Türchen Nr. 19 – Kreativität

Mmadventskal
Der Adventskalender ist eine Einladung an alle, mal kurz zu überlegen: „Wie hat sich Minimalismus auf mein Leben ausgewirkt?“ Schreib gerne in deinem Blog, als Kommentar oder in dein privates, geheimes Tagebuch. Du musst auch nicht jeden Tag mitmachen, eine Wochenzusammenfassung könnte auch gehen.

Heute gehts um Kreativität und Minimalismus: Neue Projekte, wieder begonnene Projekte, Ausstellungen, Blogging, Inspiration: Wie wirkt sich Minimalismus auf meine Kreativität aus? Blockiert das Reduzieren oder stärkt es den Flow? Was inspiriert mich? Habe ich etwas Neues gelernt?

Tja, was soll ich sagen, die Kunst lag dieses Jahr ziemlich brach. Was nicht an mangelnder Kreativität lag, sondern eher an Zeitmangel bzw. anderen Prioritäten (visueller Input mittels Comics und Filme). Mein 30-Tage-Projekt war super, um mal wieder ein bisschen kreativer zu sein und um das Ganze im Alltag mehr unterzubringen, aber vor großformatigen Bildern fürchte ich mich noch immer und es gab keinen VHS-Kurs um dem entgegen zu wirken :D
Ich traue mich nächstes Jahr. Vielleicht.

Blogger-Burn-out hab ich gottseidank noch nicht, Themen für Beiträge hab ich genug…

Trotzdem frage ich mich, was für die Kreativtät förderlicher ist.
Wenn ich z.B. Collagen mache oder an Art Journals bastle, brauche ich Chaos. Schnipsel, Buntes, Washi-Tape Reste, alles verteilt auf Tisch und Boden. Und wenn ich mal nicht weiterkomme, dann bleibt das so liegen und ich starre die verschiedenen Elemente so lange an, bis sich was zeigt.
Sonst macht mich Unordnung ein bisschen plemplem, aber in Sachen Kunst und DIY brauche ich das. Keine Ahnung warum.

Andererseits: Die diesjährige Sommer-Blogpause hat mir super gut getan und ich glaube, das war auch nötig um meine kreativen (Schreib-)Kräfte wieder aufzuladen.

Was also stimmt?
Chaos, viel, Unordnung = Kreativ und im Flow?
Steril, aufgeräumt, ordentlich = Blockade?

Stimmt beides, bezogen auf Hobby und Laune? Hm.
Ich hab da noch keine Idee, nutze es aber so wie es ist. Auch in Großformat. (Vielleicht!)

Hier die Beiträge von Michael und Daniel.

Wie ist das bei dir? Was lässt deinen kreativen Saft fliessen?

3 Gedanken zu “Türchen Nr. 19 – Kreativität

  1. Liebe Frau DingDong,

    bei mir ist es genau andersherum: Ich brauche die äußere Ordnung sozusagen als stabiles Fundament, auf dem sich dann meine Kreativität entfalten kann. Erst wenn mein Schreibtisch aufgeräumt und meine ToDo-Liste nicht mehr ausufert, ist mein Kopf für kreative Dinge (bei mir vor allem schreiben) bereit.

    Liebe Grüße, Svenja

  2. Zug fahren,
    da gibt es kein stoppen mehr für meine kreativen Gedanken.

    Ich kenn das mit dem Zwiespalt zwischen Ordnung und kreativen Chaos. Am liebsten hätte ich ein getrenntes Atelier, wo es chaotisch aussehen darf. So könnte man Zuhause schön Ordnung halten :)

  3. Zum Anfangen brauch ich Ordnung. Ich bin sonst so leicht abgelenkt. Aber währenddessen kanns ruhig ausschauen als hätte die Bombe eingeschlagen.

    Luni und ich überlegen uns übrigens die Adventkalenderfragen auch grad bei uns im Blog, aber ein bisschen kürzer und gestraffter.

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