Türchen Nr. 20 – Mentales Gerümpel

Mmadventskal
Der Adventskalender ist eine Einladung an alle, mal kurz zu überlegen: „Wie hat sich Minimalismus auf mein Leben ausgewirkt?“ Schreib gerne in deinem Blog, als Kommentar oder in dein privates, geheimes Tagebuch. Du musst auch nicht jeden Tag mitmachen, eine Wochenzusammenfassung könnte auch gehen.

Heute im Türchen Nr. 20: Weniger Ängste, Sorgen und Stress – mehr Lebensfreude! Welches Mentales Gerümpel schleppe ich so mit mir rum und wie kann ich es loswerden? Wie kann ich eine minimalistische Lebensweise dafür einsetzen, mehr Lebensfreude zu gewinnen?

Mit dem Thema mentalem Gerümpel hab ich mich ja erst vor kurzem beschäftigt.
Meine letzte Spontan-Ausleihe war ein Buch mit dem Titel „Stadt, Land, Überfluss“ wo in verschiedenen Kategorien der Wahnsinn unserer heutigen Gesellschaft beleuchtet wird. Seit dem frage ich mich: Wann ist die Welt eigentlich so irre geworden? Wie viel Wahnsinn und Leid kann man als Mensch eigentlich noch ertragen?
Und: Was können wir als Gesellschaft dagegen tun? Wie kann ich da mithelfen?

Klar kann ich Nachrichten ausblenden und mich vom Internet abnabeln, aber wird die Welt dadurch besser, weil ICH ruhiger bin? Oder sollte man nicht viel eher so gut wie möglich informiert sein, dass man seine Meinung auch vertreten kann, falls es mal mit irgendwem zu Diskussionen kommt?!
Wo hört da Gerümpel auf und wo fängt selbstbestimmtes Denken an?

Meine Ideen für das Loslassen von mentalem Gerümpel helfen da nicht wirklich weiter, oder? Das ist doch bestenfalls ein bisschen Psychohygiene.

Wenn ich meinen minimalistischen Werkzeugkoffer öffne und frage: „Was braucht die Welt?“ oder „Was ist wichtig für die Welt?“
Dann fallen mir spontan Dinge ein wie: Langsamkeit. Vertrauen. Respekt. Toleranz. Frieden. Eine intakte Umwelt.

Und dann landet man wieder bei sich selbst. Wie hilft mir eine minimalistische Lebensweise dabei, genau diese, für die Welt wichtigen Dinge, umzusetzen?
Wenn ich das anhand der Kategorien des Buches festmache, ist das z.B. weniger Essen und dabei weniger Essen verschwenden. Oder seinen Körper akzeptieren und ein bisschen Bewegung an der frischen Luft, statt Schönheits-OPs, die einen depressiv machen. Oder Kräutertee und Bettruhe statt Wunderpillen und Pharmainteressen.

Hier der Beitrag von Michael und der von Daniel.

Was braucht die Welt?

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