Wochenrückblick

Meine erste Urlaubswoche fühlt sich an wie eine frische Meeresbrise an einem heißen Sommertag am Strand. Kennst du das Gefühl? Man riecht Sonnencreme, die Kinder quietschen vor Vergnügen, der Sand knirscht unter deinen Händen und die Möwen kreischen in einiger Entfernung. Die Wellen rauschen und du weißt, es ist richtig, dass du da bist. Ich fühle mich zeitlos und trotzdem irgendwie eingewebt. Und ich merke, wie sich ganz langsam eine Welle voller Inspiration in mir auftürmt, die irgendwann über mir hereinbricht und alles in bunte Schnipsel taucht…

Gesehen: Menschen. Menschen, die warten. einkaufen. essen. in ihr Mobiltelefon starren.
Getan: indisch gegessen, Glanzbildchen bestaunt und mir ausgedacht, was ich damit mache, (zu?)viel gelesen, Tagebuch geschrieben, einen neuen Ausweis beantragt (3 Stunden Warten!!!), die Bibliothek besucht und viel zu viel ausgeliehen
Gehört: Klassik-Radio
Gelesen: „Zum Wohl aller Wesen: Eine Einführung in die Welt der Bodhisattvas“ von Vessantara
Geklickt: a creative mint
Gedacht: was passiert morgen?
Geärgert: so weit gefahren und keine MoFi :(
Gefreut: morgens 1 Stunde für mich mit Tee, Stift + Tagebuch
Gekauft: ein Buch und Nagellack (in meerjungfraublau mit Glitzer :O!!!!!)
Gewünscht: eine Zeitlupenmaschine, die nebenbei auch noch Eis macht
Geplant: Nachtspaziergänge durch Hamburg

Was hast du diese Woche gemacht?

6 Gedanken zu “Wochenrückblick

  1. Für mich stand diese Woche (mal wieder) unter dem Titel „Bewußtsein“.
    Mit Ausnahme von Montag und heute hat es super funktioniert, sich bei jeder Kleinigkeit zu ermahnen, völlig bewußt zu sein.
    Je öfter man das praktiziert, desto intensiver wird es tatsächlich.
    Und so habe ich weder das Bedürfnis verspürt, die Playstation anzuwerfen noch diverse Serie anzusehen.
    Stattdessen habe ich wirklich viel gelesen (4 Stunden Woche, Jetzt!, Momo (!) und Osho) und mir Gedanken darüber gemacht, ein Buch über Depressionen zu schreiben, da ich das vorhandene Angebot sehr dürftig und nur bedingt sinnvoll finde. Außerdem habe ich meinen Rennmäusen ein ganz ungefährliches Laufrad aus unbehandeltem Holz gekauft und festgestellt, daß sie gar nicht damit laufen wollen, sondern es vie lieber zernagen. Tja und ich habe 900 Euro für Inspektion und Reparatur meines Autos berappt. Wie sagt meine Mutter immer so schön: „Autofahren fängt mit „Au“ an.“
    Ich sollte aus dem Speckgürtel in die Stadt ziehen und nur noch auf Fahrrad und ÖPNV setzen…

    1. Fahrrad hält gesund und im ÖPNV kann man wunderbar lesen. Da machen einen lange Bus oder Zugfahrten auch nichts mehr aus. :) Du könntest das ja einfach mal testen und dich fragen: „Wie fühlt sich das an?“

  2. … wenn du eine begleitung für nächtlichen spaziergang durch hamburg suchst , ab dienstag bin liebend gerne dabei!!

    (noch gestresste, aber wissend, dass alles bald vorbei ist)
    grüße

    tiziana

  3. Oh mein Gott! Eine Zeitlupenmaschine die nebenbei noch Eis macht! Oh wie toll, ich möchte auch so was haben! Und das mit dem bewussten Sein, auch ich werde darin immer besser und bin gerade einfach freudig weil es noch mehr von diesen Leuchtewesen da draussen gibt…

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