Wandern und Minimalismus

Erstmal „‚tschuldigung“, dass es gestern keinen Post gab. Ich hab momentan – erstaunlicherweise?! – viel zu tun.

Ich will heute nur eine tolle Sache vorstellen. Und zwar diese:
Christof Herrmann ist von Forchheim nach Venedig gewandert – 52 Tage hat die Tour insgesamt gedauert. Regen, Sonne, Insektenstiche, Höhen und Tiefen – alles zu Fuß mit minimalem Aufwand und Gepäck. Christof hatte den Mut seinen Job an den Nagel zu hängen und sich dem Minimalismus verschrieben. Einen tollen Artikel und seinen Reisebericht gibt es auf seiner Facebookseite. Bald wird er auch unter www.einfachbewusst.de über Minimalismus und Nachhaltigkeit schreiben.

Als ich Christofs Geschichte verfolgt habe, ist mir erst wieder aufgefallen, wie „modern“ Wandern wieder erlebt wird. Zumindest waren auch Frauenblättchen voll davon. Meine Chefin hat das Wandern und auch das Pilgern für sich entdeckt. Auf meine Nachfrage, was ihr daran so gefällt, meinte sie, dass es sie es einfach so schön findet, mit „allem was man braucht und nicht mehr“ in der Natur unterwegs zu sein. Vielleicht ist Wandern so beliebt, weil es langsam und überschaubar ist. Und dadurch erlebt man die Natur natürlich auch viel bewusster.
Mir macht Wandern auch viel Spaß, allerdings sind das hier in Hamburg eher Spaziergänge, die den ganzen Tag dauern ;D

Gehst du gerne Wandern?

3 Gedanken zu “Wandern und Minimalismus

  1. Da staunte ich aber als ich im Google Reader in Deinem Artikel meinen Namen las. Vielen Dank für die Vorstellung!

    Einen interessanten Aspekt möchte ich noch hinzufügen: Auf dem „Traumpfad München Venedig“ traf ich immer wieder Wanderer, die wie ich nach Ankunft am Markusplatz ihrem Leben eine neue Richtung geben wollten oder mussten. Sie hatten gerade das Fachabitur bestanden, das Studium beendet oder die eigene Firma verkauft, planten eine Selbstständigkeit, verarbeiteten eine Trennung oder gingen in Rente. Oft liefen wir ein Stück oder gleich mehrere Tage zusammen. Der gleiche Weg und die ähnliche Lebenssituation bildeten einen Bund, wie man es immer wieder von den Begegenungen auf dem Jakobsweg liest.

  2. Na das passt doch großartig! Ich bin vor 2 1/2 Wochen den West Highland Way in Schottland mit 12kg Gepäck (inklusive Rucksack, Zelt, Schlafsack und Isomatte) gewandert. Das war wirklich minimal und very basic ;-)

    Gruß

    Frank

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