Wochenrückblick KW39/2015

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Wer mir auf Twitter folgt, hat ja schon mitgekriegt, was ich am Freitag getan habe: Ich war zum ersten Mal in Hamburg alleine auf einem Konzert. Im Rahmen des Reeperbahnfestivals spielten in diversen Locations gefühlt 1000 Bands von denen ich noch nie was gehört habe, aber einen davon kannte ich aus dem ARTE Film, den ich hier letzte Woche verlinkt habe. Als ich nach dem Film anschauen alle Künstler durchgegoogled habe, stellte ich fest, das Cosmo Sheldrake in HH auftritt und ich habe spontan beschlossen, ein Ticket zu buchen. Die anderen Bands an diesem Abend im Knust waren übrigens auch hörenswert (The Riptide Movement und ABBY, letzere werden noch megaerfolgreich) . Nun, es war gar nicht schlimm. Denn 1. war es so laut, dass man sich eh nicht hätte unterhalten können, 2. war ich nicht die Einzige, die alleine auf einem Konzert war, 4. an Bier und Smartphone kann man sich festhaltern, 5. wenn die Musik spielt, ist eh alles völlig wurscht und 6. Cosmo Sheldrake war deshalb eine Inspiration, weil er – im Gegensatz zu den anderen Künstlern auch völlig alleine auf der Bühne war und sein Ding durchgezogen hat. Alle anderen sahen wie echte Rocker aus, und er kam im löchrigen Pullover und Jutebeutel auf die Bühne. Das hat das Publikum zuerst ein bisschen nervös gemacht, aber alle waren restlos begeistert. :D Es tat wirklich gut, sich mal wieder was alleine zu trauen. Unter normalen Umständen hätte ich es nicht gemacht. Direkt nach der Arbeit in einem müde, vergammelten und hungrigen Zustand auf ein Konzert? NIE! Was tut man nicht alles für ein Monatsmotto :D

So, genug jetzt: Hier ein Internetspaziergang mit ein paar Fundstücken:

Wie geht menstruieren im Weltall? Endlich beantwortet mal jemand diese Frage. Ich hab vor ein paar Jahren das komplette NASA Space-Shuttle Manual durchgeforstet und es stand NIX darüber drin!! Naja nun kann ich wissend sterben :D

Schöner Artikel über Dieter Rams, der ja bei Minimalimus Diskussionen nicht fehlen darf. Er hat den Ausdruck „weniger, aber besser“ geprägt und hat mit seinen 10 Thesen zum Design auch Menschen wie Steve Jobs inspiriert.

Scientists use sound waves to control brain cells – mehr muss nicht gesagt werden.

live so simply that you are a pure flame within the heart of the star – radikaler minimalismus ist in diesem Artikel sehr poetisch :D

Ein Interview über die Frage, wie die Wirtschaft in Zeiten von „low growth“ funktioniert. Dabei ist die Ansage „Adapt or Die!“ ziemlich knallhart, aber vermutlich auch wahr. Sehr interessant. Ich hab das Gefühl, dass wir uns mit dem Thema „Minimalismus“ und allem, was sich in diesem Themenfeld bewegt ganz gut auf die nächsten 20 Jahre vorbereiten..

Diesen unfassbaren Geschichten folge ich auch auf Instagram. Erschütternd, aber sehr interessant. Ein Perspektivwechsel kann so manches wieder geraderücken.

Ich verstehe nichts von Eiskunstlauf, aber zieht euch mal dieses Video rein. Jason Brown hat was, was andere nicht haben. Nennen wir es Magie, ok? Ich finde es psychologisch interessant, wann der Funke überspringt, da passiert irgendwas und es ist der Hammer.

Schönen herbstlichen Restsonntag. Ich werde heute abgammeln und Kraft sammeln für die Mondfinsternis! Clear Skies und viel Erfolg beim Beobachten!

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