Wochenrückblick KW43/2015

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Heute ist Sonntag und der letzte Tag meines ersten Kreativprojektes. Die Collage war schon um kurz nach Mitternacht fertig, was bedeutet, dass ich es tatsächlich geschafft habe, meine kreativen Flow wieder anzuknipsen. Keine Ahnung wie das ging, aber „machen“ ist wohl das beste Rezept. So ein Spaß. Ich poste die fertigen Bilder dann auf meiner gehirngold-Seite.

Wenn ich Inspiration brauche, dann gucke ich immer auf dieser Seite. Soooo viele wahnsinnig tolle Kunst auf einem Haufen. Großartig! Problem ist nur: Ich will dann immer gleich alle möglichen Techniken ausprobieren und hab dann weder Fertigkeiten noch das Material…puh!

Gehirn-Cupcakes, die machbar sind! Ich würde allerdings das Topping noch rosa einfärben.

Illusion der Einfachheit

Vorratsdatenspeicherung und unsere Bequemlichkeit

Eine aktuelle Übersicht über die anstehenden Comicverfilmungen

Toller Artikel zum Thema Peak Everything und Low Tech

Paare beschreiben sich gegenseitig – ein Phantombildzeichner hält es fest, und äh…das Ergebnis trifft es nicht ganz :D :D

So eine nette Geschichte!

Schönen Wochenstart!

8 Gedanken zu “Wochenrückblick KW43/2015

  1. Ich weiß nicht, auf welchem Krypto-Workshop die Artikelschreiberin (SZ) war, aber besonders gut war der offensichtlich nicht, denn sonst geht man da nicht so desillusioniert raus, meiner Erfahrung nach. Und ich halte solche Workshops und halte Kontakt zu den Teilnehmern – Desillusioniertheit hat mir keiner rückgemeldet und ist auch gerade bei dem Thema leicht zu umgehen, indem man den Teilnehmern klar macht, wieviel Effekt so eine minimale Verhaltensänderung (bspw. TBB benutzen – https://www.torproject.org/) hat.
    Wenn man freilich selbst zu so einer Kleinigkeit nicht bereit ist, sollte man wohl vor dem Workshop damit auseinandersetzen, warum man da eigentlich hingeht.
    Dann mag der Workshop gut gewesen sein, aber die Schreiberin schlicht nicht rein gepasst haben in die Realität, die einem dort geboten wird.

    Kurz: Ich finde den Artikel total unbefriedigend. Wie wirkte er auf dich?

    1. Ich fand den Artikel zwar irgendwie „unfertig“, aber habe ihn trotzdem verlinkt, weil genau das Thema Bequemlichkeit unser größtes Problem dabei ist. Ob und wiefern so ein Krypto-Workshop ihr was brachte oder nicht, kann ich nicht beurteilen, da ich selbst noch nie sowas besucht habe. Trotzdem geb ich dir recht: Wenn man sich nicht ändern will, warum geht man zu so einem Event? Und da haben wir es wieder mit der Bequemlichkeit.

      1. Bequemlichkeit.
        Ich bin mit dem Focus auf diesem Wort unzufrieden. Das bildet nur einen Teil ab.
        Lethargie ist eigentlich das, was ich jenseits von meinem „Unterricht“ wahrnehme. Keine Ahnung, aber es ist nicht nur die Bequemlichkeit, sondern auch dieses völlig realitätsferne Gefühl man könne nichts machen.
        Oder?
        Da bin ich jetzt so drauf gekommen, durch deine Antwort auf meine Antwort. Danke!

      2. Hmm….
        dieses Gefühl, man könne nichts machen hängt aber doch auch davon ab, dass man zu bequem ist, mal nachzuforschen ob das überhaupt stimmt? Wenn die Leute in deinen Workshops sitzen, haben sie ja schon nen Schritt weitergedacht und eine Entscheidung getroffen. Alle anderen hängen immer noch in dieser „Ich hab ja nix zu verbergen“-Wolke rum…?!

    2. aber da du dich mit dem Thema auskennst: Datenschnutz, minimalistisch. Also nehmen wir als Zielgruppe mal die Digital Immigrants, hmm..eher Richtung „völlig ahnungslos“ – Hans, 64 Jahre alt, in seinem Berufsleben brauchte er keinen Computer und fängt jetzt an in der digitalen welt herumzugeistern… Wie sähe das absolute Minimum aus, um sich ausreichend zu schützen?

      1. Ich würde das ganz anders angehen und deine Frage hinterfragen, um die Frage die du eigentlich stellst zu finden.
        Ich finde – auch als Datenschutzaktivist und obwohl mir das in der Praxis gerne Mal schwer fällt – dass Datenschutz kein Selbstzweck sein sollte.
        Es geht immer um was größeres, die Frage ist nur was.

        Beispiel A: Du bist Blogger in einem Land, in dem du Dinge sagen willst, für die man dich wegsperrt und langsam und schmerzhaft sterben lässt.

        Beispiel B: Du bist in Mitteleuropa unterwegs und hast keine Lust dass dir dauernd jemand beim Zeitunglesen im Wohnzimmer über die Schulter kuckt (das genau passiert aber im Internet).

        Szenario A ist einfach. Nimm was geht, kein unnötiges Risiko. Da geht es nicht um das „Luxusproblem“ Datenschutz(Will nur verdeutlichen: grundsätzlich gilt: Datenschutz != Selbstzweck), sondern um dein Leben. Das ist im Prinzip ein Vollwaschprogramm. Vergiss, was du über das Internet und andere Kommunikationswege unserer Zeit weißt und lern alles mit dem Focus neu. Smartphone ist dann z.B. was für den Recyclinghof. Die Wanze bringt dich deinem Ableben nämlich deutlich näher als dir lieb ist.

        Im zweiten Fall ist die Sachlage viel überschaubarer. Torbrowser (oben verlinkt) benutzen, nicht einloggen (Problem, wenn es kostenpflichtiger Inhalt ist. Damit kann dann zwar jedes Mal, wenn du liest eine über die Schulter kucken. Aber er weiß nicht mehr ohne krassen Mehraufwand, wer du bist. Und er hat nur dieses eine Event und kann nur unter krassem Mehraufwand eine Verknüpfung zu deinem Zeitunglesen von vor eine halben Stunde oder gestern oder voriger Woche herstellen.

        Also Ball zurück, wovor und warum will man sich schützen. Die Frage ist zuerst da. Alles weitere hängt davon ab.

        Wenn man sich mal diverse Dystopien anschaut und einen Realitätsabgleich macht, stellt man allerdings auch in Mitteleuropa (nicht erst, aber spätestens seit) Snowden fest, dass man sich doch dem Lebensgefahrszenario annähert, sofern man (menschliches) Leben mit (Leben in) Freiheit gleichsetzt.

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