FAQ

FAQ

Warum eigentlich „Schwingelschwingeldingdong“?
Ist beim Rumblödeln entstanden und hat keine Bedeutung. In Momenten des Schwachsinns findet man vieles ziemlich lustig. Ich hatte viel zu Lachen, deshalb dachte ich: „Das ist ein super-cooler Name für ’ne Domain“ – Vergisst man auch nicht so leicht, oder? ;)

Lebst du nur mit einem Rucksack voller Sachen???
Nö. Ich habe definitv mehr als die berühmten 100 Dinge. Und das find ich auch gut. Anstatt sofort alles wegzugeben, verfolge ich den Ansatz, nichts Unnötiges mehr zu kaufen und aus dem zu schöpfen was ich habe.

Was bedeutet für dich Minimalismus?
Eine minimalistische Lebensweise hilft mir Urvertrauen ins Leben zu entwickeln, keine Angst (z.b. vor ökonomischen Unsicherheiten) haben zu müssen, klar denken und handeln zu können, eigenverantwortlich und bewusst im Einklang mit dem zu leben, was ich wirklich will. Ich weiß was ich brauche, weil ich es geübt habe und immer noch übe.

Ich will auch minimalistischer leben. Wie soll ich anfangen?
1. Nachdenken
2. Herausfinden, was du brauchst und magst
3. Alles andere loswerden
4. weiter nachdenken

Ich will auch gerne bloggen. Wie soll ich anfangen?
Die Kurzfassung: Schreib über das was du gerne magst und schreibe regelmäßig (wobei du das „regelmäßig“ individuell von deinem Zeitbudget abhängt). Guck dir die Blogs, die du gerne liest, mal genauer an und frage dich, was dir daran so gefällt. Mach dich schlau, besuch VHS-Kurse, quetsch deinen SocialMedia-Manager im Unternehmen aus oder stöber in der Bücherei. Oh und pack ein paar nette Bilder oder Grafiken dazu. Jeder mag Bilder. Alle anderen Strategien stehen schon irgendwo im Internet.

Wo kann ich dich und/oder andere Minimalisten mal treffen?
z.B. auf einem der mittlerweile zahlreichen Minimalismus-Stammtische. Komm vorbei! Da sind nur nette Menschen, die viele tolle Gedanken haben. Falls du noch keinen Stammtisch in der Nähe hast, erfinde einfach einen und probiere es mal aus.

Kennst du Filme, in denen das Thema „Minimalismus“ vorkommt?
Ja. Spontan fällen mir zwei Dokumentarfilme ein: „My Stuff“ von Petri Luukkainen (Review hier) und „Speed – auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ Eine weitere Liste von Filmen findest du hier. Gerne ergänzen.

Ich will mich zum Thema „Minimalismus“ erstmal einlesen. Mit nem Buch. Hast du Tipps?
Klar! Hier und hier

Ich will eine minimalistische Lebensweise umsetzen, mein Partner/meine Partnerin leider überhaupt nicht. Was kann ich tun, um nicht verrückt zu werden???

Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Du hast dich in ihn/sie verliebt, weil es genau dieser Mensch ist und kein anderer. Lebensstiländerungen sind nie einfach, auch zu zweit nicht. Deshalb: Geduld. Alles der Reihe nach, Schritt für Schritt. Erkläre ihm/ihr, das du entrümpeln willst, weil du gerne ausprobieren möchtest, wie sich ein „weniger“ anfühlt, ob das wirklich was ändert und vereinfacht. Frage ihn/sie ob er/sie mitmachen will. Wenn nicht: Kümmer dich erst um deinen Kram und mach es komplett fertig. Wenn der Partner wirklich nicht mitziehen will, einigt euch auf eine minimalistische Zone, z.B. das Bad oder die Küche, wo so wenig Zeug rumfliegt, wie möglich. Unordnung entsteht, wenn die Dinge keinen Platz haben oder keine Entscheidung getroffen wurde.  Erzähle darüber, wie es dir mit einem „weniger“ geht. Überlegt gemeinsam, ob es schöner ist, wenn weniger da ist und überlegt gemeinsam, warum es euch nicht gefällt, wenn es leer ist. Womit füllt ihr die Leere? Mit Erfahrungen oder Dingen? Kommt ins Gespräch! Und: Ein Update in der Wohnung schadet nie. Also kann man das Ausmisten gleich mal mit einer kleinen Renovierung oder einem ordentlichen Frühjahrsputz verbinden.

Lebst du denn komplett plastik- bzw. müllfrei?
Nein, leider nicht. Ich reinige mein Gewissen damit, das ich einige Bereiche müllfrei gestalte (z.B. im Badezimmer) und in anderen Bereichen Kompromisse mache (z.B. Lebensmittel). Meine Arbeitszeiten passen nicht wirklich zu den Zeiten von Wochenmärkten bzw. bin auch zu faul mit sämtlichen Gerödel (Boxen und Gläser und natürlich Lebensmittel) von der Arbeit quer durch die Stadt zu fahren, daher muss ich improviseren. Ich bleibe dran, sehe es aber nicht so verbissen, denn ich glaube nicht, dass wir in Europa das Hauptproblem sind. Deshalb mach ich mir jetzt nicht so den Stress. Ich halte weder was von Bambuszahnbürsten noch von der Internetidee, man brauche möglichst viele Sachen aus Glas, Stoff oder Edelstahl, um plastikfrei zu leben. Wenn du eh nie Frischhaltefolie benutzt, brauchst du auch keine Bienenwachstücher.

Ich will auch plastik-bzw. müllfreier Leben. Hast du einen Tipp wie ich damit anfangen kann?
In diesem Beitrag habe ich ein paar Links zu Broschüren gesammelt, die bestimmt eine gute Starthilfe sind. Dann habe ich noch eine Liste mit ein paar Tipps, die man relativ leicht im Alltag umsetzen kann. Wie dein müllfreier Alltag aussehen kann, probierst du am Besten selbst mit einer Challenge aus, damit lernst du echt am meisten über dich und deine Gewohnheiten. Der wichtigste Tipp ist allerdings immer noch der leichteste: Hab immer immer immer einen Beutel dabei.