Türchen Nr. 4 – Aussehen und Stil

Mmadventskal
Der Adventskalender ist eine Einladung an alle, mal kurz zu überlegen: „Wie hat sich Minimalismus auf mein Leben ausgewirkt?“ Schreib gerne in deinem Blog, als Kommentar oder in dein privates, geheimes Tagebuch. Du musst auch nicht jeden Tag mitmachen, eine Wochenzusammenfassung könnte auch gehen.

Ja, auch bei Türchen Nr. 4 gehts um unsere „Aussenhülle“, unseren Körper. Ein großes Thema auf derzeitigen Minimalismus-Blogs ist ja das #333Projekt.
Ich bin (leider) kein Modepüppchen, bin auch zu faul zum „shoppen“, aber manchmal will (und muss!)man sich auch mal entsprechend kleiden.
Darum gehts hier also heute. Minimalimus, Stilfindung und weniger Klamotten für mehr effektiven Einsatz:

Weniger Klamottenleichen, mehr geliebte Qualität! Wie konnte ich meine Garderobe reduzieren? Hängen da nur noch Lieblingsteile im Schrank? Wie sieht es mit Make-up, Parfüm, Pflegeprodukte aus? Habe ich mich in diesen Bereichen auf ein „genug“ beschränkt? Hat sich dadurch etwas vereinfacht?

Tjaaaaa, mal überlegen. 33 Teile sind es nicht. Eher 200. Mit allem. Sportklamotten, Unterwäsche, Socken. 200 Teile. Der Schrank ist gefüllt, ich ziehe alles an. Vielleicht ist es ein bisschen mehr, vielleicht weniger. Ich sortiere immer „on the go“ aus, da fehlt mir momentan der Überblick. Bisher bin ich nicht dazu gekommen noch mal gezielter auszumisten und eine Inventur anzufertigen. Eine Inventur macht bei Klamotten völlig Sinn. So kann ich sofort erkennen, was ich brauche und wovon ich genug habe. Einkaufen muss ich fast nicht mehr, ab und zu mal eine neue Jeans.
Eine Arbeitskollegin schenkt mir ihre aussortierten Sachen und das finde ich super. 1. Haben wir die gleiche Größe, 2. sind das nur hochwertige, gutaussehende Klamotten und 3. muss ich nicht losrennen und was kaufen.
Warum das Thema Stil noch hinzukommt? Weil ich durch Minimalismus endlich mal klarer sehen kann, wie ich mich anziehen und ausdrücken will. Wie gesagt, ich bin kein Modepüppchen, aber es ist extrem hilfreich zu wissen was man mag und womit man sich wohlfühlt und was einem steht, denn dann kann man den ganzen hässlichen Mist im Laden/Onlineshop sofort rausfiltern.
Das ist vor allem beim Shoppen in Second-Hand-Läden hilfreich. Man sucht ganz bestimmte Sachen. Wenn man sie in den entsprechenden Abteilungen nicht findet, spart man unendlich viel Zeit. (Meistens ist es dort nach Farbe sortiert, warum das nicht immer und überall so sein kann ist mir ein Rätsel!)
Oh und die Qualität! Ich kaufe nix mehr was im Laden schon Fäden verliert. Ich zupfe und ziehe, drehe um und lass es meistens liegen. Weils so minderwertig ist. Und weil ich keinen Bock mehr drauf habe.

Apropos Zeit: Mit meiner fast nicht mehr vorhandenen Make-up und Pflegeroutine ist es morgens ziemlich einfach. Und auch sonst: Wie viel Lebenszeit habe ich wohl gewonnen, seit ich nicht alle paar Wochen in der Drogerie Pflegeprodukte aussuchen muss?
Seit 3 Wochen benutze ich hin und wieder ein bisschen Make-up, weil mir der Alltag zu grau wurde. Und es erstaunt mich total was dann passiert. Da rennt man einmal mit nem farbigen Lidstrich rum und sofort sind die Leute netter. Komisch.

Also ich finde, diese Bereich sind bei mir ziiiiemlich minimalisiert. Ich spare ja auch sooo viel Müll, ein netter Nebeneffekt.

Der Beitrag von Daniel und der von Michael

Wie ist das bei dir? Nur noch Lieblingsteile im Schrank? Oder Klamottenkreislauf? Hast du ne einfache Kosmetik- und Pflegeroutine?

4 Gedanken zu “Türchen Nr. 4 – Aussehen und Stil

  1. Mein Kleiderschrank ist voll bis oben hin. Das habe ich mir alles entweder gekauft, schenken lassen, manches wurde bei meiner Arbeit als Fundsache abgegeben und nie wieder abgeholt, das hab ich dann übernommen, wenn es mir gefallen hat. Leider sieht es mit meinem Kosmetikregal ähnlich aus, das ist auch ziemlich voll gestellt. Fürs nächste Jahr brauche ich in keinen Drogeriemarkt mehr zu gehen. Ich hab von allem mehr als genug. Das belastet mich auch ziemlich, aber alles wird benutzt werden, bis es alle ist. Danach wird aber nichts mehr neu gekauft. Wewnn diese unsäglichen Deos, Cremes, Renigungsmittel, etc. endlich alle sind, werde ich entweder es komplett selber herstellen oder aber ganz darauf verzichten.
    Meine Regel (kein Vorsatz!) fürs neue Jahr wird auch bei mir lauten, mir keine neuen Klamotten, Schuhe, Taschen mehr zu kaufen. Ich will endlich weg von diesem hübscher, neuer, besser und hin zu mehr Wirklichkeit. Außerdem habe ich ja mehr als genug im Schrank :D
    Meine Pflegeroutine ist auch momentan sher ausgeprägt, weil ich das Zeug alle haben möchte. Duschen, eincremen, Deo, Gesicht pflegen, schminken, … Aber so braucht sich das nach und nach auf und wird endlich weniger werden.
    Und zum Schluss, ich finde den Minimalismus-Adventskalender einfach nur großartig. Viel besser als mein Adventskalender, den ich von meiner Mutter geschenkt bekommen habe, in dem sich Pflegeprodukte befinden -.-

  2. Ist ja witzig, ich habe auch vor einigen Wochen wieder angefangen, mich zu schminken, nachdem ich bei meinem großen Umbruch 2008 auch alles Make-up usw. rigoros aus meinem Leben geschmissen hatte. Jetzt mag ich langsam wieder ein wenig Luxus und Schönheit. Ich bin zwar Minimalistin, aber nicht Asketin. Ich habe dazu in meinem Beitrag zu meiner eigenen Minimalismus der Fülle-Blogparade geschrieben, die noch läuft und die ich oben mal für Interessenten verlinkt habe.

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