To Do – im März

Herzlich willkommen im März! Der März ist der letzte Monat im ersten Quartal und somit endet auch mein Fokus auf „Körperliches Wachstum“. Alle bisherigen Gewohnheiten werde ich natürlich beibehalten, aber der Schwerpunkt wird im nächsten Quartal woanders liegen. Dazu an späterer Stelle mehr.
Im März will ich mich ein bisschen um mein Äußeres kümmern. Das klingt für mich doof und falsch, weil ich eigentlich zu faul dafür bin. Ich trage meine Haare kurz, weil es bequemer ist. Ich benutze kein Make-up mehr und Schmuck trage ich auch fast nie. Geht morgens einfach schneller und da ich mit meinem kuscheligen Bett verheiratet bin, kommt mir das gelegen. Aber manchmal komm ich mir auch irgendwie total schäbig vor. Ich vergesse zum Beispiel oft (viel zu oft, eigentlich täglich) morgens, bevor ich aus dem Haus gehe, nochmal in den Spiegel zu gucken. Keine Ahnung warum. Ist eigentlich nicht schlimm haha. Blöd wird es nur, wenn mich andere fragen, warum ich so zerstört aussehe. :D
Ich trage Klamotten jahrelang und so sehen sie auch aus. Da sind dann halt mal die Farben verwaschen oder die Sachen sind ausgeleiert. In Wirklichkeit macht mir das nix, aber ich will in diesem Monat mal erforschen, was das Leben zu bieten hat, wenn ich mich mal ein bisschen aufmiezel. Ich frage mich nämlich, ob ich dann anders behandelt werde. Von Kunden. Von KollegInnen. Von Chefs. Von allen da draussen. Hat man es da leichter? oder schwerer? werde ich ernster genommen? Oder spüren die anderen, dass es sich um eine Verkleidung handelt? Wo verläuft eigentlich die Grenze zwischen Verkleiden und Alltagsuniform?
Desweiteren soll es endlich auch mal ums Aufbrauchen und Nutzen gehen. Ich hab hier immer noch Schminksachen rumfliegen, die zwar noch gut sind, aber eben selten genutzt. Zeit für Kriegsbemalung.
Um das mal zusammenzufassen: es geht um Persönliche Präsentation oder anders ausgedrückt: Aufmiezeln und Minimalismus!

  • Kleiderschrank radikaler ausmisten und eine Inventur machen
  • mehr Make-up tragen, also das Zeug was ich „für besondere Anlässe“ habe auch im Alltag benutzen und so viel wie möglich davon aufbrauchen
  • mehr Schmuck tragen
  • Stilerkundung: was gefällt mir, was brauche ich? und: wer will ich sein?
  • eine neue Hose kaufen (ich kotze jetzt schon.)
  • Haltung bewahren (und mehr Rückenübungen in meine Minisportroutine einbauen)
  • Klamotten und Dinge, die ich behalten will reparieren, färben, aufhübschen

Das klingt vermutlich für die meisten von euch total langweilig. Ich muss es aber hier so öffentlich hin schreiben, weil das ein riiiiesiger Schritt aus meiner Komfortzone ist und ich finde, die sollte ich mal wieder verlassen. Wenn dieses Vorhaben nicht öffentlich ist, wirds nämlich nix.
Wer sich langweilt, kommt im April wieder, ok? :D

Außerdem will ich:

  • mich mit Chemie und GIMP beschäftigen (hat im Februar überhaupt nicht geklappt!)
  • mehr Lesen
  • mind. 1. ins Kino gehen
  • ein paar Mini-Renovierungsarbeiten in der Wohnung endlich abschließen

Was planst du im März?

9 Gedanken zu “To Do – im März

  1. Hallo Frau DingDong,
    Hey, du sprichst mir aus der Seele!
    Freue mich sehr auf deine Aufmiezeln und Minimalismus-Beiträge!
    Liebe Grüße,
    Inga.

  2. Das klingt überhaupt nicht langweilig! :)
    Ich finde das cool. Aber was auch gesagt sein muss: Ich finde es bemerkenswert wie wenig du dir bisher „Sorgen“ um all das gemacht hast. So wie du das schreibst klingst du einfach unglaublich selbstbewusst und klug. Und ich denke das kann kein Makeup der Welt bewirken. Haha :) Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß beim herumexperimentieren. Aber bleib du selbst! :)
    Oh und „aufmiezeln“ ist ja mal ein geiles Wort. lol
    http://www.color-castles.com

  3. Das klingt irgendwie alles sehr nach mir, ich habe auch Unmengen an ungenutzem Make-Up im Badezimmer rumfliegen. Beim Lesen deines Artikels hab ich irgendwie Lust bekommen, da mal Ordnung reinzubringen, und zu schauen, was davon noch brauchbar ist (und das dann tatsächlich auch aufbrauchen…).
    Aber vorher ist auch bei mir erstmal der Kleiderkasten dran, der hat es dringender nötig…
    Liebe Grüße aus Graz
    Reboka

  4. Ich habe mich letztes Jahr von einigen Dingen in Sachen Make-Up, Schmuck und Klamotten getrennt.
    Make-Up trage ich im Alltag nur noch Wimperntusche und es ist keinem aufgefallen. Meine Haut hat es mir gedankt und das lästige runterholen von dem ganzen Kram am Abend ist auch Schnee von gestern.
    Schmuck besitze ich nur noch schöne, echt Silber- und Goldketten die ich wahlweise trage. Modeschmuck geht eh irgendwann kaputt oder wird durch abfärben unansehnlich. Lieber Klasse statt Masse ;-)
    Bei den Klamotten verzichte ich auf außergewöhnliche, extrem modische Ausrutscher…. lieber ein farbiges Tuch als Sachen die ich nur einmal anziehe. Ausgefallenes findet man übrigens auch super in Second-Hand-Läden falls es einen doch mal überkommt *lach*

    Wünsche Dir viel Erfolg und bin gespannt auf deine Eindrücke und Erlebnisse!

    LG Victoria

  5. Hallo Frau Ding Dong,

    tolles Blog und genau mein Thema im März. Befinde mich momentan in einer Veränderungsphase. Auch wenn ich nicht so der Aufmiezel-Typ bin, habe ich zur Zeit das dringende Bedürfnis, meinen Veränderungswillen auch in meiner äußeren Erscheinung zu manifestieren.

    Deswegeb bin ich auf deinen März gespannt…

  6. Das klingt gar nicht langweilig, sondern im Gegenteil sehr interessant, besonders die Fragestellung, ob man dann anderes gesehen oder behandelt wird. Ohne vorgreifen zu wollen, ich denke schon, zumindest von einigen …
    Beim Kleidungsstil finde ich die Farben am wichtigsten,festzustellen, welcher Farbtyp man ist. Dazu braucht man keine kostspielige Beratung. Ich hab‘ auch mal etwas dazu geschrieben:
    https://kunterbunt11.wordpress.com/2014/02/13/sommertyp/
    Viele Grüße, Ingrid

  7. Am Liebsten würde ich den ganzen März faulenzen ;)

    Ich freue trotzdem mich auf spannende Aufgaben auf der Arbeit (das meine ich sogar komplett ernst), und auf nette Verabredungen. Eine hatte ich schon heute.
    Ansonsten hoffe ich wirklich auf einige schöne entspannte Wochenendtage und ein paar nette Auszeiten.
    Liebe Grüße
    Nanne

  8. Meine Schminksachen habe ich letztes Jahr radikal aussortiert, weil ich die Hälfte nicht genutzt habe. Aber wehe, wenn ich in ein Hochglanzheftchen gucke und diese tollen Lidschatten sehe – da juckt es in den Fingern. Nein, kaufen tu ich nichts. Denn nach zwei Monaten kommt die nächste wunderbare Lidschattenpalette…
    Auf Make-up verzichte ich fast immer, weil meine Haut darauf reagiert. Also reichen Tagescreme, Wimperntusche, Rouge und Lippenstift, um mich schön zu fühlen. Bei Zeit in der Früh trage ich auch Lidschatten. Damit sind meine Schminksachen herrlich übersichtlich.
    Kleiderschrank ist aussortiert. Auf in den Frühling!

Schreibe einen Kommentar zu Nanne Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*