Blog des Monats: The zero waste home

Okay, also für alle die sich für Minimalismus + Nachhaltigkeit interessieren, sollten sich dieses digitale Bonbon mal schnell ansehen:

Ist das nicht beeindruckend?? So wenig Müll! So wenig „Zeug“! Ein wahres Fest für die Augen! Das gibt neue Motivation!

Und weil Béa Johnson auch noch mehr darüber in ihrem Blog erzählt, ist the zero waste home mein Blog des Monats September.

Wie findest du es?!

26 Gedanken zu “Blog des Monats: The zero waste home

  1. Ich finds sehr beeindruckend und hab auch schon öfter auf dem Blog gelesen. Ich versuche bereits, möglichst wenig Müll zu verursachen. Wenn ich aber meinen Sojajoghurt kaufen möchte, dann gibt es den eben nur im Plastikbecher und da ich in der Unistadt auf tierische Produkte verzichten möchte, kaufe ich dann auch nicht den normalen Joghurt im Glas. Sojajoghurt im Glas wäre da zum Beispiel mal eine nette Alternative. ;)

    Das Haus der Familie sieht aber super aus. Wirklich wenig Kruscht und auch die Zahnbürsten etc sind toll. Da kann man sich bestimmt einiges abschaue.

  2. Wenn ich mir das so ansehen, werde ich ja ganz neidisch und gucke mich missbilligend zu meinem Müllhaufen um :D

    Ich wusste gar nicht, dass es sowas wie kompostierbare Zahnbürsten gibt und es zeigt sich auch, dass man nicht auf chemische Reiniger in Plastikflaschen zurückgreifen muss.

    Einfach beeindruckend und zu Recht Blog des Monats!!!

    lg Sabrina

  3. Einfach nur genial!
    Das Haus sah toll aus, alles so sauber und übersichtlich und strukturiert!
    Wünschte ich könnte wenigstens annähernd so leben…aber ich nähere mich jeden Tag ein Stückchen an!
    Danke für den tollen Tip mit dem Blog.

    C.

  4. Ich will auch!
    Obst und Gemüse, klar das kann man offen kaufen, vor allem auf Märkten und im Biomarkt.
    Aber so wie es das scheinbar in den USA gibt, dass man in Biomärkten auch „Trockenfutter“ (Kichererbsen, Haferflocken, Nudeln…) offen kaufen kann – das gibts bei uns herüben ja nicht :(
    Jedenfalls nicht in Wien wo ich wohne.

    Schwierig ist es auch, wenn man sich (halbwegs) vegan ernähren will. Ich mach meine Mandelmilch selber, aber selbst für die sind die Biomandeln in Plastik abgepackt…
    Und es muss noch nicht mal die vegane „Extrawurst“ sein: im normalen Supermarkt sind bei uns die Biosachen immer extra in Plastik gepackt, weil sie ja bei der Kassa unterscheidbar sein müssen.

    Es gibt ja auch die Seite http://www.keinheimfuerplastik.at wo eine Familie versucht, plastikfrei zu leben (durch den Film Plastic Planet) und auch die haben teilweise so ihre Probleme, die Sachen überhaupt mal wenigstens nur in Papier zu bekommen…

    Oder habt ihr da andere Erfahrungen gemacht?

    1. Ja, das ist echt schwierig. So viel ich weiß, ist dieses „in Plastik abpacken“ so ne EU-Geschichte, damit die Bioprodukte von den konventionellen unterscheidbar sind. Totaler Blödsinn ist das!
      Es geht ja auch immer nur um Kleinigkeiten: Neulich habe ich DM wegen dem Recyclingpapier angeschrieben, und ihnen vorgeschlagen, sie sollen doch die Recyclingpapierprodukte in Papier verpacken. Nach 2 Wochen kam dann nur das: „Verpackungsänderungen sind derzeit nicht vorgesehen“ – na toll.

      Ich verstehe auch nicht so ganz, dass es in Amerika geht alles „in Bulk“, also in großen Mengen zum selber abfüllen zu kaufen, obwohl die doch alle so viel Angst vor Bakterien und Keimen haben. Und mich wundern auch die Kommentare auf Bea Johnsons Blog. Da sagen viele, so zu leben wäre total unrealistisch..halloo??? Diese Familie lebt es doch vor! Und immerhin haben die Amerikaner sogar die Möglichkeit das auszuprobieren, weil sie eben auch das Trockenfutter offen bekommen können…
      Ich versteh das nicht…

  5. Beim Klopapier denk ich mir immer, wenn mans vorsichtig aufmacht, kann man die Plastikhülle als Müllsack verwenden. Aber neiiiin, dann sind da eigentlich immer Luftlöcher reingestanzt, durch die der Kaffeesud bröselt.

    Ich hab aber auch schon eine sehr, naja, kontroverse Idee gehabt, analog zu den hübschen Stoffbinden (Dinosaurier!!!!) die ich auf etsy.com erstanden hab: Wiederverwendbares Klo“papier“ aus Frottee! Natürlich nicht unbedingt fürs Gaggsi. In einem ZIploc sammeln (au verdammt, das ist doch auch wieder Müll) und dann einfach in die Waschmaschine – genau wie Stoffwindeln oder Stofftaschentücher.
    Mir ist die Idee auch gekommen, weil sich mein Freund nach einer nachmittäglichen Backinvasion bei ihm daheim „beschwert“ hat, dass Mädels immer so viel Klopapier brauchen (wir Mädels haben zu dritt eine ganze Rolle in 6 Stunden vernichtet, weil wir so viel Tee gesoffen haben) – also ich schaffs jedenfalls nicht, mich nur mit einem einzigen Blatt abzutupfen. Aber der Gedanke, flauschiges Frottee zu verwenden – vielleicht gar ein buntes (gibts auch in TÜRKIS! ;) ) – stimmt mich doch sehr fröhlich.
    Bis jetzt allerdings noch nicht umgesetzt.

    Ich hoffe, das war jetzt nicht zu direkt :D

    1. Das hat mich ja so an dem Buch „Barfuss in Manhattan“ gestört°! Er hat seitenlang beschrieben, was er alles für Alternativen gefunden hat und wie konsequent er war, aber zum Thema Klopapier hat er sich nicht geäußert. Vermutlich hat er das so gemacht und wollte niemanden verstören…?! :D Ich habe auch schon gelesen, dass einige einfach die Hände benutzen und sich dann waschen. (machen die Inder auch so weshalb die rechte(?) Hand dort als unrein gilt)
      Ich für meinen Teil kaufe sowieso nur noch Recyclingpapier und versuche mich jedes Mal selbst zu unterbieten, was die Blattanzahl angeht. Kommt ja auch auf die Lagenanzahl an :D Dann noch die Spartaste, keine extra Geruchsdingens (Streichhölzer helfen auch, dann braucht man nicht dieses Plastiksprühzeugs) und damit bin ich einigermaßen zufrieden. Da ich auch noch Deo selbst mache und seit neuestem auch Zahnputzpulver kann ich so auch noch Müll reduzieren

  6. Das ist so großartig! Ich will das auch. Stoffwindeln sind bei uns jetzt wieder Thema. Mal schauen, was daraus wird. Die Sache mit dem Zähneputzen… hab ja mal danach geklickt… (allerdings nicht länger als 15 Minuten) und bin nicht wirklich fündig geworden.
    Und die Frage nach Reis und Nudeln, die eben nicht schon abgepackt sind… Ja, die stelle ich mir auch.

    Aber es muss ja auch nicht alles auf einmal sein, oder?!? Ich meine, ich werde jetzt die nächsten Tage und Wochen allein mit dem Stoffwindelgedanken und Kühlschrank-Ding beschäftigt sein…

    Danke für den tollen LinkTipp!

    1. Um Himmels willen, natürlich muss nicht alles auf einmal sein. Damit überfordert man sich und seine Umwelt ja auch ganz schön. Aber ich finde, JEDER kann ganz klein anfangen. Und ich finde es schon gut, wenn man Stoffbeutel nimmt und Wasserflaschen wieder befüllt.
      Hast du nach den wiederabbaubaren Zahnbürsten geguckt? Ich glaube, sie hat die aus Neuseeland…

      Hier bei uns ist mir sowas noch nicht untergekommen, nur die Plastikwechselkopfteile..

  7. Super! Wenn auch sehr extrem (die Einrichtung des Hauses ist mir dann doch zu ungemütlich kahl :-) ) Etwas softer an die Sache ranzugehen, ist selbstverständlich möglich. Ich bin auch gerade dabei, alle Putzmaterialien auf „abbaubar“ umzustellen: Müllbüddel und Brötchentüten aus Papier, nur noch Stückseife, Lappen aus Baumwolle, Spülbürste aus Holz (keine Plastikschwämme mehr) undsoweiter undsofort. Flugs hat sich mein Müll schon arg reduziert, und der Gelbe Sack hat auch abgespeckt. Leider zieren sich viele Bäcker und Supermärkte, mitgebrachte Behälter und Büddel hinter den Tresen zu nehmen („aus hygienischen Gründen“), um einem die Ware dort direkt reinzupacken. Schade, früher war sowas möglich. Das würde den Verpackungsmüll enorm reduzieren, denke ich. Egal, ich fahr weiter auf der Anti-Plastik-Schiene, das macht nebenbei noch ungemein kreativ :D

    LG,
    Vio

    1. Danke für deinen Kommentar! Die Spülbürste aus Holz ist ja ne super Idee! Wenn ich alle Schwämme aufgebraucht habe (im Sinne von kaputt :/) werde ich mir auch eine zulegen!
      Das sich die Bäcker/Metzger/was auch immer so zieren finde ich total dumm. Früher ging sowas wirklich!? Und wir leben noch…manchmal versteht man die Logik wirklich nicht…Da hilft nur „auf die Hand“ und dann selbst einpacken.

  8. Oh mir ist nochwas zum Thema Klopapier eingefallen: Seit immer schon verwende ich fürs große Geschäft feuchtes Toilettenpapier, wodurch ich insgesamt den Verbrauch von Klopapier enorm reduzieren kann (merke ich immer auf anderen/öffentlichen Klos).
    Öko sind die natürlich nicht, in eigentlich recht kleinen Stückzahlen in Plastik verpackt… Ob es da auch eine Alternative (außer dem ultimativen Frottee) gibt?

    Und genau, das Zahnputzpulver will ich demnächst auch nachbauen!
    Wie machst du das mit der Dosierung? Einfach mal ein bisschen auf die Bürste „salzen“?

    Also ich hab im Biomarkt mal (kurz… wollte wohl keiner) Holzzahnbürsten gesehen. Vielleicht gibts die auch bei Manufaktum?
    Aber da weiß ich dann auch nicht, was besser ist: Plastikzahnbürste (mit Wechselkopf) oder Holzbürste aus Neuseeland herkarren lassen…

  9. So, ich habe soeben eine Holz-Zahnbürste gefunden und gekauft. In einer so richtig alten Drogerie in meiner Stadt (in der man ALLES bekommt). Hat zwar EUR 5,45 gekostet, aber ich probier’s einfach mal aus. Vielleicht ist die auch in der Maschine waschbar?… Dann wäre das eine Investition für’s Leben :-)

    LG,
    Vio

    1. Wow, Glückwünsch! Ist ja fast schon eine Art Schatzsuche so eine Zahnbürste zu finden. Ich habe hier noch keine entdeckt :/ Ich würde mich über einen Erfahrungsbericht freuen! Ansich ist das ja eine gute Sache, aber ich frage mich, ob das Holz nicht irgendwann anfängt ein bisschen zu gammeln, wegen der Feuchtigkeit (= Bakterien, bäh)
      Hm…es gibt ja auch noch die Dinger mit den Wechselköpfen, aber irgendwie ist das nur so Pseudo…

  10. Vielen Dank dafür – was für ein großartiges Video!
    Nicht nur das Haus, auch die ganze Familie wirkt „aufgeräumt“, also entspannt, relaxt und mit sich im Reinen.
    Mich würde interessieren, wie lange sie gebraucht haben, um diesen Lebensstil in letzter Konsequenz umzusetzen. Wie reagieren die Kids darauf?
    Wenn ich das sehe, habe ich das Gefühl, erst am Anfang einer (langen) Reise zu stehen…

    1. ja, der Hammer, nicht?! Soweit ich das über ihren Blog und Twitter mitgekriegt hab, sind die Kinder ziemlich entspannt. Die Kinder überlegen sich schon ernsthaft was und wovon sie genug haben. Eben alles eine Frage der Erziehung der der Vorbildfunktion.
      Allerdings darf man nicht vergessen, dass die Amerikaner was dieses „Bulk“-Shopping angeht, andere Möglichkeiten haben als wir. Es wäre hierzulande ja ein Traum, wenn man sich Joghurt, Reis, Kekse und Milch aus großen Behältern abfüllen lassen könnte!!!

  11. Ja, das wäre fein.

    Musste witziger Weise gerade an eine Hörspiel-Folge aus meiner Kindheit denken: Bibi Blocksberg und der Supermarkt. Da wird einem kleinen Tante-Emma-Laden Konkurrenz gemacht (bei dem man noch Gurken einzeln kaufen kann) durch einen großen Supermarkt ;-).

  12. Bin auch gerade dabei, mir eine Holzzahnbürste zu organisieren. Es gibt in manchen Städten und auf einigen Wochenmärkten noch so „Bürstengeschäfte“, mit allem Möglichen in der Richtung, vllt ja auch Zahnbürste.

    Was die HYGIENE betrifft: Spülbürsten kann man ja auch mit z.B. Natron reinigen und zwischendurch mal in Salzwasser einweichen, dann werden die Borsten wieder schön fest! Geht doch bestimmt auch mit der Zahnbürste :)

    1. Ja, da und auf so Mittelaltermärkten kann man mal Ausschau halten. Problematisch wirds nur bei den Borsten: Ich möchte nicht unbedingt auf Schweineborsten herumlutschen…das ist irgendwie…mmh..naja. Aber vielleicht stell ich mich auch nur wieder an :D

      Aber klar, wenn ich dann mal so ein Ding hätte, würde ich es auch reinigen. Ich finde es sowieso übertrieben, wenn man die normale Zahnbürste alle 3 Monate wechseln soll…warum? Wegen den Keimen? Die hat man jeden Tag auf der Zahnbürste. Weil die Borsten kaputt sind? So heftig schrubbe ich meine Zähne auch wieder nicht…

  13. Bei mir hat im Laufe des Jahres auch ein Umdenken stattgefunden. Erst fing alles mit der Ernährung an und hat sich dann bis zu alltäglichen Dingen hingezogen. Mittlerweile verwende ich auch keine Plastikzahnbürste mehr, stattdessen eine die aus Bambus hergestellt ist. In meinem Umfeld merke ich auch, dass einige Menschen auch nun vom Kopf soweit sind, dass sie die Dinge selber in die Hand nehmen wollen. Es fängt ja schon bei so kleinen Dinge, wie zum Beispiel die Reduzierung des eigenen Hausmülls an. Und gerade der Trend #zerowaste trägt dazu positv bei.

    Liebe Grüße Jonas

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