To Do – im November

Bah, Zeitumstellung. Egal ob vor oder zurück, ich fühle mich immer ge-jet-lagged. Blödes Wort, aber beschreibt meinen Zustand ganz gut. Mit der Dunkelheit komme ich allerdings sehr gut klar, vermutlich weil sich nun die famose Gelegenheit bietet, von der U-Bahn aus wieder in die teuren, durchgestylten Wohnungen in Eppendorf zu glotzen. Das ist wie Blogs lesen, Magazine durchblättern und Bekannte besuchen in einem.
Durch die Dunkelheit tauchen aber auch andere Probleme auf, z.B. das mit dem Laufen. Eigentlich laufe ich immer abends nach getaner Arbeit, aber so im Dunkeln durch den Park…ich weiß nicht. An der Straße entlang will ich auch nicht unbedingt laufen…

Wie machst du das? Vielleicht sollte ich mich nun doch eher auf Indoor-Sport konzentrieren.

Im Oktober hat nicht allzu viel geklappt.
Die Suche nach dem perfekten Küchentisch geht weiter. Dann wird unser Bad neu gemacht, d.h. wir werden hier Baustelle haben und uns mit Katzenwäsche behelfen müssen.
Stricken – pff…keine Ahnung wie ich das noch unterbringen soll…Ich glaub, ich lass es für dieses Jahr sein.

Aber – es gibt auch Positives von der #stop-eating-shit-Front zu berichten! Diesen Monat habe ich den Fokus auf Kaffee-Entwöhnung gelegt und siehe da, es hat geklappt und bin nun wieder Teetrinker geworden.

Dadurch ergibt sich:

  • weiter einen neuen Küchentisch suchen (wäre ein gutes Weihnachtsgeschenk für uns)
  • Sport, egal welcher Art. Vielleicht wieder Zen-Gymnastik? Oder nein – Schwimmen!!!
  • Ich will unbedingt ins Kino!! The Future von Miranda July. Restless. Die Haut in der ich wohne. Verflucht, warum klappt so etwas nie?!
  • weiter machen mit meinem „Stop eating shit“- Experiment. Diesmal mit Fokus auf Süßigkeiten. Es ist zwar schon deutlich weniger geworden, aber da geht noch was
  • ein Undo-your-to-do-List-Experiment wagen. Blöd nur, dass dieses Vorhaben nun in einer To-Do-Liste steht :D
  • Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke basteln

Wie war dein Oktober? Was planst du für November?

12 Gedanken zu “To Do – im November

  1. Am Sonntag habe ich das Laufen angefangen, weil ich mich einfach abreagieren musste. Jetzt habe ich mir einen sieben Wochen Plan heraus gesucht und versuche, regelmäßig drei Mal die Woche zu Laufen. Ziel sind 5km ohne Pause oder wahlweise 30 Minuten.
    Und da ich auch schon an die Dunkelheit gedacht habe, habe ich mir gestern eine Stirnlampe besorgt – ein motivierender Grund mehr, das Ganze durchzuziehen. Hier am See ist es auch wirklich stockfinster. Aber ich kann auch sehr gut verstehen, dass Du in Hamburg im Dunkeln in keinem Park laufen gehen willst. Ist schon was anderes hier in Plön.

    Aber auch Schwimmen ist eine gute Idee!

    Was genau sind Deine Pläne für weniger Süßigkeiten?

    1. hmm..eine Stirnlampe müsste Herr DingDong auch noch irgendwo rumliegen haben. Ich starte erst mal mit 2 x laufen am Wochenende und unter der Woche evtl. mit einer Anfänger-Laufgruppe. Mal sehen ob das klappt.

      Meine Pläne für „weniger Süßigkeiten“ sind eigentlich ziemlich poplig…
      Ich versuche ja schon seit nun 2 Monaten ein bisschen auf meine Ernährung zu achten, sprich: Keine Chips, keine Softdrinks, keinen Kaffee, keine (naja eher: weniger) Süßigkeiten und kein Fast-Food mehr. Ich versuche kleine Schritte zu gehen und habe mich in den vergangenen Monaten auf die Getränke gestürzt: Ohne Softdrinks auszukommen war überraschenderweise überhaupt keine große Schwierigkeit, Kaffee war anfangs ein bisschen hart, aber jetzt kann ich ohne leben :)
      Nun, im November, werde ich den Fokus auf Süßigkeiten legen und das sieht so aus: Nichts Süßes mehr kaufen, wenn Süßkram im Büro herumliegt – nichts davon essen. Wenn ich dann doch was esse: Bewusst genießen und nach einer kleinen Menge aufhören. Den Zucker spüren, den Geschmack erforschen und denken: „Das genügt mir“. Ausgenommen: Geburtstagspartys. Kuchen und Gebäck geht in Ordnung, aber das ist auch nicht mehr viel, weil ich merke, dass mir Süßes manches Mal schon zum Hals raushängt.

      Ziemlich langweilig, aber es wirkt. Ich werde demnächst auch ein gutes Buch besprechen, was das zum Thema hat.
      Dazu programmiere ich mich mit positiven Affirmationen a la „Ich will meinen Körper gesund halten“ oder sowas in der Art.

  2. Oh ja, ich komme auch nicht so gut zurecht mit der Zeitumstellung – egal ob auf Sommer- oder Winterzeit umgestellt wird. Ich bräuchte das nicht …

    Mit Sport mache ich im Winter einfach ein wenig ruhige, ich glaube, Winterzeit ist auch zum Erholen und ausruhen da. Außerdem neige ich dazu, bei kalter Witterung Probleme mit den Knien zu bekommen, also eh alles einen Gang runterschrauben. Da ich nur vier Tage die Woche arbeite, mache ich Freitag und Sonntag vormittags draußen Sport, das ist OK. Aber ich will mal versuchen, regelmäßig Abends ein paar Yoga-Übungen zu machen – gut für meine Rücken.

    Stopp-eating-shit ist eh voll das gute Winterprogramm – Winterzeit ist für mich immer auch Zeit, in der ich viel mehr Muse und Zeit habe, leckere Sachen zu kochen (gerade köchelt auch eine lecker Suppe am Herd vor sich hin …) und Leute zu essen und plaudern einzuladen.

    Und für November plane ich wieder mehr Musik zu machen, kam die letzte Zeit ein wenig zu kurz!

    Ich drücke Dir die Daumen für eine stressarme Baustellenzeit!

  3. Als Radfahrer habe ich mit der Dunkelheit keine Probleme. ’n ordentliches Flutlicht an den Lenker und ab in den Wald. Ist fast schöner als bei Tageslicht :-)
    Zum Laufen, kauf Dir ’ne gute LED-Stirnlampe und such Dir ’nen männlichen Partner der mit Dir laufen geht. Sonst bleibt Dir wohl nur noch das Wochenende.

  4. hi cloudy!

    die suche nach geeigneten einrichtungsgegenständen ist immer wieder eine nervenaufreibende sache. dabei habe ich gelernt: geduld. ich steh nämlich voll nicht auf diese schrankwand-meets-fein-durchgestyltes-sperrholz-ding, sondern auf „alte“ dinge. demenstsprechend gibt es oft zwei möglichkeiten: viel geld (hahahaaaaaa) – oder wie ein geier über dem tal der gelegenheiten kreisen. so wie sich das bei dir liest gehörst du dann aber auch zur zweiten kategorie.

    #stopeatingshit: seit zwei monaten esse ich nun primal/paleo, und es sind erstaunliche dinge geschehen: mein körper hat sich unmerklich „verwandelt“, ich habe fast nie mehr „zwischendurch“ hunger, und das „süßigkeitenproblem“ hat sich auch quasi in luft aufgelöst (na ja, zugegeben: ein bisschen 85% schokolade braucheich dann und wann doch noch – aber KEIN vergleich zu „vorher“). ich habe mehr energie, eine menge gelernt – und das tollste ist: die umstellung war wirklich nicht schwer. ab morgen werde ich dann das dazugehörige firness-programm beginnen. mit kaffe aufzuhören hebe ich mr mal für später auf…

    viel erfolg bei deinen to dos, einen schönen tisch und nicht zu viel stress ohne to do liste wünsche ich dir!

    1. Wow, freut mich dass deine neue „Diät“ so gut läuft. Auch ich habe gemerkt, dass mein Körper wieder von selbst „maß halten kann“, wenn man mal ein bisschen bewusster bei der Sache ist. Und ich habe gar nicht so viel verändert, aber mir geht es hervorragend. Der Kaffee-Verzicht war zwar anfangs hart, aber wenn man in den ersten 2 Wochen morgens mit Schwarzen Tee startet, ist es nicht wie ein „kalter“ Entzug. (Als ich nämlich vor ein paar Jahren schon mal mit Kaffee aufhören wollte, hatte ich fast 2 Wochen lang täglich Kopfschmerzen!)

      Viel Erfolg bei deinem Fitnessprogramm! (Gibts da eigentlich irgendwelche speziellen Übungen?)

  5. Ich halte mich mit der to-do zurück, der Oktober hat auch nicht so gut geklappt bei mir… bin also noch „hinten nach“ ;)

    Zur Zeitumstellung: Es ist jetzt die 3. Umstellung, die ich nicht mehr mitmache und ich bin so glücklich mit dieser Strategie: Ich stehe im Winter einfach eine Stunde früher und gehe eine Stunde früher ins Bett! Verrückt? Mag sein, aber ich finde es viel verrückter, mir 2x im Jahr im diktieren zu lassen, dass ich wann anders aufstehen soll.

    Der Vorteil: Im Winter nutze ich die Stunde morgens, etwas zu erledigen, auf das ich abends eh keine Lust mehr hätte: Papierkram, email, mal was backen; außerdem kann ich entspannt meine Meditation machen. Im Sommer bin ich gern länger abends draußen oder hab dann auch abends noch Energie für eine Runde Yoga oder so.

    Und mir fehlt nie eine Stunde :)

    1. wow, ansich eine gute Idee, aber ich glaube nicht, dass ich damit zurecht kommen könnte, weil ich doch eher eine „Eule“ statt „Lerche“ bin. Hmm..müsste ich mal ausprobieren… Trägst du eigentlich eine Armbanduhr?

  6. @C:laudia Die Idee mit dem zeitiger Aufstehen ist wirklich toll .. indirekt habe ich die diese Woche auch schon genutzt.. zumindest frühs.. heute war ich zum Beispiel 6:30 schwimmen, es ist wirklich toll morgens halb Acht schon richtig auf Touren zu sein.

  7. Ja, ich trage eine Armbanduhr :)

    Aber egal ob Lerche oder Eule: Ich gehe halt im Sommer rund um elf ins Bett, und im Winter rund um zehn. Und da ich Kinder habe, bleibt zwischen halb sieben morgens und sieben abends alles gleich. Nur davor und danach ändere ich das für mich ab…

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