Wochenrückblick

Das war also Woche 2 im Minus-1-Experiment. Diese Woche sollte ich auf Fastfood und Zwischenmahlzeiten verzichten. Mein Bericht kommt am Dienstag, bis dahin müsst ihr euch noch gedulden. Aber ich verrate schon mal das: Es war nicht so spektakulär wie die zuckerfreie Woche. Wobei das natürlich bei jedem anders sein kann/muss!
Ansonsten war die Woche ja entspannt, ich hatte Montag und Mittwoch frei und das Arbeiten an den anderen Tag war eigentlich okay. Nur wundern mich immer diese Hamsterkäufe vor den Feiertagen. Die Leute decken sich ein wie vor einem Atomkrieg, dabei haben die Läden nur einen Tag geschlossen?? Sehr seltsam.

Gesehen: „Northanger Abbey“ (BBC-Verfilmung) und „Le Havre“ (ein türkisfarbener Film!!!)
Getan: Buxtehude besucht, gestrickt, meine freien Tage genossen, ohne Fastfood und Zwischenmahlzeiten überlebt :D
Gehört: „Großbritannien hören“ und „Empört euch“
Gelesen: „Northanger Abbey“ ausgelesen, angefangen mit „Weniger ist mehr“ von Catharina Aanderud
Geklickt: craftgawker
Gedacht: ist das, was ich tue, überhaupt etwas wert?
Geärgert: über meine Feigheit
Gefreut: der Herbst ist so wunderschön!
Gekauft: Bastelkram ups.
Gewünscht: der stinkende Gruselpsychoobdachlose möge bitte nicht mehr in die Bibliothek kommen!
Geplant: backen!

6 Gedanken zu “Wochenrückblick

  1. Hi,

    Ich bin fasziniert von der Leichtigkeit, die die Minus 1 Diät suggeriert und wie toll du sie umsetzt. Würde du empfehlen, das Buch zu kaufen oder genügt es zu wissen, dass pro Woche auf etwas bestimmtes verzichtet wird?

    1. Ui, also Leichtigkeit ist ja für jeden etwas anderes. Ich fand die zuckerfreie Woche ziemlich schwer, aber einige Leute, mit denen ich gesprochen habe, denen würde das total leicht fallen, weil sie Süßes sowieso nicht so gern mögen. Mir ist dagegen die Fastfoodfreie Woche recht leicht gefallen, weil ich überhaupt nix von McDonalds und Co. esse. Aber darum geht es schließlich ja auch :)
      Hmm..kaufen…weiß nicht. Es reicht eigentlich zu wissen, was man weglassen muss. Ich habe das Buch aus der Bibliothek ausgeliehen und war ganz froh, mir alles drum herum durchlesen zu können, aber gekauft hätte ich es sicherlich nicht.

  2. Fastfood esse ich auch keins. Auf ne Pizza verzichten ist (für mich) auch easy. Auf Zucker zu verzichten würde insofern Probleme bereiten, dass ich mir Alternativen suchen muss und eigentlich gar keine Ahnung habe. Wenn Dinge wie Apfelsaft & Co dazu zählen bleibt ja nur noch Wasser und Tee. Auch kein Problem. Wie hast du dich auf die zuckerfreie Woche vorbereitet? Ich denke gelesen zu haben, dass das Buch keine Vorschläge für Alternativen macht, oder?
    Hälst du es für realistisch dauerhaft ohne die tägliche Zockerdosis auszukommen UND wie schätzt du das Körperverhalten ein, wenn du „zuckerfrei“ lebst und gleichzeitig Ausdauersport betreibst?

    1. Bei der Woche ohne Weißmehl gab es den Vorschlag, dass man Vollkornprodukte wählen soll ;D Immerhin. Aber sonst war da nix. Die Autoren haben meiner Meinung auch absichtlich darauf verzichtet, denn jeder ist nicht nur anders, er ISST auch anders.
      Ich lese am Wochenende immer das Kapitel, was dann dran kommt. Ich schreibe mir die Weglassliste nochmal auf, um es besser zu verinnerlichen – und dann mach ich mir Gedanken. Bei der zuckerfreien Woche war das ganz schön kompliziert, weil ich gerne morgens Müsli oder Marmeladenbrot frühstücke. Also musste ich da schon umdenken. Mittags und Abends war das eigentlich kein Problem, da ich meistens Brot mit veganen Aufstrich oder mit Käse gegessen habe. Abends hat mich Herr DingDong netterweise bekocht. Das Schlimmste an der zuckerfreien Woche war der Süßkram, der überall herumstand. Eine Arbeitskollegin hatte ja dienstags etwas mitgebracht und da musste ich auch die ganze Woche drauf starren. Toll.

      Ich halte es für „relativ realistisch“ dauerhaft ohne Zuckerkonsum zu leben, sofern man vorher mal erfahren hat, wie es einem damit geht. Einige meiner Freunde und Bekannten müssen das sogar, weil sie diverse Allergien haben und Zucker nicht vertragen. Die meinten, man gewöhnt sich daran und wenn sie denn mal wieder Zucker nehmen, dann reicht eine Miniprise davon. Durch die Zuckerlosigkeit habe ich mich sehr energiegeladen und fit gefühlt, ich hätte – wenn ich nicht lieber meine geistige Klarheit auf andere Projekte verwendet hätte – locker Sport machen können. Wenn man die gesamt Energiezufuhr in Form von Obst, Gemüse, Pasta, Reis und Co. im Auge behält, kann da – glaube ich! – nix passieren.

  3. Liebe Frau Ding Dong,

    ich musste auch letzten Dienstag nur mal schnell los um noch etwas Kleines einzukaufen. Ich hasse also auch diese Hamsterkäufer….aber wir wüssten nichts von diesen, wären wir nicht selbst da gewesen! :D

    Machen wir das also indirekt mit?

    Liebe Grüße
    Sabrina

    1. Dieses Mal war ich nicht einkaufen, sondern hab mir nur erzählen lassen, dass in den Läden wieder mal Chaos war. Vor Weihnachten oder Ostern ist es doch dasselbe, man will nur eben mal was Frisches einkaufen und der Laden ist halb leer. Selbst die H-Milch ist futsch, als ob sich die Leute vor nem Atomkrieg eindecken müssen. Das ist doch seltsam? Vor allem wenn nur ein Tag geschlossen ist?! Aber vielleicht müssen wir alle nur Kleinigkeiten einkaufen und das sieht dann eben nur so aus wie Hamsterkäufe. So ganz hab ich das noch nicht durchschaut :D

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*