Türchen Nr. 18 – Arbeitsplatz

Mmadventskal
Der Adventskalender ist eine Einladung an alle, mal kurz zu überlegen: „Wie hat sich Minimalismus auf mein Leben ausgewirkt?“ Schreib gerne in deinem Blog, als Kommentar oder in dein privates, geheimes Tagebuch. Du musst auch nicht jeden Tag mitmachen, eine Wochenzusammenfassung könnte auch gehen.

Liebe Kinder, gebt fein Acht, das Türchen Nummer achtzehn ist aufgemacht (supercool gereimt oder? nennt mich MC Blogmic!):
Wie zeigt sich Minimalismus am Arbeitsplatz? Habe ich weniger Stress, weil ich mehr loslassen kann? Was ist mit Aufschieberitis? Habe ich Methoden gefunden, Arbeitsabläufe und wiederkehrende Routinen zu vereinfachen? Wie sieht meine Karriere aus? Habe ich ein paar Fähigkeiten verbessert?

Lalala Minimalsimus und Arbeitsplatz ist gerade ein seeehr aktuelles Thema. Denn zum Jahresende gibts nen fetten-mega-heftigen Kehraus. Ich schmeiss alles in die „Ablage rund“, was sich nicht bewährt hat, was sich erledigt hat, was kompletter Bullshit war. Schön ist das!!!! Und das neue Jahr liegt frisch und blank und klar vor einem und ich bin ganz aufgeregt, dass ich wieder 365 Tage lang Zeit habe, etwas völlig Neues zu denken.
Durch seltsame Personalpolitik bin ich nun angehalten, kürzer zu treten. Mir wurde Minimalismus also aufgezwungen. Das hätte mich früher geärgert, aber jetzt nehme ich es dankbar als Geschenk an und bleibe neugierig, was sich sonst noch so alles entwickelt.

Die Organisation auf Arbeit nehme ich auch ziemlich locker. Ich habe eine Monatsroutine entwickelt, eine tägliche To-Do-Liste mit kleinen Häppchen und viel Spaß und wenn was liegen bleibt, na und? Ich operiere nicht am offenen Herzen, also macht es nicht wirklich was aus, wenn es nicht sofort erledigt wurde. Ich hoffe, dass das so bleiben kann.
Desweiteren habe ich in meinem 9-5 Job jeden Tag die Möglichkeit mich zu entscheiden was mir Wichtig ist: Mach ich Überstunden oder lass ich es bleiben? Manchmal sind sie notwendig, aber seit einiger Zeit sage ich öfter NÖ und geh nach Hause. Die Welt geht nicht unter, wenn ich es am nächsten Tag erledige. Ich schiebe also schon mal Aufgaben auf, aber es ist nicht schlimm.
Oder wenn ich es delegiere. Damit hatte ich als Führungskraft-Frischling so meine Schwierigkeiten. Da musste ich mir wirklich erstmal einen Ruck geben – und siehe da – es klappt! (ja ich gebs zu, manchmal klappts überhaupt nicht, aber ok…ich lerne ja noch)

Die Umsetzung dieser Gedanken war zwar nicht so leicht, wie sich das hier liest, aber seit ich es akzeptiert habe, sehe ich vieles klarer und kann meine Energien besser einplanen. Und ja, ich bilde mir ein produktiver zu sein.

Über das Thema Minimalismus am Arbeitsplatz kann man Bände füllen! Deshalb lass ich es jetzt bleiben.

Hier die Beiträge von Michael und Daniel(der sich mit Geiz und Gier beschäftigt).

Wie ist das bei dir? Wie sieht dein minimalistischer Arbeitsplatz aus? Wie hat dir Minimalismus geholfen, fokussierter zu arbeiten?

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