Tschüss, 2016!

Doch keine Lust auf einen Wochenrückblick. Ich will mir lieber nochmal 2016 angucken, auch wenn viele denken: „Oh Gott, lass das Jahr endlich vorbei sein!“.
2016 war wirklich ein sehr heftiges Jahr für mich. Es ist rasend schnell vorbeigegangen und auch gesellschaftlich betrachtet sind einige krasse Sachen passiert, die mich sehr überrascht und verängstigt haben (Brexit, Türkei, Trump). Und trotzdem lächle ich und stimme nicht ein in dieses kollektive „2016 war ein Scheißjahr!“

Das mag euch vielleicht ein bisschen seltsam vorkommen, da ich dieses Jahr meine Mutter beerdigt habe.
Ich war auch ziemlich oft krank, und einige meiner Vorhaben, die ich gerne gemacht hätte, klappten nicht und zwischendurch gabs auch mal ein paar Katastrophen, die auch nicht hätten sein müssen. Ich hätte also allen Grund dazu, 2016 kacke zu finden.

Aber durch den Tod meiner Mutter habe ich etwas entdeckt, dass mir niemand mehr nehmen kann und das stimmt mich so dermaßen froh und glücklich, dass ich bald Glitzer furze.

Ich kann nicht genau beschreiben, was es ist, aber es fühlt sich so an, als hätte ich einen goldenen Anker in mir gefunden, der mich am Boden hält, damit ich mit dem Kopf im Weltall (oder in der Zukunft) sein kann.

Durch mein Biografie-Projekt konnte ich das ganze Jahr über sehr viel über mich lernen, was mich enorm weitergebracht hat.
Ich habe nicht mehr so viel Angst. Ich bin stolz auf alles, was ich dieses Jahr geleistet habe. Ey, ich hab sogar mal wieder ne Woche ohne Essen ausgehalten – einfach so! Diese Wiederentdeckung meiner eigenen Willenskraft kommt mir wie Magie vor. Ich habe einige Sachen, die ich mich früher nicht getraut hätte oder die mich deprimiert haben, selbst und ganz alleine geschafft. Ich bin mir selbst zum guten Freund geworden, habe mich auf die Suche nach meinen Werten gemacht, die mich seitdem ganz klar durch den Tag tragen und ich durfte viele tolle Menschen kennenlernen, die mich inspirieren.
Sich selbst akzeptieren ist nicht immer ganz einfach, aber sobald man mal anfängt damit, es überhaupt zu beschließen, gehts irgendwie voran. Hätte man mir auch mal sagen können. Gut, das mit den Sozialen Medien is noch ein Problem, aber auch daran arbeite ich :D Die kleinen Schritte zählen.

Tja, was noch? Eigentlich nichts. Ich freue mich auf die Zukunft.

Guten Rutsch!

7 Gedanken zu “Tschüss, 2016!

  1. Für mich war 2016 das Jahr der Veränderungen, der Changes und der Meilensteine.
    Positiv und negativ. Und ja: Ich freue mich (dennoch/ gerade deswegen) wie Bolle auf 2017, auf neue Chancen, Herausforderungen, Abenteuer.

    Ich habe meine Arme ausgebreitet, um die kommenden 365 Tage zu empfangen.
    Und hoffe zudem, wir sehen uns mal wieder persönlich.

    Herzlichst aus dem Süden
    M21

  2. Das hört sich so schön an, Frau DingDong! Und ich bin gespannt auf dein Jahresmotto. Sehr sogar. Wann rückst du damit raus?

    Und auf das Glitzer-Gefurze freu ich mich auch. Lass mal einen fahren. Wenigstens einen kleinen. :D

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