auch mitsingen, bis mir genau wie dir aufgegangen ist, dass es auch bei mir an der Planung richtiger kompletter Gerichte gefehlt hat. Seit dem ich in kompletten Gerichten plane und ei kaufe, funzt es mit dem kochen. ;) Generell tue ich mir aber mit der EssenesVORAUSPLANUNG schwer. DAS steht bei mir für Juni auf dem Plan. Und wandern! :)

    Ganz liebe Grüße und frohes (einfach Weiter)Machen! :)

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