Türchen Nr. 1 – Sport und Bewegung

Mmadventskal
Herzlich willkommen zum ersten Türchen. Der Adventskalender ist eine Einladung an alle, mal kurz zu überlegen: „Wie hat sich Minimalismus auf mein Leben ausgewirkt?“ Schreib gerne in deinem Blog, als Kommentar oder in dein privates, geheimes Tagebuch. Du musst auch nicht jeden Tag mitmachen, eine Wochenzusammenfassung könnte auch gehen.

Ich fange mal mit einem einfachen Thema für das 1. Adventskalendertürchen an, weil das ja immer und wohl auch für die meisten aktuell ist.

Sport / Bewegung: Weniger Rumsitzen, mehr Bewegung! Habe ich mich in diesem Jahr mehr bewegt oder weniger? In welcher Hinsicht habe ich meine Bequemlichkeit reduziert?

Tja, also Bewegung habe ich dieses Jahr seeehr minimalisiert. Haha. Naja, das ist eigentlich nicht zum Lachen. Ich war zu oft krank oder es war immer irgendwas und dann bin ich auch zweimal so übel gestürzt, dass ich mein linkes Knie für einige Zeit nicht mehr richtig bewegen konnte.
Ich habe ja auch versucht eine sportliche Routine aufzubauen, aber bei meinen häufigen Dienstplanwechseln war dieses Vorhaben zum scheitern verurteilt. Daran hat sich bis jetzt nichts geändert.
Ich gestehe: Dieses Jahr hab ich an nur 19 Tagen Sport gemacht (Schwimmen, Laufen, Fitnesskurse), ist das nicht traurig?! IST DAS NICHT TRAURIG?! (darauf will ich keine Antwort ;D)
Manchmal verfluche ich mich selbst, dass ich mir ständig Notizen mache… :(

Die Alltagsbewegung und das ziellose Umherstreifen zählt nicht als Sport, aber als Bewegung. Und die war vorhanden, aber moderat. Reicht mir nicht. Da ist eindeutig Besserungsbedarf für 2015. Vielleicht habe ich mir auch einfach zu viel vorgenommen. Für nächstes Jahr muss ich mir eine bessere Lösung einfallen lassen. Meine Bequemlichkeit habe ich also nicht wirklich reduziert.

Wie ist das bei dir?

edit: Der Beiträge von Michael und Daniel

9 Gedanken zu “Türchen Nr. 1 – Sport und Bewegung

  1. Dieses Jahr ist bei mir auch so ein Jahr, wo ich kaum einen (das ist die Langform von keinen) Sport gemacht habe. Irgendwann habe ich mir sogar so ein technisches schnickschnack Gedöns gekauft, dass mich mit einem roten Balken daran erinnert, mich wieder zu bewegen. Nach einer Weile fand ich den roten Balken aber eigentlich ganz hübsch und habe nichts gemacht. Dafür hab ich mich im Schlaf bewegt, das konnte er nämlich auch messen und ich fand diese Bewegung reicht aus.
    So geht es nicht weiter. Sport macht mir Spaß, aber ich brauche Menschen um mich herum, die genauso begeistert mitmachen. Keine Maschinen an denen ich sitze oder Uhren auf denen ich schaue. Ich habe mir jetzt wieder eine Gruppe gesucht, die ganz in Ordnung zu sein scheint und auch die Sportart passt. Jetzt muss ich mich nur noch zum Verein bewegen um den Anmeldeantrag abzuholen ;)

  2. Hey,

    vielleicht hast du einfach doch noch nicht die richtige Sportart für dich gefunden. Bloß weil fast alle das Lauffieber packt, könntest du vielleicht viel glücklicher mit Badminton (oder welcher Sportart auch immer) sein. Das könnte ein Grund sein, warum es nicht so richtig funktionieren will.
    Falls es doch das Laufen sein soll:
    Mir hat die Mitgliedschaft in einem Verein sehr geholfen endlich dran zu bleiben und wirklich eine Routine zu entwickeln. Vielleicht gibt es auch ein Lauftreff in deiner Nähe? Vereine kosten meist nur recht wenig Geld und man bekommt gute Tipps von erfahrenen Läufern. Aber für mich das Wichtigste dabei sind die sozialen Kontakte. Das hatte mich ein wenig überrascht, weil ich gerade auch das alleine Laufen sehr entspannend finde. Aber wenn man mehrmals in der Woche laufen geht, dann ist es schon schöner, wenn man ein oder mehrere zum Unterhalten hat (besonders gut zum Dampfablassen, wenn es eine stressige Zeit ist).

    Mein Fazit zum Thema Sport und Bewegung in dem vergangenen Jahr: Ich bin sehr zufrieden mit mir, da ich regelmäßig gelaufen bin (Sport) und mich auch im Alltag häufig bewege (Fahrrad statt Auto usw.).

  3. Könntest du nicht auch als Alternative zu Fuß zur Arbeit gehen oder mit dem Rad fahren und ggf. wieder zurücklaufen/fahren?
    Mein Mann ist so zwar teilweise doppelt solang unterwegs (40 Min statt 20 Min), aber das ist schon echt viel und gut.

    Ich bin auch dabei mich zu einem Yogakurs aufzuraffen, allerdings wird es vor Weihnachten wohl nix (und eigentlich will ich schon seit Monaten hin :o))
    lg Nanne

  4. Erst mal ein großes Lob. Ich finde eure Adventskalenderidee einfach nur genial. Ich freu mich jeden Tag wie ein Schnitzel auf eure Beiträge.

    Zum Thema: Ich glaube, man darf das Thema „Sport machen“ nicht so verbissen angehen. Wenn du keine Motivation/Lust auf gezielten Sport hast, dann lass es. Wieso solltest du dich zu etwas zwingen? Bloß weil jeder Sport macht? (Vergleich: Bloß weil viele Minimalisten sich vegan oder vegetarisch ernähren, mach ich das doch auch nicht. Ich esse gerne Fleisch/Käse etc. und bezeichne mich trotzdem als Minimalistin. Ich möchte nicht auf darauf verzichten, weil es mir schmeckt. Und wenn ich darauf verzichten würde, würde ich mich verstellen und ich wäre nicht mehr ich. Und das ist mir aber wichtig. => Bloß weil viele Menschen um mich rum Sport machen, muss ich es ja auch nicht tun. Wenn ich keine Lust/Motivation dazu habe.)

    Aus deinem Beitrag klingt – für mich – heraus, dass du sehr enttäuscht über dich selber bist, dass du in diesem Jahr (deiner Meinung nach) wenig Sport gemacht hast. Und eigentlich ist es doch schade, wenn man über sich enttäuscht ist. Das muss ja nicht sein.

    Ich finde die Idee von Nanne daher super. Einfach mehr Bewegung in den Alltag integrieren. Das ist zwar kein „richtiger“ Sport (was ist eigentlich „richtiger Sport“?), aber immer noch 1000x besser als nix. Wenn dir dein Arbeitsweg zu weit für Rad oder Fuß ist, dann überleg, ob du nur ein Stück zu Fuß gehst oder mit dem Rad fährst. Nicht an der Haltestelle einsteigen, die in unmittelbarer Nähe von Wohnung oder Arbeit liegt, sondern eine Haltestelle zuvor/danach. So dass man ein Stück laufen kann. Ich glaube, dass man auch dadurch fitter wird und auch der Körper wird sich dafür bedanken. Und mit der Zeit kannst du es vielleicht steigern. Nicht eine Haltestelle zuvor/danach sondern zwei usw.

    1. Ach, noch mehr Alltagsbewegung reinbringen geht eigentlich nicht, weil ich auch auf Arbeit täglich 5-6 km hin- und her laufe. Ich fahre mit Bus und Bahn und die Haltestellen liegen auch immer ein Stück weit weg. Für Fahrrad ist mir die Strecke zu weit und dafür bin ich auch zu unfit. Ausserdem habe ich (noch) gar kein Fahrrad.
      Alltagsbewegung macht mich nur müde, hilft mir aber nicht beim Auspowern. Und die Bewegung will ich eigentlich. Klappt aber nicht wenn ich müde und hungrig bin und erst um 20:00 Feierabend habe. Aber vielleicht kaufe ich mir mal Inline Skates, das würde mir Spaß bringen! :D

  5. Liebe Frau DingDong,

    ich weiß nicht, ob ich jetzt völlig daneben liege oder den Punkt treffe, aber wenn ich deinen Antwortkommentar lese frage ich mich: Was willst du?

    Du bewegst dich scheinbar gut und viel (5 – 6 km pro Tag sind gut, finde ich), das mag auch ein Grund sein, warum du abends (körperlich?) müde bist.
    Wenn ich mal mit dem Auto zu Arbeit fahre, merke ich total wie körperlich unausgelastet ich bin.

    Ich glaube, dass du prinzipiell kein Fahrrad fahren möchtest, aber ich möchte aus Erfahrung noch ergänzen, dass man dafür nicht fit sein muss. Ich habe einfach immer einen Ruhetag eingelegt, sobald ich gemerkt habe, dass meine Kräfte schwinden und mich angenehm an jeden Tag mit dem Rad fahren dran getastet.
    Liebe Grüße
    Nanne

    1. Ich will kein Wackelpudding mehr sein. Und das kriegt man eben nur mit Krafttraining hin. Ich brauche Muskeln, damit mein Rücken nicht krumm wird und ich möchte flexibler sein, deshalb wäre Stretching, Yoga oder Pilates gut. Ausdauer zu haben wäre auch super, aber da ich schon mal mit dem Laufen angefangen habe, möchte ich gerne auch dabei bleiben.
      Ein Rad müsste ich erst auftreiben und dafür bin ich zu faul, vor allem wenn mir Inline-Skates mehr Spaß bringen würden.

      Ich weiß ja eh, dass das niemand versteht. Es klingt immer alles nach einer Ausrede. Weil es ja auch immer heißt „wenn man etwas wiiiirklich will, dann nimmt man sich auch die Zeit dafür“. Der Spruch klappt super bei allem möglichen. Ich habe genügend Zeit. Aber wenn der Körper nicht so richtig will (gerade bin ich wieder krank..toll), dann ist es ein Faktor, den man nicht so leicht ignorieren kann. Das bedeutet, ich sehe für mich nur zwei logische Möglichkeiten: 1. Viiiiel viiiiiiiiel kleiner anfangen. Wochenende oder Montags zum Sport gehen. Das kann ich organisatorisch hinbekommen. Dann mach ich eben erst mal nur 1x pro Woche Sport. Schade, aber geht ja wohl nicht anders. Bisher hat es ja nicht funktioniert :D
      und 2. Ich muss meinen Körper umprogrammieren, dass er nicht immer so müde ist. Also ausreichend Schlafen und auf Koffein verzichten und mich besser ernähren. Das hängt ja alles miteinander zusammen. Das finde ich unfassbar schwierig da mal einen „Startpunkt“ zu finden.

      Ich gebe nicht auf: Neues Jahr, neuer Versuch :D

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