To Do – im September

Die Social Media Challenge war gut, aber auch ein bisschen anstrengend. Ein ausführlicher Beitrag darüber folgt. Ich werde die Challenge für die kommenden Monate weiterlaufen lassen, da ich ja jetzt „aufgewärmt“ bin.
Was Soziales und Beziehungen im September angeht, habe ich ehrlich gesagt noch überhaupt keine konkreten Ideen. Der Monat wird aufgrund meiner Arbeit zu einer Herausforderung, da ich das Thema „Abgrenzung“ näher beleuchten muss und es nicht zur Ausgrenzung werden soll. Ich muss mich um die Frage kümmern, warum ich IMMER den Schweinehund überwinden muss, wenn es um Soziales geht oder ob ich es einfach mal dabei belassen soll. Ich erhoffe mir dadurch einen Schritt nach vorn.
Vielleicht hilft mir dabei dieses Übungsheft.

übungsheft

Wenn ich mich mit Hilfe des Minimalismus von ungesunden Beziehungen verabschiede (oder sie zumindest stärker einschränke), habe ich dadurch natürlich mehr Zeit für Menschen, die mir wirklich wichtig sind. Aber Beziehungen muss eben man auch gestalten und irgendwie gelingt mir das nicht so gut. Früher war das leichter, vermutlich weil alle mehr Zeit hatten und das „draussen rumhängen“ eine völlig legitime Beschäftigung war. Dafür brauchte man nicht mal (viel) Geld.

Gut, ich versuche es erstmal mit dem Monatsmotto „unter die Leute gehen“

  • Den Denkmaltag besuchen
  • Diese Ausstellung besuchen
  • Mich mit Ornithologie beschäftigen
  • den neuen Murakami lesen
  • eine Weiterbildungsmesse besuchen
  • endlich mal ein paar DIY Projekte fertig machen, die hier schon wieder rumliegen…

Was planst du im September? Was ist für dich eine „soziale Herausforderung“?

7 Gedanken zu “To Do – im September

  1. Das ist so interessant – auch wenn ich mittlerweile überzeugt davon bin, dass ich wesentlich introvertierter bin, als ich jemals dachte. Unter Leute gehen, fällt mir überhaupt nicht schwer. Zwischenzeitlich fand ich es schwierig Anschluss zu finden. Passende Leute in der neuen Stadt kennen zu lernen. Einen Freundes- und Bekanntenkreis aufzubauen, der die Wohlfühlgröße besitzt. Das hat drei Jahre gedauert, jetzt zum Ende des vierten Jahres fühle ich mich „sozial“ hier angekommen.

    Grundsätzlich glaube ich: Der „Schweinehund“ (ich mag den Begriff überhaupt nicht) ist ein deutliches Zeichen. Ich habe die Erfahrung gemacht – alles, was mir in den vergangenen Jahren Monaten wirklich wichtig gewesen ist, habe ich erledigt. Manchmal vielleicht auch bisschen weniger motiviert, aber einen „Schweinehund“ musste ich nie überwinden. Alles, wo es mir schwer fällt, da ist es nicht wirklich mein Wunsch und Ziel das umzusetzen. Die Sachen waren mir letztlich nicht wichtig genug. Vielleicht für dich eine Anregung zu gucken: Willst du selbst wirklich mehr unter Menschen oder glaubst du es zu müssen? Es gibt doch genug Leute, denen reicht der soziale Kontakt auf der Arbeit und dann ist gut. Die haben vielleicht noch einen Partner und sind glücklich und ausgefüllt. Ich lebe mit so einem Exemplar zusammen. Ich selber werde nach einer oder zwei Wochen ohne „soziale“ Termine unruhig und MUSS mich verabreden.
    lg Nanne

    1. Liebe Nanne, danke für deinen Gedankenanstoss.
      Genau das ist das Thema was ich erforschen will. Ich glaube, es ist eine Mischung aus beidem. Ich will und ich muss. Weil ich merke, dass mich Austausch total entspannt. Aber trotzdem muss ich mich erstmal überwinden, auch wenn es zu Treffen mit Freunden geht, obwohl ich da ja gerne hingehe. Ich weiß auch nicht, da schlagen zwei Herzen in meiner Brust.
      Und dann hätte ich gerne noch mehr Leute um mich, mit denen mal auch über was anderes reden kann, von mir aus auch Zweckgemeinschaften fürs Kino oder so
      Ich weiß auch nicht :D bin aber sehr motiviert das herauszufinden :D

  2. Als ich noch keine Mutter war, erging es mir ähnlich wie euch beiden. Nun jetzt seit wir auf das Land gezogen sind, habe ich sehr viel Kontakt. Und das geschieht unweigerlich durchs Kind. Da kann man nicht ständig in der Wohnung hocken und darauf warten bis jemand mal Zeit hat. Wir sind oft unterwegs. Treffen andere Kinder mit Anhang. Oder die Nachbarn scherzen mit der Kleinen und so kommt man ins Gespräch. Es ist immer wieder erstaunlich.

    Ich plane im September wieder den Müßiggang zu lernen und die sozialen Kontakte auch mal „ruhen“ zu lassen. Der unterschwellige (positiver) Stress laugt mich etwas aus, obwohl ich da schon wieder hibbelig bin bei dem Gedanken, wenig zu tun.

    Liebe Grüße,
    Maren

    1. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass es nicht automatisch mit dem Mutterwerden kommt – oder erst, wenn das Kind Verabredungen aus Krippe & Co. hat. Eine Freundin von mir ist in der Elternzeit eher einsam gewesen – es gab im Freundeskreis noch kaum andere Kinder. Es kommt da bisschen auch auf das eigene Naturell an. Eine andere Freundin wollte gar nicht so viel Kontakt zu anderen Müttern und deren Kindern.

      Ich selbst habe jetzt – aus Panik, dass mir in der Elternzeit die Decke auf den Kopf fällt, bewusst in der Schwangerschaft durch Kurse (Schwimmen für Schwangere & Co., Stillgruppe) neue Kontakte gesucht. Das beruhigt mich jetzt und ich freue mich auf die Zeit, die kommt.

      1. Hallo Nanne,

        warum hast du so eine Panik davor? Genieße doch den Gedanken, dass du bald ein kleines Geschöpf hast. Alles andere kommt dann erst und planen kann man sowieso nicht, weil es immer anders kommt. Ich wünsche dir noch eine schöne (Rest-)Schwangerschaft.

        Liebe Grüße,
        Maren

  3. Meine „soziale Herausforderung“ ist es, meine Blogbeiträge von 3 innerhalb 5 Monaten ein wenig zu steigern :-D Früher, in meinem anderen Leben hab ich fast täglich gebloggt. Ich habe ein ganzes Haus zu entrümpeln und würde das „eigentlich“ gern schriftlich begleiten ;-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*