Türchen Nr. 9 – Morgen- und Abendroutine

Mmadventskal
Der Adventskalender ist eine Einladung an alle, mal kurz zu überlegen: „Wie hat sich Minimalismus auf mein Leben ausgewirkt?“ Schreib gerne in deinem Blog, als Kommentar oder in dein privates, geheimes Tagebuch. Du musst auch nicht jeden Tag mitmachen, eine Wochenzusammenfassung könnte auch gehen.

Willkommem zum 9. Türchen. Heute gehts um (m)eine Morgen- und Abendroutine.

Hat sich meine Morgenroutine und/oder meine Abendroutine vereinfacht? Wenn nicht, wie kann ich sie vereinfachen? (Z.B. morgens mal auf Make-up verzichten, abends schon die Tasche für den nächsten Tag packen)

Ich gestehe, ich liebe diese Thema schon immer. Als ich die ersten Versuche in Richtung Minimalimus gestartet habe, lernte ich durch diverse Organisationsblogs wie man seine Morgenroutine „streamlined“. Das hat mich fasziniert, das wollte ich wissen.
Und nun ist es echt ne coole Gewohnheit, die mir gute Dienst leistet. Ich kann nämlich 1 Stunde länger schlafen. Hammer, oder?

Durch mein weitgehend produktfreies Leben kann ich morgens in 10 Minuten fertig sein. Wenn ich will. Meistens gönne ich mir aber nach den 10 Minuten auch noch mehr Zeit zum trödeln. Ich sitze da und schreibe Mails oder lese in meinem Buch. Manchmal schreibe ich auch Tagebuch und trinke Kaffee. Und wenn ich Spätdienst habe, ist auch mal ein schönes, langes Frühstück mit Herrn DingDong drin. Da fühlt sich so ein blöder Dienstag wie ein Sonntag an. Ich halte dabei aber nicht viel von diesem „become an early riser“ – Geschwätz. Warum soll ich denn um 5 oder 6 Uhr aufstehen, wenn ich weder will noch muss? Ich muss ja entsprechend früher ins Bett.
Das ist doch blödsinnig! Jeder Körper braucht eine bestimmte Menge an Schlaf. Ich bin abends generell fitter als morgens, also habe ich mir diese Routinen ausgedacht.

Meine übliche, minimalistische Morgenroutine:
Aufstehen
Anziehen
Tee oder Kaffee kochen und trinken
Haare spülen (Bed Head bei kurzen Haaren…) oder Duschen
Tasche nehmen, Schuhe und Jacke an und raus.

Das ist Standard.

Meine übliche, minimalistische Feierabendroutine ist viel flexibler, beinhaltet aber immer:
Klamotten bereit legen
Tasche/Rucksack für den morgigen Tag packen
Filofax-Check: Was konnte ich nicht erledigen, was muss noch getan werden usw. Ich plane grob den morgigen Tag.

Mit solchen Routinen kann ich als Arbeitnehmer mehr aus meiner freien Zeit machen. Ich vergeude keine unnötige Zeit mit Schlüsselsuche oder „noch mal zurück in die Wohnung rennen“, weil ich was vergessen habe. Das finde ich sehr hilfreich und erleichternd.

Hier der Beitrag von Daniel und der von Michael

Wie ist das bei dir? Hast du eine Morgenroutine? Wie sieht deine Abendroutine aus? Bist du „early riser“?

4 Gedanken zu “Türchen Nr. 9 – Morgen- und Abendroutine

  1. Hallo Frau Ding Dong,

    Endlich sagt es mal einer: Ja, dieses Geschwätz vom frühen Aufstehen, angeblich ja DAS Geheimnis aller glücklichen und erfolgreichen Menschen, ist total bescheuert. Ich habs versucht, mein Körper sträubt sich dagegen. Mein Freund übrigens auch. Ich mag nicht morgens ungeduscht und hungrig vorm Computer sitzen, nur weil einige Menschen in dieser Zeit die besten Ideen und produktivsten Phasen haben.
    Morgen- und Abendroutinen entwickeln sich irgendwann ja ganz von alleine. Ich brauche morgens allerdings ziemlich lange, so 2 Stunden mit Frühstück und Lesen und Duschen und Anziehen und Degus füttern und Wohnung lüften, bis ich mal in die Pötte komme. Manchmal denke ich, das ginge auch schneller.

    Liebe Grüße
    Pia

  2. Liebe Frau Dingdong, liebe Pia,

    ha, das frühe Aufstehen! Damit hab ich mich auch jahrelang rumgequält. Zuerst, weil ich musste, dann, weil ich dachte, dass ich immer noch müsste, um Minimalist und erfolgreiche Bloggerin usw. zu sein. Alles Quatsch. Irgendwann ist mir aufgegangen, dass ich mich unnötig quäle. Keine #Selbstliebe, oh nein!

    Seit diesem Jahr ungefähr kann ich entspannt bis mittags schlafen, ohne schlechtes Gewissen. Und dann kann ich mir auch inzwischen sagen, dass der Tag noch lang ist, kein Grund zur Eile, und meine kreativen Einfälle kommen zuverlässig. Später am Tag.

    Bei mir im Blog ist heute übrigens – wie jede Woche – Dankeschön-Dienstag. Link steht oben unter meinem Namen ;)

  3. Ich brauche auch morgens so ca. 1,5 Stunden zum hochfahren bis ich das Haus verlassen kann. Seit ich abends anstatt morgens dusche und diese gewonnene Zeit zum frühstücken nutze komme ich sehr viel besser in den Alltag. Meine produktivste Phase ist am späten Vormittag und zur ‚Happy Hour‘. Runterfahren: Körperpflege, lesen, schreiben, …

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