Zahnputzpulver selbstgemacht

Wer gedacht hat, es hört bei Haare waschen ohne Shampoo oder selbstgemachten Deo auf, hat sich geirrt! :D
Meine neueste Idee ist nämlich selbstgemachtes Zahnputzpulver als Zahnpastaersatz!
Warum ich das mache? Weil ich mich schon mein Leben lang über Zahnpasten aufregen muss und das endlich mal ein Ende haben soll.

Zahnpasta verursacht Müll und da ist soviel Zeug drin, das ich nicht (mehr) in meinem Mund haben will. Zum Beispiel ist da diese Fluorid-Geschichte, die mich Ahnungslose total paranoid werden lässt…
(Check deine Zahnpasta auf codecheck.info)

Nun, was ist da alles drin? Laut Wikipedia bestehen Zahnpasten aus

  • Putzkörpern (Schlämmkreide, Marmorpulver etc.)
  • Soribtol (Feuchthaltemittel und Geschmacksverbesserung)
  • Schaumbildner (damit durch den Schaum auch der Dreck aus den Zahnzwischenräumen rauskommt…naja)
  • Konservierungsmittel (klar, das Zeug soll in den Tuben nicht vergammeln)
  • Antibakterielle Wirkstoffe (gegen die Bakterien im Mund, allerdings auch Förderung von Resistenzausbreitung!)
  • Fluoride (google mal, ich werd nicht wirklich schlau aus dem Thema, nur paranoid)
  • Aromastoffe (schließlich soll es ja auch gut schmecken und einen frischen Atem verleihen)

Interessante Liste, mit meiner Meinung nach viel Überflüssigem.
Nach dem ich diese Liste gelesen habe, machte ich mir folgende Gedanken:
Ausgangspunkt: Ich will meine Zähne reinigen, ich besitze eine Zahnbürste sowie Interdentalbürsten. Die Hauptwirksamkeit der Zahnpasta beruht auf einer korrekten Reinigungstechnik und den Putzkörpern, die als Schleifmittel den Dreck von und aus den Zähnen entfernen soll. An dieser Stelle wird einem klar, dass das andere Zeug nur dazu da ist, sich gegenseitig in ihrer Wirkung zu beeinflussen. Wenn ich Paste mache, brauche ich Feuchthaltemittel. Wenn es schön schäumt, suggeriere ich dem Nutzer, dass es hilft. Damit sich die Zahnpasta lange hält, brauch ich Konserverierungsmittel usw.

Also, was brauch ich für saubere Zähne? Einen Putzkörper und ne Zahnbürste!

Im Internet gibt es mehrere Rezepte, auch für Zahnpasta. Ich habe das Rezept von Bea Johnson benutzt, weil ich zu faul bin mir eine Paste anzurühren und weil ich die 2 Zutaten schon zu Hause habe. Rate, was man braucht? Richtig! Natron!

2 EL Natron
1 Messerspitze Stevia

gut mischen und abfüllen

Natron ist ein super Putzkörper und macht die Zähne schön weiß. Den Geschmack finde ich sehr angenehm. Stevia ist karies- und zahnbelaghemmend und bringt ein klein bisschen Pfiff rein. Zuerst habe ich es in eine einfache Plastikaufbewahrungsdose gepackt und beim Zähneputzen die feuchte Zahnbürste reingedrückt. Das ist aber meiner Meinung nach zu viel. (In dieser Dosis habe ich auch nur 1 mal pro Woche geputzt, an den anderen Tagen nur mit der nassen Zahnbürste oder mit der fluroidfreien Zahnpasta aus dem Biosupermarkt)
Es reicht wenn man 1-2 Prisen von dem Zahnputzpulver auf die Zahnbürste streut. Ich werde das demnächst in ein Streugefäß umfüllen, dann ist es leichter zu dosieren.

Und? Was hältst du davon? Auch schon ausprobiert?

34 Gedanken zu “Zahnputzpulver selbstgemacht

  1. Hallo,

    Ich halte davon nicht sehr viel. Ich habe in meiner Schulzeit ein Jugend Forscht Projekt zum Zähneputzen durchgeführt und habe dort zwar bewiesen dass man mit Natron (oder besser gesagt mit Backpulver, ist das selbe) zwar die Zähne wunderbar sauber kriegt, aber man sich über kurz oder lang durch das aggressive Pulver die Zähne und vor allem den Zahnschmelz kaputt macht.

    Außerdem kann Ich mir nicht vorstellen das die Industrie Zahnpasta verkauft die gesundheitsschädlich ist.

    Doch wer mag kann es gerne ausprobieren.

    Trotz alledem noch einen schönen Tag und viele Grüße aus Kaiserslautern.

    Philipp

    1. Hahaha, die Industrie verkauft keine Zahnpasta, die gesundheitsschädlich ist! Selten so gelacht. Ein großer Teil dessen, was die Industrie an Lebensmitteln, Hygieneprodukten und Pharmaprodukten verkauft, ist gesundheitsschädlich!

      Und: Natron und Backpulver ist nicht dasselbe. Im Backpulver ist u.a. Zitronensäure drin. DIE würde ich nicht an meine Zähne lassen! Da hättest du in deiner Jugend ein bisschen besser forschen sollen.

    2. Das Natron macht mich auch skeptisch. Allerdings suche ich nach einer Plastik- (also: Zahnpastatuben-)freien Alternative und möchte deswegen (und wegen des Flourids sowie der die Mundschleimhaut reizenden Stoffe, erzähl mir nicht alle Zahnpasta wäre unbedenklich) keine herkömmliche Zahnpasta verwenden…

      1. Hi, also ich weiß ja nicht, welche Menge Natron ihr da so nehmt, aber ich nutze immer nur eine Prise, deshalb auch aus dem Salzstreuer. Da hab ich sogar 3 Löcher zugeklebt, damit da nicht zu viel raus kommt. Und meistens reicht mir die Kombi Zahnbürste + Wasser + Zungenschaber (den gibts auch aus Edelstahl)

  2. Hallo Frau Ding Dong, hallo Philipp,

    ich halte von Zahnpastaalternativen einiges, da ich nicht überzeugt bin, dass die Industrie immer allzu großen Wert auf gesundheitliche Aspekte legt. Und da man beim Zähneputzen immer einiges an Zahnpasta runterschluckt, bin ich irgendwann umgestiegen. Gerade habe ich die blaue Zahnpasta von Weleda und bin sehr zufrieden..die letzten Tage habe ich auch mit Natron rumprobiert, das Ergebnis fand ich sehr gut!

    Allerdings hab ich auch noch keine eindeutigen Angaben dazu gefunden, ob Natron denn nun zu viel abrubbelt, oder nicht…deswegen werde ich es erstmal nur hin- und wieder benutzen.

    Viele Grüße
    Frl. Anton

  3. Nachtrag: Ich hab jetzt doch nochmal nachgelesen: Backpulver unterscheidet sich von Natron insofern, als dass Backpulver Säure zugesetzt ist, die in Verbindung mit Wasser CO2 freisetzt, während Natron mild alkalisch ist und somit alle Säuren neutralisiert…ob das jetzt gut oder schlecht für die Zähne ist, bleibt weiter offen..

  4. Huhu,
    kleiner Tip auch dazu: xylith!
    Reicht auch, wenn man damit mal zwischendurch spült, weil es das Mileu im Mund verbessert und keine Säuren die Karies verursachen entstehen.
    Nur Natron find ich auch eher schädlich, zu grobe Putzkörper.
    LG

  5. re: Backpulver.

    Ja, wie gesagt, gegen das ab-und-zu-mal-nehmen is nix zu sagen, aber eben nich 3x tgl. Das ist kontraproduktiv auf die Dauer.

    Zu Zahnpastaersatz: Wie gesagt, wers mag, jedem das Seine (Mir das meiste ;-) ) Doch Icvh muss sagen, dass Ich weder den Geschmack von Natron noch von Backpulver mag. Und ehrlich gesagt, Ich bin auch ein wenig zu faul dazu. Da ist mir das mit der Tube doch lieber.

    Schönen Abend noch

    Gruß aus Kaiserslautern

    Philipp

  6. Hm. Also ich finde des Ansatz sehr interessant.

    Was jetzt wirklich gut oder schlecht für unsere Zähne ist, wird keiner von uns genau beurteilen können – vielleicht in 20 Jahren. Und selbst dann … jeder hat andere Zähne. Ich putze konsequent schon immer, und habe schon immer und immer wieder Karies.

    Das wichtigste am Ganzen finde ich, ist in Frage zu stellen, inwieweit Zahnpaste denn wirklich wichtig ist.

    Und den Gedanken von, ich zitiere, „Außerdem kann Ich mir nicht vorstellen das die Industrie Zahnpasta verkauft die gesundheitsschädlich ist.“ finde ich eindeutig zu romantisch. So viel Vertrauen hätte ich in die Industrie nicht. In erster Linie steckt da ja ein riesiger Markt dahinter. Und sehr viele Leute haben ein Interesse daran, dass sie weiterhin ihre Zahnpasta verkaufen. Und ich würde auch nicht die Hand dafür ins Feuer legen, ob dabei nicht in Kauf genommen wird, dass die Zahnpasta vielleicht nicht nur gut ist für uns.

    So ist das ja zum Beispiel auch beim Thema Stevia. Das ist absolut kein neues Produkt. Nicht schlecht für die Zähne und angeblich „gesünder“ als Zucker weil kalorienärmer etc. (sicher hat es auch seinen Haken, aber wo gibt es den nicht). Aber das Stevia erst jetzt in Europa und Deutschland auf den Markt kommt/darf, haben wir vor allem einem zu verdanken: der europäischen Zuckerindustrie. Die hat nämlich jahrelang erfolgreich verhindert, dass dieses Produkt auf den Markt kommt. Und warum? Na? … genau. Mit Zuckerrübenraffinade lässt sich nämlich ebenfalls eine Menge Geld scheffeln. Und damit schließt sich der Kreis: wenn wir nicht soviel Zucker essen würden, hätten wir auch weniger Zahnprobleme.

    In diesem Sinne, fröhliches Bürsten! :D

  7. Wie sieht es mit einer Prise Salz putzen plus Nachspülen mit Mundwasser aus Salbei/Pfefferminze für den Geschmack aus? Weiß jemand welchen Sinn bzw. Unsinn dies hat?

    1. Salz soll auch funktionieren. Es gibt ja auch die Sole Zahncreme von Weleda. Die habe ich früher immer gerne benutzt, ist mir mittlerweile zu teuer. Nachspülen mit Pfefferminze bzw. Salbei – klar warum nicht? Allerdings fällt mir spontan keine Zubereitungsart für Mundwasser ein. 1 Tropfen ätherisches Öl auf einen Becher Wasser?!

  8. Seit einigen Wochen putze ich mir auch mit Natron die Zähne. Manchmal vorweg mit einer Bio-Zahnpasta ohne all diese Schadstoffe. Anfänglich war der Geschmack von Natron schon komisch, aber nach einigen Tagen hatte ich mich dran gewöhnt. Den Tee-Belag auf den Zähnen entfernt Natron auch viel besser als all diese „Zahnweiß“-Zahncremes. Ich bin bisher voll zufrieden mit Natron. Stevia kenne ich bisher nur aus Cola als Zuckerersatz, klingt aber ausprobierenswert :-)

  9. Ich putz lieber mit Salz (Salz + ein kleines bisschen getrocknete Pfefferminze im Mörser fein mahlen) und bin sehr zufrieden (find es z.B. auch angenehmer fürs Zahnfleisch, da bin ich ziemlich empfindlich). Man kann ja auch direkt Zahnsalz in der Apotheke kaufen. Natron hab ich auch probiert, aber da hat mir der Geschmack überhaupt nicht gefallen. Ebenso wie über Natron kann man über Salz Vieles bezgl. zu starkem Abrieb an den Zähnen lesen. Ich frag halt bei jedem Zahnarztbesuch bei meiner Ärztin nach wie sie meine Zähne findet :P bis jetzt ist alles in Ordnung…
    Ich denke wichtig ist vor allem anderen, dass man regelmäßig und mit der richtigen Technik putzt – und natürlich weniger Süßkram (wenn das so einfach wäre) ;)

  10. Ich putze immer mal wieder Phasenweise mit Ultrafeiner Heilerde gemischt mit Meersalz (Das grobe Meersalz vorher mörsern und nur ganz wenig nehmen). Ist supergut fürs Zahnfleisch, man muss nur danach ordentlich durchspülen, damit keine Erd-Reste zwischen den Zähnen hängenbleiben. Dippe die feuchte Bürste immer in die Mischung, aber gaaanz vorsichtig, nicht zuviel nehmen und auch nur wenig Salz in die Mischung geben. Für den besseren Geschmack, habe ich mir auf div. Empfehungen Spearmint Öl aus dem Reformhaus gekauft und mit dest. Wasser eine Paste mit einem Tropfen Öl hergestellt. Das war mir aber zu minzig. LG Nicole

  11. Beschäftige mich sein einigen Wochen auch mit dem Thema Zähneputzen ohne Zahnpasta. Hab dazu auch auf http://experimentselbstversorgung.net/ kommentiert.
    Jetzt teste ich seit einigen Wochen ein Zahnpulver das ich fein zermahlen habe mit folgenden Zutaten: Schlämmkreide, Salz, Backsoda (Natron), Medizinische Kohle (hatte keine Asche), getrocknete Salbei- und Minzblätter (Minze werd ich in Zukunft wegen Homöopathie weglassen), Nelkenpulver und ein wenig Zimt. Ich finds sehr gut. Mund und Zähne fühlen sich frisch und sauber an danach. Der salzige Geschmack stört gar nicht. Find die Gewürze und Kräuter gleichen’s etwas aus. Natürlich weiß ich jetzt auch nicht wie’s langzeitlich aussieht. Möchte meine Zähne auch nicht damit ruinieren. Auf einem amerikanischen Blog gab’s in den Kommentaren einen Link zu einer Liste wo der Abrieb von verschiedenen Zahnpasten verglichen wird. Reines Baking Soda (also Natron) ist im Vergleich zu vielen im Handel erhältlichen Zahnpasten (in den USA) kaum abrasiv. Bei den anderen Zutaten bin ich mir aber nicht sicher weil’s nicht auf der Liste stehen. Ich vermute das zermahlenes Salz sich im Mund recht schnell auflöst und Schlämmkreide ist hoffentlich zu fein um Schaden anzurichten. Hier die Liste aus den USA: https://docs.google.com/a/wellnessmama.com/viewer?a=v&q=cache:gfU0tNV9spIJ:www.levysmiles.com/docs/Abrasiveness_of_Common_Toothpase.pdf+&hl=en&gl=us&pid=bl&srcid=ADGEESjeXQoTCCiOTAA0muWMY8qaUzAs0iWZwwjaBHPIfCWRWMNp53HzPJl8O74-vxW7m3nPZRDuvA9jNShXhU3Q2OXibd-_zMweIdPYbmK4gVRjqAb8mistmiJv_-cuM8iYhYjXj9nz&sig=AHIEtbR9cjuersWFml7abAMjFpzCbstJKQ
    Bei dem Link wird, wie bei den meisten Zahnärzten, Fluorid angepriesen. Also muss man jede Info mit Vorsicht genießen. Dennoch find ich die Liste ganz informativ.
    Ich kann euch auch diese sehr interessanten Infos zur Zahnpflege (und auch anderen Themen) von einem ‚Alternativ‘-Zahnarzt in Deutschland empfehlen: http://www.mensch-und-zahn.de/40857/41518.html

  12. Ahja, hab ich vergessen zu erwähnen: Ölziehen soll für die Zähne sehr gut sein (und kann auch bei vielen anderen Gesundheitsproblemen helfen). Das mach ich seit ca. einem halben Jahr. Interessanterweise hab ich sogar das Gefühl meine Zähne passen jetzt besser aufeinander als vorher. Hier gibt’s auf englisch sehr gute Infos dazu: http://www.oilpulling.com

    1. Hallo Gabi,
      danke für deinen informativen Kommentar! Das mit dem Ölziehen habe ich mal ganz tradtionell nach Ayurveda mit Sesamöl ausprobiert, aber das fand ich fürchterlich ekelhaft. Freunde von mir machen es mit Olivenöl, aber irgendwie traue ich mich da auch nicht mehr ran ;D

  13. Nach diesem Beitrag habe ich mir das Pulver sofort angemischt, weil ich alles im Haus hatte.

    http://www.youtube.com/watch?v=-_SWK54RaXI&feature=share

    Wem es zu lang dauert zum ansehen:
    7 Teile Ingwerpulver (Asialaden o.ä.),
    1 Teil Eichenrinde (Apotheke),
    1 Teil Minzblätter (Garten, Apotheke),
    1 Teil Natron (kann weggelassen werden bei empfindlichen Zahnschmelz, Zahnhälsen oder anderen Bedenken).
    Die Eichenrinde und Minze durch eine Getreide- oder Kaffeemühle jagen, danach aussieben, geht super-schnell!

    Kann ewig gelagert werden, sollte aber nur in kleinen Portionen offen ins Bad, weil man doch hin und wieder einen Tropfen Wasser reinkleckert…

    Ich bin begeistert, meine Familie auch (sogar die pupertierenden Söhne!!!)

  14. Habe in den vergangenen Monaten zig alte Bücher nach alten Hausmittelchen durchforstet und mit alten Menschen gesprochen, dies alles zu einem Buch zusammengestellt und bin gerade beim Korrekturlesen. Das Rezept für Zahnputzpulver dünkt mich ein bisschen „gspässig“, wollte nach weiteren Pulvern googeln und bin hier gelandet.
    Zur Info das Rezept aus einem 1930 erschienenen Buch, von einem Arzt geschrieben: 15g Salbei, 25g Lindenholzkohle, 5g Salz. Zutaten mischen. 1 Teelöffel dieser Mischung lässt man 5 Minuten lang kochen sowie 5 Minuten lang ziehen. Damit putzt man die Zähne zweimal täglich.
    Meine Meinung: Die zu Pulver gemörserten Zutaten könnten ev. auch direkt auf die nasse Zahnbürste gegeben worden sein.

    1. Ich glaube man kann beides machen. Persönlich wäre mir das Mittelchen schon wieder viel zu aufwendig. Im Endeffekt braucht man wirklich nur Zeug das die mechanische Reinigung durch die Bürste unterstützt und das kann eben Natron, Heil oder Lavaerde, feines Salz, Birkenzucker usw. sein.

  15. Hm, wieso eigentlich ein Mittelchen zum Zähne putzen?
    Nur bürsten, Zwischenräume bürsten und Zahnseide und dann im Anschluss mit einem Mundwasser, aus Natriumhydrogencarbonat mit nach belieben lecker Kräutern gemischt, spülen.

    Wenn zuvor sehr säurehaltig gegessen wurde, ist der Zahnschmelz wohl besonders empfindlich für abreibende Stoffe, so dass es sich vielleicht empfiehlt noch vor dem putzen mit Natriumhydrogencarbonat zu spülen um eine Neutralisation zu erreichen.

  16. Bei einem Sri Lanka Urlaub habe ich die Variante der Bewohner ausprobiert. Sie putzen die Zähne (meist) mit dem Zeigefinger und ein wenig Sandelholzpulver das mit ein paar Tropfen Rosenöl vermengt ist.

    Es fühlt sich für mich sehr grob an und es gibt eher Probleme, das Zeug wieder aus allen Zwischenräumen raus zu spülen.

    Da probiere ich lieber die Zahnarzt-Variante von Gabi aus dem Mai 2013 Kommentar aus oder einfach nur Heilerde.

    Gruß, Gabi N.

  17. Deine kosmetischen Minimalismus-Posts sind das angenehme und geistig selbstständige Gegenteil zu dem hier
    http://www.paulaschoice.de/fachlicher-rat :) Ich mache fast alles selbst- betreibe allerdings etwas mehr aufwand in der pflege, da ich creme und im Winter zu sehr Angst hätte meine Haut möge sich bei nichtcremen rächen. Bin mir nicht sicher ob’s über die Jahre gut ist. Ich hasse nichts mehr wie ein zu kleines zwickendes Kleid. Verwende dazu eine Schüttellotion: Wasser+ gutes Öl+ Urea+ Vitamin B3+Matchapulver. Deo, Zahnpasta, Seife, Ein wenig Schminke, Mundwasser, Teelöffel (als Zungenreiniger), Kokosöl (Zum Ölziehen), Lavaerde (als Shampoo). Im Gegensatz zu dir noch recht verschwenderisch :)Jedoch laufe auch ich durch den DM, lese schmunzelnd Werbeversprechen und blicke auf all die hoffnungsvollen Damen und denke ‚welch sinnloser Laden‘ und gehe weiter zu meinen unglamourösen Putzlappen :)
    Ich bin eigentlich recht konsumresistent, kann gut unterscheiden was ich will was ich brauche. Außer bei
    Tee, den kaufe ich massig. Das muss ich mir abgewöhnen.

  18. Natron geht super zum Zähneputzen, habe ich lange gemacht und mache ich mittlerweile wieder.
    Das mit den scharfkantigen Kristallen ist erfreulicherweise kein unlösbares Problem: einfach 1/2 – 1 TL Natron in warmem Wasser im Zahnputzbecher auflösen, mit der Lösung die Zähne putzen und zum Schluß den Mund damit spülen.
    Funktioniert wunderbar und ist besser für Zahnschmelz und -fleisch.
    Grüße!

  19. Hallo allerseits,

    ich putze nun seit 3 Monaten mit einer Mischung aus:

    Natron-Xylit-Pfefferminzöl-Kokosöl

    meine Zähne. Ich selber habe dabei nichts negatives festgestellt. Nur das es plastikfreier ist und weniger kostet.

    Seit knapp 2,5 Jahren putze ich meine Zähne ohne Fluorid. Tja was soll ich sagen, vorher war ich 1-3 mal beim Zahnarzt im Jahr. Seit der Umstellung nicht einmal! Das soll schon was heißen!

    Meine Zähne sind auch dadurch nicht Gelb oder so geworden. Ich würde definitiv merken, wenn mein Zahnschmelz von Natron angegriffen werden würde. Da meine Zähne sehr empfindlich reagieren. Aber es war nix!

    Ob ich es zu 100% bedenkenlos bezüglich Zahnschmelzgesundheit empfehlen kann, dafür nutze ich es noch zu kurz. Aber ich könnte zumindest aus meiner Erfahrung eine positive Empfehlung abgeben.

    Probiert es doch mehrere Monate aus und vergleicht durch einen Zahnarztbesuch. Ich werde es die nächsten Wochen tun!

    LG

    Artemis

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