Tschüss 2013! Hallo 2014!

Herzlich willkommen im neuen Jahr! Ist es nicht super, dass nun ein brandneues Jahr knisternd wie Seidenpapier vor uns liegt und wir machen können was wir wollen? Wir denken uns was aus und probieren, vielleicht scheitern wir, vielleicht klappt es aber doch. So oder so sind wir verwandelt! Ich finde diese Chance ziemlich gut und ich freue mich darauf.
Für einige Freunde und Bekannte (und vielleicht auch für dich?) war 2013 ja leider nicht so toll, zumindest sagen sie das „2013 ein Scheißjahr“ war. Tod, Krankheit, Stress und andere Schicksalsschläge können einem doch ziemlich die Laune verderben. Ich hoffe, dass 2014 anders und besser wird.

t13h14

Für mich war 2013 rückblickend betrachtet sehr gelungen.
Ich habe mir mit einem Schulbuch die Grundlagen der Biologie beigebracht und mit diesem Grundwissen verstehe ich jetzt mehr als vorher von der Welt. Es fasziniert mich total. Ich habe Paris besucht, habe einer Ausgrabung beigewohnt, mit intermittierendem Fasten experimentiert, tolle Filme gesehen, die ich nun auch anders beurteile (als ob so ein Schalter in meinem Kopf umgelegt wurde), ich weiß jetzt dank eines VHS-Kurses wie man mit Pfeil und Bogen schießt, habe auf Plastik verzichtet und einen Monat so viel wie möglich anders gemacht, kann nun ein Smartphone bedienen und habe viele (zum Teil ungeplante) Blogpausen eingelegt, die ich zwar irgendwie doof fand (und du sicherlich auch) aber auch nötig waren.
Mein Jahresmotto „Alles, was ich habe“ war auch dazu gedacht, nach Innen zu sehen. Mal auf seine eigenen Bedürfnisse zu hören ist gar nicht so leicht wenn man Partner, Kollege, Chef, Schwester und Freundin sein will. Ich bin mal alleine ins Kino oder bummeln gegangen. Ich habe mir Sachen ausgedacht um besser klar zu kommen. Das Postkartenprojekt hat dabei sehr geholfen. Wer hätte das gedacht? Ein winziges Stückchen Pappe erinnert mich daran, dass es okay ist, wenn ich mich um mich kümmere.
Sonst hat das Motto nicht sooo gewirkt, wie ich es mir erhofft hatte. Ich hätte es mehr forcieren können. Z.B. die Versuche Kleidung ausschließlich via SecondHand zu ergattern – man muss ja doch viel Zeit investieren und dann geht man auch noch leer aus. Vielleicht findet man secondhand eher etwas, wenn man nicht spezifisch nach einem Stück sucht, das man braucht? Hat da jemand Erfahrungen?
Ich starte einfach in diesem Jahr nochmal einen Versuch.

Meine Jahres-Highlights waren definitiv der Anders-April bzw. zeitgleich die no new plastic challenge mit Herrn DingDong, der April hat mich doch ganz schön verändert.
Ansonsten war das Minimalismus-Treffen in Essen auch super, genauso wie mein Experiment „körperbezogene Kettenreaktion“, von dem ich zu einem späteren Zeitpunkt berichten möchte.

Natürlich habe ich auch für 2014 wieder ein Jahresmotto. Um was es dieses Mal geht, erfährst du am Freitag.

5 Gedanken zu “Tschüss 2013! Hallo 2014!

  1. Hallo Frau DingDong,

    ein interessanter Jahresrückblick. Du hast insgesamt echt viel geschafft und viele Projekte gewuppt.
    Hab ehrlich gesagt noch gar nicht zurück geblickt, sondern nur in die Zukunft geschaut. Vielleicht ist das ja noch eine schöne Aufgabe, weil man sich ja meist selbst auf die Schulter klopfen kann.

    Bin gespannt auf dein neues Jahresmotto!
    LG Emi

  2. Liebe Frau DingDong

    Besten Dank für dein inspirierendes Jahr. Ich habe immer mitgelesen und manches selber ausprobiert. Durch dich (und auch durch andere ähnliche Blogs) habe ich mich doch auch verändert – und ich merke, dass es gut tut.
    Darum, danke für deinen Blog, deine Ideen und Anregungen. Ich freu mich auf ein neues Jahr mit Dir.

    Herzliche Grüsse
    Silas

  3. Ja, war echt ein ereignisreiches Jahr für dich.
    Zum Second-hand shoppen: Ich geh immer einfach hin und schau, was ich finde. Sehr ergebnisoffen. Kann sein, dass ich mit einem Minirock rausgeh, einer Jeans oder einem Pulli. Erste Frage: Gefällt mir, was ich grade anprobiere? Dann: Würde ich dafür auch einen vollen Preis zahlen? Und als entscheidendes: Brauche ich es? Bzw.: Kann ich damit ein bestehendes Teil ersetzen? Bei lustigen Kleinigkeiten überzeugt mich auch mal der Preis, aber nur, wenn es mir wirklich gefällt. Es ist eine schwierige Balance, nicht alles besinnungslos mitzunehmen, und zuzugreifen, wenn sich eine Chance bietet. Ich trauere zum Beispiel immer noch einer lila Leinenhose hinterher, die mal nicht mitgenommen hab. Hätte ich aber gezielt nach so einer Hose gesucht, hätte ich sie nie gefunden. Also, kenne deinen Kleiderschrank und gehe dann auf Entdeckungstour, womit du ihn sinnvoll ergänzen kannst.
    Viel Erfolg!

    LG Zora

  4. frohes neues! (das geht immernoch)
    möchte an dieser stelle mal loswerden, daß mir dein blog immernoch sehr gut gefällt und mir tatsächlich öfters verschiedene dinge im hinterkopf herumspucken, die du so geschrieben hast.
    zb. beim packen meiner tasche, für urlaub oder übernachtungen.IMMER NUR DAS NÖTIGSTE MITNEHMEN…und es ist wirklich stets noch zu viel
    ich habe fast alle SEIFENSTÜCKE aufgebraucht und werde es auch zukünftig tun.dabei habe ich das immer gehasst und wollte die schon wegwerfen…zu weihnachten gabs ein neues stück.warum leute seifenstücke verschenken, weiß ich allerdings immernoch nicht ;)
    im supermarkt VERZICHTE ich oft auf IN PLASTIK EINGEPACKTES OBST/GEMÜSE.aufm markt hab ich stets den jute beutel zur hand

    du siehst, dein blog tut was!
    bitte weiter so.

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