Türchen Nr. 8 – Ausmistaktionen

Mmadventskal
Der Adventskalender ist eine Einladung an alle, mal kurz zu überlegen: „Wie hat sich Minimalismus auf mein Leben ausgewirkt?“ Schreib gerne in deinem Blog, als Kommentar oder in dein privates, geheimes Tagebuch. Du musst auch nicht jeden Tag mitmachen, eine Wochenzusammenfassung könnte auch gehen.

Türchen 7 wohlbedacht, heute endlich: Nummer 8! Das Thema finde ich ziemlich einfach, weil so fast alle starten, oder?
Wie kam ich mit dem Entrümpeln voran? Welche Bereiche der Wohnung/im Haus sind nun aufs Minimum reduziert? Habe ich einen neuen Einrichtungsstil gefunden? Was muss noch erledigt werden?

Hm. Entrümpeln…
So richtige Projekte habe ich eigentlich nicht mehr, bei mir passiert Entrümpeln immer zwischendurch. Wenn ich ein T-Shirt anziehe und ich merke, dass es doch schon komplett hinüber ist, dann kommts weg. Vorteil: Es ist weg. Nachteil: Ich weiß gar nicht, wie viele T-Shirts ich noch habe. Vielleicht sollte ich mal wieder mehr Projekte machen, in kleinen Portionen, damit alles schnell erledigt ist und ich wieder den Überblick habe.
Große Entrümpelungsaktionen hatte dieses Jahr eigentlich nur Herr DingDong. Wir haben unser Schlafzimmer renoviert. Da mussten Regale abgebaut und sauber gemacht werden, Tapeten abgekratzt werden. Weiße Farbe drauf, alles wieder aufbauen und gottseidank wurde zwischendurch richtig viel entsorgt. Ich weiß gar nicht wie das kommt, aber ich hatte bisher nur wertlosen Plunder zu entrümpeln. Herr DingDong hat wirkliche Schätze, die bestimmt ein hübsches Taschengeld reinbringen.

Bad Nr. 1 ist total minimalistisch. Das stehen wenig Produkte drin und wir achten darauf, dass Duschvorhang und Handtücher immer in weiß sind um den Gesamteindruck zu verstärken. Ich fühle mich dort richtig wohl.
Überhaupt: weiß, weiß weiß! So viel wie möglich in Weiß. Das tut mir gut.

Das Ausmisten bei mir ist nicht mehr so klar definiert. Ich habe immer noch Zeug, viel Zeug. Auch wenn das auf den ersten Blick nicht „minimalistisch“ wirkt, kenn ich doch tatsächlich alle meine Sachen. Ich brauch auch irgendwie das kreative Chaos, um kreativ zu bleiben. Nur leider ist eine vollgestopfte Wohnung auch ein vollgestopfter Geist. Stress auf der Arbeit oder sonstige Verpeiltheit äußert sich sofort in Chaos, dass sich auf meinen Schreibtisch ausbreitet.
Das Zeug, das ich rauswerfe, macht optisch keinen allzu großen Unterschied.
Hm.
Da muss also noch mehr raus, damit es wieder einen Unterschied macht :D Also im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, nur der Kleinkram stört.
Der nächste Renovierungskandidat ist das Bad.

Die Beiträge von Michael und Daniel sind auch spannend!

Wie ist das bei dir? An welchem Punkt bist du angekommen? Muss noch das Grobe raus oder ist auch schon Feinschliff angesagt?

6 Gedanken zu “Türchen Nr. 8 – Ausmistaktionen

  1. Da hab ich im Sommer sowohl beide ehemaligen Mitbewohner als auch sämtliche, nach ihrem Auszug noch hier gebliebenen Plastikdosen in der Küche losgelassen und fühlte mich grad so richtig frei und aufgeräumt – da zieht ein neuer Mitbewohner ein mit Sack und Pack und Regal und Vorräten und eigenem Garderobenständer für den Flur, viel Kosmetik für’s Bad und – der Knüller: Mit batteriebetriebenem Sagrotanspender und lila lavendelbedufteten Müllbeuteln. Das passt ja :D (Wir verstehen uns trotzdem.)

  2. Ich bin endlich beim Feinschliff angekommen. Immer wieder fliegen Kleinigkeiten aus der Wohnung. Neues kommt kaum noch herein. Wirklich leer ist es allerdings noch nicht.
    Bis Weihnachten möchte ich mit dem Feinschliff durch sein. Dann starte ich ins neue Jahr endlich so, wie ich es mir vor einigen Jahren erträumt habe: alles an seinem Platz.

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