Türchen Nr. 12 – Finanzen und Konsum

Mmadventskal
Der Adventskalender ist eine Einladung an alle, mal kurz zu überlegen: „Wie hat sich Minimalismus auf mein Leben ausgewirkt?“ Schreib gerne in deinem Blog, als Kommentar oder in dein privates, geheimes Tagebuch. Du musst auch nicht jeden Tag mitmachen, eine Wochenzusammenfassung könnte auch gehen.

Halbzeit! in 12 Tagen ist Heiligabend. Abgefahren. Die Leute drehen draußen durch, kaufen dieses Jahr für 238 Euro Weihnachtsgeschenke, die sie dann am 3.1. wieder umtauschen müssen :D
Grund genug uns heute mal Gedanke über unsere Finanzen und unser Konsumverhalten zu machen.
Inwiefern hat sich mein Konsumverhalten geändert? Gebe ich weniger aus? Habe ich Alternativen zum Geldausgeben entdeckt und genutzt? (z.B. Tauschkiste, Car-Sharing, DIY usw.) Habe ich eine Konsumdiät gemacht? Was hat es mir gebracht?

Eine Konsumdiät habe ich dieses Jahr nicht gemacht, weil ich so einkaufsfaul bin, dass ich das gar nicht machen muss. Ich gebe schon auch gerne Geld aus, z.B. für Comics, Malutensilien oder Washi-Tape aber laut meinem Haushaltsbuch hält sich das in Grenzen.
Die meiste Kohle verfeuere ich immer noch für Lebensmittel und Essen gehen, weil es mir das wert ist. Mein Haushaltsbuch ist wirklich eine wahre Fundgrube an Erkenntnissen! Falls du dich also fragen solltest, warum am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist, lege eines an und pflege es gut. Ich habe eine xcel-Tabelle, wo ich seit 2011 eintrage, wofür ich mein Geld ausgebe. (Einnahmen interessieren mich als Angestellte nicht so sehr, da reicht mir ein Blick auf den Kontoauszug). Da erkenne ich sofort wo meine Konsumeigenschaften liegen (definitiv nicht Klamottenshopping) und wo Einsparmöglichkeiten (Essen und Trinken unterwegs, alles ohne Rechnung, z.B. Bäcker – diese Liste führe ich im Filofax und trage am Monatsende den Gesamtbetrag in die xcel-Tabelle ein) sind.

Mein Konsumverhalten war schon seit jeher von Sparsamkeit geprägt. Und von Platzmangel. Ich hätte damals gerne mein Geld für Bücher rausgeworfen, aber da ich in meinem winzigen Teenagerzimmerchen nur 2 Regalbretter zur Verfügung hatte, bin ich auf die Bücherei ausgewichen. Dem Minimalismus war es förderlich und das hilft mir jetzt. Ein Notgroschen für schlimme Zeiten ist vorhanden – aber auch die Idee vom weniger Arbeiten müssen ist schön langsam umsetzbar…

Alternativen zum Geld ausgeben habe ich nicht wirklich genutzt. Klar, DIYs sind das Mittel meiner Wahl, wenn ich etwas brauche und ich es schnell und einfach selbst basteln kann. Ich kaufe zwar mehr Second Hand als vorher, aber Tauschkisten, Swap-Partys oder Verschenkläden habe ich nicht genutzt. Das habe ich mir aber für 2015 vorgenommen.

Hier die Beiträge von Michael und Daniel

Wie ist das bei dir? Führst du Haushaltsbuch? Welche Erfahrungen hast du mit Tauschhandel gemacht? Hast du eine Shopping-Diät unternommen? Wie wars?

Ein Gedanke zu “Türchen Nr. 12 – Finanzen und Konsum

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